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Topfscharniere

Topfscharniere

Das Topfscharnier ist von außen nicht sichtbar. Der Standard-Öffnungswinkel beträgt 95-110°; spezielle Weitwinkelscharniere, etwa für Fernsehschränke, lassen sich bis 165° öffnen. Ein weiteres wichtiges Merk­mal dieses Scharniers ist die Verstellmöglichkeit: Nach dem Einbau können Sie die Schrauben noch justieren, über schief hängende Türen vor dem Schrank müssen Sie sich nicht mehr ärgern. Außerdem kann der Schließmechanismus an einer Feder von sanft bis kraftvoll eingestellt werden (Federkraftverstellung). Für Küchenmöbel, Wohn- und Schlafzimmerschränke verwenden Sie 35-mm-Topfscharniere, für kleinere Möbel, etwa für Badschränke, 26-mm-Topfscharniere.

Scharniere im Überblick:

Gerades Topfscharnier (aufliegend)

Türen, die vor der Korpuswand liegen, sind mit einem geraden Topfscharnier befes­tigt, Kröp­fung 0 mm.

 

 

Gekröpftes Topfscharnier (Mittelwand)

 

Das Scharnier beim Mittelwandanschlag ist um 9,5 mm ge­kröpft (gebogen), damit die Tür zum Öffnen genug Platz hat.

 

Gekröpftes Topfscharnier (einliegend)

Einliegender Anschlag: Zwischen Seit­enwand und Tür sind einige Millimeter Platz nötig. Die Kröpfung (Abbiegung) beträgt 16 mm

 

 

Montage:

Zuerst befestigen Sie die Montageplatte im Schrankkorpus, dann das Topfprofil an der Innenseite der liegenden, noch nicht eingebauten Tür. Das Profil klipsen Sie in die Montageplatte und richten es mit Stellschrauben aus, die unter einer Abdeckplatte verschwinden. Ist die Tür kaputt oder möchten Sie sie auswechseln, ist sie schnell demontiert. Als ideales Heimwerkerscharnier wird das Aufschraubscharnier bezeichnet. Es lässt sich schnell an Tür und Korpus befestigen, da keine Topfbohrung nötig ist. Allerdings bietet es weniger Verstellmöglichkeiten als das Topfscharnier. Maximal 170° ist eine Tür mit Aufschraubscharnier zu öffnen.

Scharnier-Justierung:

 

Federkraftverstellung; Auflagenverstellung; Höhenverstellung; Tiefenverstellung

 

Hier finden Sie mehr zum Thema und alle Scharniere und Bänder im Überblick.


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