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Unser großes Holzschutz-Special
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Viele Bauteile und Möbel im Garten und rund ums Haus sind aus Holz: Der Werkstoff lässt sich leicht bearbeiten, ist relativ günstig – aber leider auch ein natürliches Material, das mit der Zeit verwittert.
In diesem Holzschutz-Special erfahren Sie alles über Holzarten, Schädlinge, Holzschutz und die Pflege von Gartenmöbeln.
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Holzschutzlasur

redakteur
LupeHolzschutzlasur

Unbehandeltes Holz im Außenbereich verwittert schnell und muss daher vor schädlichen Umwelteinflüssen (wie Regen, Sonne oder Holzschädlingen) geschützt werden. Hier erhalten Sie einen Überblick zum Thema Holzschutzlasuren.

Die Holzschutzlasur ist ein Anstrichmittel, das das Holz Wettereinflüssen schützen soll. Bei Holzschutzlasuren geschieht das rein physikalisch – z. B. durch eine filmbildende Lackschicht (gegen Nässe) oder durch reflekriereende Pigmente (gegen UV-Strahlung). Holzschutzlasuren sind meist farbig pigmentiert, lassen aber auch nach dem Anstrich die Holzmaserung sichtbar. Im Alltag wird der Begriff Holzschutzlasur aber meist synonym für (flüssige) Holzschutzmittel verwendet. Sind einer Holzlasur Biozide "zur Verhinderung oder zur Bekämpfung eines Befalls durch holzzerstörende Organismen" beigesetzt gilt sie als Holzschutzmittel und vereint die physikalischen Eigenschaften der Lasur mit chemischem Holzschutz (gegen Bläue, Fäulnis, Schimmel, Schwämme und Holzparasieten).

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Nadelhölzer wie Fichte und Tanne besitzen beispielsweise keinen natürlichen Schutz vor Bläue und sollten außen entsprechend geschützt werden. Denken Sie jedoch daran, dass solche Holzschutzmittel möglichst nicht mit der Haut in Kontakt kommen sollten – auch nicht nach dem Trocknen! Eine Gartenbank oder ein Kinderspielhaus sollten daher nicht mit einer Holzschutzlasur gestrichen werden. Hier ist im Zweifelsfall ein mehrschichtiger Aufbau empfehlenswert: Rohes Holz mit Holzschutz-Grundierung einlassen und diese mit einer Lasur ohne Holzschutzmittel überstreichen. Das reduziert das Austreten und Ausschwemmen der chemischen Wirkstoffe.

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Holzschutzlasur fürs Gartenholz

Holz ist vergänglich und hat im Freien viele Feinde: Wasser, UV-Strahlung, Insekten, Pilze und Bakterien. Die zerstörerische Kraft dieser Umwelteinflüsse ist allerdings stark davon abhängig, welches Holz verbaut wurde und wie es verbaut wurde. So sind Hölzer in verschiedene Dauerhaftigkeitsklassen (DK 1 bis 5, wobei die Klasse 1 „sehr dauerhaft“ und die Klasse 5 „nicht dauerhaft“ bedeuten) unterteilt.

Eine weitere erhebliche Bedeutung spielt der sogenannte konstruktive Holzschutz, bei dem bereits durch eine möglichst optimale Konstruktion versucht wird, die Witterungseinflüsse auf das Holz zu minimieren (z. B. Schutz des Kopfholzes vor eindringendem Wasser, Dachüberstände bei Fassadenbekleidungen usw.).

In vielen Fällen ist jedoch der physikalische bzw. chemische Holzschutz mit geeigneten Holzschutzmitteln unumgänglich. Damit die natürliche Maserung des Holzes sichtbar bleibt, werden hierfür gerne Holzlasuren verwendet. Holzlasuren schützen natürlich auch ohne chemische Holzschutzmittel (Biozide) das Holz: zum einen vor eindringender Nässe, zum anderen vor schädlicher Sonneneinstrahlung (UV-Licht). Vor UV-Strahlung schützen die in der Lasur enthaltenen Pigmente. Farblose Lasuren bieten daher in der Regel keinen UV-Schutz. Eine Ausnahme bilden neuartige, farblose UV-Blocker. Achten Sie bei der Verarbeitung der Lasuren darauf, dass die Holzfeuchte nicht zu hoch ist (Hinweise dem Produktdatenblatt entnehmen). Wasserlösliche Lasuren erleichtern die Reinigung der Werkzeuge.

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Lasuren für besseren Holzschutz

Holzschutzlasuren wiederum kann man unterscheiden in dünnschichtige (etwa 0-20 μm Schichtdicke/Trockenfilm), mittelschichtige (etwa 20-60 μm) und dickschichtige Produkte (über 60 μm). Die oben genannten Trockenfilmstärken sind jedoch keine Normangaben, und die faktisch erreichte Schichtdicke ist stark abhängig vom individuellen Farbauftrag. In der Anwendung und Verarbeitung unterscheiden sich die Produkte heute kaum noch.

Ein wichtiges Kriterium, auf das Sie beim Kauf von Holzschutzlasuren achten sollten, betrifft die Eignung für maßhaltige Bauteile – gemeint sind Holzkonstruktionen wie Fenster und Türen. In der Regel sind nur schichtbildende Produkte für maßhaltige Bauteile geeignet. Die Schicht verhindert durch den Abperleffekt Eindringen von Feuchtigkeit und daraus resultierendes Quellen des Holzes. Achten Sie beim Streichen von Fenstern und Außentüren stets darauf, eine hierfür geeignete Lasur zu verwenden. In der Regel sind schichtbildende Lasuren jedoch aufwendiger zu renovieren, da die vorhandenen Schichten vor dem erneuten Anstrich gründlich geschliffen oder ganz entfernt werden müssen. Dafür müssen Hölzer mit dickschichtigem Anstrich grundsätzlich nicht so häufig überarbeitet werden.

Praxistipp: Chemischer Holzschutz

Chemischer HolzschutzUmgangssprachlich wird der Begriff Holzschutz gerne für jede Maßnahme gewählt, die Holz schützt. Der alleinige Begriff Holzschutz meint jedoch immer den chemischen Holzschutz, also den Schutz des Holzes vor Fäulnis, Pilz- oder Insektenbefall mit Hilfe von chemischen Holzschutzmitteln (Bioziden). Solche Wirkstoffe dürfen von Heimwerkern niemals im Innenbereich angewandt werden und sollten auch außen nur nach Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Man verwendet ein Komplett- Holzschutzmittel wie z. B. eine Lasur, die entsprechende Wirkstoffe enthält, oder man wählt eine Holzschutzgrundierung (biozidhaltig), die mit einer Lasur ohne Biozide abgedeckt wird. Die zuletzt genannte Methode ist sinnvoller, weil die chemischen Zusätze nicht an die Oberfläche gelangen.


 
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Kommentare

Ich finde ökologisch verträgliche Holzschutzlasuren einen guten Kompromiss, viele, zB Natural-Farben, sind sogar bienenfreundlich! Und nachdem die kleinen Krabbler ja eh bedroht sind, finde ich das ziemlich wichtig! Und ich muss keine Abstriche machen, meine Fensterrahmen und die Balkonbrüstung sehen wieder frisch aus und sind geschützt. Muss ja nicht gleich die chemische Keule sein Wink

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