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Die heimische Handwerksbank

LupeDie heimische Handwerksbank – was für den Eigenbedarf nicht fehlen darf

Ein Heimwerker mit Leib und Seele legt in der Regel großen Wert auf seine Werkbank oder einen gut gefüllten Werkzeugkoffer. Denn ohne komplette Werkzeugtasche stoßen auch die besten Bastler und Tüftler schnell an ihre Grenzen. Während alteingesessene Profis ihren Bedarf über die Jahre optimiert haben, so fragen sich junge Häuslebauer immer wieder, was eigentlich unbedingt stets zur Hand sein muss und ärgern sich regelmäßig über fehlende Kleinigkeiten. Damit das Suchen ein Ende hat und der persönliche Werkzeugkoffer künftig jeder Situation gewachsen ist, gibt selbst.de wertvolle Tipps an die Hand.

Nicht nur der Inhalt ist entscheidend

Für viele Heimwerker scheint die Frage nach der richtigen Aufbewahrung kaum der Rede wert. Werkzeugkoffer oder -kasten, ist das nicht egal? Tatsächlich kann die Wahl zwischen den unterschiedlichen Transport- und Unterbringungsgerätschaften aber durchaus einige Tücken mit sich bringen und bietet jeweils verschiedene Vorteile. Der beliebteste Klassiker dürfte diesbezüglich wohl der Werkzeugkasten aus Blech sein, der mit stabiler Verarbeitung und praktischem Scherenmechanismus punktet. In ihm findet so gut wie alles Platz, dafür kann es jedoch auch ziemlich schwer mit ihm werden. Seine stabile Bauart erlaubt es in der Regel sogar, auf ihm zu sitzen oder ihn als Tritt zu verwenden. Wer lieber zu Kunststoff greift, findet aber auch hier das richtige Modell – moderne Koffer kommen dabei meist mit dicken Schlössern daher und versprechen ebenso wie ihre größeren Brüder aus Blech ein solides Gehäuse, das durchaus auch einmal vom Baugerüst fallen darf.

  • Konservativer Schick – etwas altmodischer, dafür jedoch auch um einiges nobler wirkt hingegen die Ledervariante. Die Modelle sind oft mit praktischem Lederriemen zum Tragen versehen, wirken optisch allerdings oftmals etwas konservativ. Sein Volumen ist daher auch ein wenig geringer, aber dafür hat der Koffer eben das gewisse Etwas, das ihn von anderen Modellen abhebt.
  • Kleinigkeiten verstauen - wer eine Menge kleines Werkzeug nutzt, greift am besten zum praktischen Schubladen-Werkzeugkoffer, denn die einzelnen Fächer sind ideal, um in ihnen platzsparend und stets griffbereit allerlei Schrauben, Muttern und „Kleinkram“ zu verstauen. Dank verschließbarer Mechanismen kann außerdem nichts herausfallen und alles bleibt an Ort und Stelle.

Der Standard-Umfang

Es gibt zwar keine endgültige und allumfassende Lösung, wie ein Werkzeugkoffer zu befüllen ist – denn dafür ist selbst der größte Werkzeugkoffer zu klein und das Werkzeug zu zahlreich –, aber zumindest eine gewisse Grundauswahl sollte stets dabei sein.

