Mörtel anmischen

Speis, Mörtel oder Beton braucht man als Heimwerker immer wieder: Beim Bau der Gartenmauer, beim Gießen des Fundaments oder bei Reparaturarbeiten an der Putz-Fassade. Gut zu wissen, wie man Mörtel richtig anmischt.

Mauermörtel, umgangssprachlich als Speis bezeichnet, wird je nach Mauerhöhe und Steingewicht in unterschiedliche Mörtelgruppen (MG) eingeteilt:

  • MG I Kalkmörtel
  • MG II Kalkzement/hydraulischer Mörtel, 2,5 N/mm2
  • MG IIA Kalkzementmörtel, 5 N/mm2
  • MG III Zementmörtel, 10 N/mm2
  • MG IIIA Zementmörtel, 20 N/mm2

Untenstehend beispielhafte Mischungsverhältnisse in Raumteilen, also z. B. gleich großen Schaufeln. Die Bestandteile zunächst trocken durchmischen und dann langsam Wasser zugeben, bis eine pastöse Konsistenz entsteht.

MG I 1 Teil Kalkhydrat, 3 Teile Sand MG II 2 Teile Kalkhydrat, 1 Teil Zement, 8 Teile Sand
MG IIA 1 Teil Kalkhydrat, 1 Teil Zement, 6 Teile Sand
MG III 1 Teil Zement, 4 Teile Sand

Praxistipp: Man kann auch fertig gemischten Trockenmörtel kaufen, den man direkt mit Wasser anmischt – damit schließt man falsche Mischungsverhältnisse aus. Hierfür einfach im Handel nach Mauermörtel fragen. Dabei die Steinart berücksichtigen – Natursteine benötigen spezielle, verfärbungsarme Mörtel.

Quelle: selbst ist der Mann 10 / 2012

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