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Giebelwandregal - Regallösung für den Dachausbau

redakteur
Giebelwandregal

Drei Vorzüge bietet unser praktisches Systemregal: Es bietet Platz für Bücher und HiFi-Anlage, in den bunten Schubkästen lässt sich allerlei Kleinkram verstecken, und es passt im Dachgeschoss unter die Schräge.Die Planung: Wir fotografierten die Wand mit einer Digitalkamera. Anschließend zeichneten wir das Regal auf das Foto, um eine Vorstellung von der Fächeraufteilung zu bekommen. Sinnvoll ist es, eine maßstäbliche Zeichnung der Wand und der Schrägen anzufertigen. So können Sie Ihren Materialbedarf einfacher berechnen – er richtet sich nach Anzahl und Höhen der Wangen sowie der Anzahl der Böden und Schubkästen. Die Fächer unseres Regals sind quadratisch, zum einen wegen der Optik, zum anderen für die Schubkästen. Lediglich die Fächer unter- und oberhalb des Fensters wurden breiter gebaut.

Giebelwandregal - Planen und messen
Regal bauen - Schritt für Schritt
Schubkasten - Schritt für Schritt
Regal aufbauen - Schritt für Schritt
Stumpfe Verbindung - Praxis-Tipp
Exzenterverbinder - Praxis-Tipp
Bohrschablonen - Praxis-Tipp

Beschläge ermöglichen schnelle Montage

Richten Sie die Maße der Wangen und Böden, vor allem die geplante Regaltiefe, am besten an den handelsüblichen Brettmaßen aus. Das bereitet nicht nur weniger Arbeit, sondern ist auch billiger. Jedoch sollten die 18 mm starken Böden nicht länger als 600 mm ausfallen. Da die Bretter meistens gefast sind, springen die Böden an der Vorderkante aus optischen Gründen 5 mm hinter den Wangen zurück. Mit dem Hobel oder der Handkreissäge bringt man die Regalböden auf das gewünschte Maß.

Sind die Teile für dieses Regal erst einmal vorbereitet, lässt es sich schnell und problemlos montieren. Und auch beispielsweise bei einem Umzug schnell wieder abbauen. Mit so genannten Exzenterverbindern werden Wangen und Böden miteinander verriegelt. Sockelbretter und Böden bohren Sie für die Exzenterverbinder mit dem 20-mm-Forstnerbohrer. Verbinden Sie die Wangen und die Sockelbretter miteinander und legen Sie den unteren Regalboden auf den Sockel.

Die Bohrung für die Regalböden in den Seiten positionieren Sie mit Hilfe einer einfachen Bohrlehre. Sie besteht aus einem Basisbrett mit dem Bohrloch und einer Anschlagseite. Die Lehre ist etwas länger, als das Regalfach in der Höhe misst. Stören Löcher in den Wangen Sie nicht, können Sie alternativ die Seitenwände auch mit einer professionellen Bohrschablone nach der Sys-tem-32-Lochreihe vorbereiten. Auf dort eingesteckte Bodenträger kann man nachträglich weitere Böden setzen.

Damit man in dem Design-Möbel auch Kleinigkeiten verstauen kann, die nicht sofort sichtbar sein sollen, bauten wir Schubkästen. Dafür zeigen wir Ihnen zwei Konstruktionen: Entweder verbinden Sie die Wangen mit Dübeln und nuten den Boden, oder Sie verbinden die Teile stumpf miteinander (siehe Kasten). Eine weitere Alternative wären Türen vor den Regalfächern.

Im Nu ist das Systemregal aufgebaut

Nahezu jede Farbe verträgt dieses schlichte Regal. Bevor man das Regal unter der Schräge aufbaut, lackiert man die Seitenteile und Böden zweimal mit farbigem Acryllack. Zwischenschliff mit feinem Schleifpapier, Körnung 220, nicht vergessen! Nach dem Lackieren Pinsel oder Rolle sofort mit Wasser reinigen.

Das Aufbauen des Regals ist einfach. Es wird montiert wie zuvor bereits in der Bauphase: Erst die Sockelleisten mit den Seitenteilen verbinden, dann die oberen Regalböden verriegeln. So steht der Rahmen stabil. Nun Schritt für Schritt die Böden montieren und die Schubkästen in die vorgesehenen Fächer schieben. Eventuell die Wangen jeweils im oberen Drittel an der Wand mit Metallwinkeln verankern.


Material-Liste:
Kann nur individuell zusammengestellt werden, alle Maße in mm:
Wangen: Kiefer-Leimholz 28 dick, Längen laut Hersteller von 800 bis 2500, 300 tief
Einlegeböden: Kiefer-Leimholz 18 dick, gleiche Längen; pro Einlegeboden
4 Exzenterverbinder
Schubkasten: Kiefer-Leimholz 18 dick,
Boden: Pappel-Sperrholz 5 dick
dazu: Holzleim, Schrauben, eventuell Nägel und Holzdübel, Acrylbuntlack.


 
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