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Konnys Tipp der Woche - Bohren in Metal + Glas
Auswanderer Konny Reimann hat wieder einen Heimwerker-Tipp für Euch – diesmal: Glas & Metall bohren.
Löcher machen kann jeder. Begeisterung werdet Ihr erst ernten, wenn dabei weder Dreck noch ausgefranste Oberflächen entstehen. So geht’s am Besten.
Entscheidend für rasche und saubere Arbeit ist die Auswahl von richtigem Bohrer und zum Material passendem Bohrverfahren. Die meist silberfarbenen Steinbohrer haben eine eingelötete, etwas vorstehende Schneide aus besonders gehärtetem Material. Holzbohrer erkennt sie am Zentrierstift in der Mitte. Spiralbohrer ohne besonders ausgeformte Bohrspitze eignen sich für Metall und Kunststoffe. Glas nur mit speziell dafür bestimmten Bohrern bearbeiten.
Löcher in Holz, Metall, Kunststoffe und Glas müsst Ihr immer ohne Schlag bohren. Weiche Wandbaustoffe, wie zum Beispiel Porenbeton oder Blähton, ohne Schlag bohren, Stein und Beton dagegen mit Schlag. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, was Ihr da bohrt, fangt ohne Schlag an stellt erst bei unbefriedigendem Bohrfortschritt Maschine auf Schlag um.
Beim Bohren von Metall sollte man das Werkstück am besten einspannen und ankörnen, um ein Abrutschen zu vermeiden. Mit geringer Drehzahl arbeiten und nur geringen Anpressdruck ausüben. Die Bohrstelle kühlen. Metallbohrer, die bis zum Glühen erhitzt wurden, sind verdorben, weil dabei ihre Härte verloren geht. Soll im Bohrloch ein Gewinde eingebracht werden, muss die Bohrung einen Durchmesser nach folgender Formel erhalten: Bohrdurchmesser = Gewindegröße x 0,8 (das sollte man ja auch ohne Taschrechner hinkriegen, oder???).
Flachglas ist besonders empfindlich gegen Bruch. Wenn Ihr es vermeiden könnt, Glas zu durchbohren, tut es… Ansonsten die Glasfläche möglichst flächig mit Holz hinterlegen und mit der in den Bohrständer eingespannten Bohrmaschine bearbeiten. Für kleine Durchmesser Glasbohrer und für größere Durchmesser spezielle diamantbesetzte Bohrkronen benutzen. Arbeitet mit geringer Drehzahl und kühlt die Bohrstelle mit Wasser. Kritisch ist der Austritt des Bohrers an der Rückseite des Materials – da solltet Ihr unbedingt mit besonders wenig Anpressdruck arbeiten.
























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