  1. HammerEin Hammer gehört unbedingt zum Standardrepertoire und kann heutzutage nicht nur aus klassischem Holz, sondern auch mit Kunststoff-Schaft genutzt werden.
  2. Universalsäge – Egal ob Schraube oder Rohr, die Situation, dass etwas schnell abgesägt werden muss, taucht beim Handwerkern immer wieder auf. Eine leistungsfähige Universalsäge sollte daher in jedem Fall dabei sein und bestenfalls auch einen Satz an Sägeblättern mitbringen.
  3. Schraubendreher und Schraubenschlüssel – Auf beide Werkzeuge ist nicht zu verzichten, selbige erhält man daher in jedem erdenklichen Baumarkt oder gar Discounter. Handwerker sollte hier jedoch wirklich zu Qualitätsware greifen, denn eine allzu billige Verarbeitung zeigt sich ansonsten schnell in Form von dem typischen Ausnudeln und Verbiegen.
  4. Ratsche und Steckschlüsseleinsätze – Auch hier ist auf Qualität zu achten, ansonsten kann es schnell zu Frust beim Schrauben kommen. Hilfreich ist hier außerdem auch ein sogenanntes Kardangelenk, welches auch in entlegenste Ecken reicht.
  5. Zangen – Ob Seitenschneider, Kombizange oder Spitzzange, die praktischen Werkzeuge sind zum Halten, Greifen, Schneiden und Schrauben unerlässlich. Auch hier bietet sich hochwertiger Stahl an, damit das Werkzeug lange seinen Dienst verrichten kann.
  6. Inbus – Ein Satz an Inbusschlüsseln ist für innenverzahnte Schlüssel eigentlich schon gezwungenermaßen nötig, aber auch eine passende Bitbox kann hier Abhilfe schaffen.
  7. Sicherheitsausstattung – zu dem Standardumfang eines Werkzeugkoffers sollten neben dem Werkzeug aber auch einige Sicherheitsgeräte gehören. Unter anderem bietet sich hier ein Phasenprüfer an, um stromführende Leitungen zu testen, aber auch ein Leitungsfinder für das Aufspüren von Unterputzrohren und -kabeln macht durchaus Sinn. Auf diese Weise kann ohne mulmiges Gefühl und mit höchster Sicherheit gebohrt werden.
  8. Zubehör – ein wenig Isolierband, eine Taschenlampe für Arbeiten am Abend oder in dunklen Ecken sowie ein paar Zimmermannsbleistifte können in Notfällen äußerst praktisch sein. Damit stellen sie eine sinnvolle Ergänzung eines Werkzeugkoffers dar.

Das Komplettset

Wer sich die Mühe eines sorgsam zusammengestellten Werkzeugkoffers sparen will oder auch einfach nicht ganz so oft zu Hammer und Nagel greifen muss, der nutzt gern ein sogenanntes Komplettset, das es im Baumarkt in etlichen Preiskategorien gibt. Hier warten bereits günstige Varianten mit rund 20€, es sei allerdings gesagt, dass diese ihren Preis natürlich auch nicht von ungefähr haben. Meist besteht die Außenhülle aus simplem Plastik und auch der Inhalt kann bei großen Belastungen nur schwer mithalten. Wer allerdings nur hier und da eine Schraube eindrehen muss, kann durchaus zu der günstigen Variante greifen. Es geht aber auch professionell, denn namhafte Hersteller wie Makita, Mannesmann oder Proxxon bieten hochwertige Sets, die sich verschiedensten Einsatzgebieten widmen. Ob also voll ausgestattet mit einem Elektriker-Set oder einem umfassenden Industriewerkzeugkoffer, bei entsprechendem Budget kommen Heimwerker hier im Grunde immer auf ihre Kosten. Zu bedenken ist dabei, dass die Preise aber durchaus im dreistelligen Bereich anzusiedeln sind – wer sich andererseits seinen Werkzeugkoffer selbst zusammenstellt, wird dabei sicherlich nicht weniger Geld los.

Praktische Gerätschaften für den Heimbedarf

Oftmals hört der Bedarf an praktischem Gerät allerdings beim Werkzeugkoffer noch nicht auf, denn sowohl Haus als auch Garten benötigen ebenso eine Reihe an immer wieder genutzten Maschinen und technischen Gerätschaften. Nach dem Bohren mit entsprechendem Bohrer oder Arbeiten mit dem Akkuschrauber und Sägen sollte beispielsweise ein Staubsauger schnell zur Hand sein, um unliebsamen Staub und Dreck schnell zu entfernen. Ist alles erledigt, so macht sich außerdem auch der Besitz eines Bodenwischers gut, um wieder für neuen Glanz zu sorgen. Aber auch etliche andere technische Haushaltsartikel machen den Alltag um einiges komfortabler und garantieren ein schnelles Vorankommen, sei es der schlichte Tapeziertisch bei Renovierungsarbeiten, der nach getaner Arbeit schnell wieder zusammengeklappt werden kann oder nützliche Gartengerätschaften. Auch hier sollten Hobbygärtner und -handwerker das Gebräuchlichste parat haben und beispielsweise direkt im Gartenhaus gemeinsam mit dem Werkzeug verstauen. Angefangen bei Schaufel und Spaten machen sich hier unter anderem auch ein Rechen zum Blätter haken, ein Kantenschneider und vieles mehr gut.

Fotos: Commons.wikimedia.org © FlickreviewR (CC BY-SA 2.0); Commons.wikimedia.org © Per Erik Strandberg (CC BY-SA 2.5)


 
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