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Selbst angeschaut: Kappe für Sekundenkleber

Ein wenig Rücksicht auf uns Verbraucher nehmen die Hersteller von Sekundenkleber schon länger: Die Tuben sind ab 3 g erhältlich. Aber auch das ist oft zuviel, da in vielen Fällen nur ein kleiner Tropfen benötigt wird. Der Rest Kleber in der Packung landet in einer Schreibtischschublade, wo er langsam vor sich hin trocknet.
Schuld daran haben die bislang eingesetzten Verschlusskappen – sie verschließen nicht richtig. Dieses Themas hat sich nun die Firma Henkel angenommen und eine neue Kappe entwickeln lassen, die sich ab sofort auf ihren Pattex-Sekundenklebern befindet. Wir konnten schon vor Markteinführung einen Blick auf die Kappe werfen und sie samt Klebstofftube unter die Lupe nehmen.
Die Kappe des Sekundenklebers schließt dicht
Der ausgeklügelte Verschlussmechanismus sowie das Innenleben der Kappe
verzögern in der Tat ein vorschnelles Eintrocknen. Der rot skizzierte Docht in der Grafik rechts sorgt für die nötige Dichtigkeit. Und die schräg in das Tubenverschlussstück greifende Kappe kann weniger schnell verkleben als herkömmliche Exemplare mit geradem Gewinde. Click-in-Technologie nennen die Henkel-Leute diese Entwicklung – und wurden dafür schon ausgezeichnet: mit dem Silverpack Award für seniorengerechte Verpackungen. Nun gut, wir finden aber, dass diese Verschlusskappe auch für junge Leute
eine sehr gute Sache ist!

















