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Nachdem der Boden geschliffen ist, muss er gesäubert und versiegelt werden. Dies kann mit Lack, Öl oder Wachs geschehen. Außer bei Öl oder Wachs bleibt auch bei manchen Lacken das natürliche Erscheinungsbild des Holzes erhalten. In jedem Fall ist es ratsam, die Mittel schon vor dem Kauf auf einem kleinen Stück Holz auszuprobieren. Achten Sie außerdem darauf, ein lösemittelfreies Produkt zu kaufen das riecht nicht so streng und belastet Atemwege und Gesundheit weniger – außerdem sind die Trocknungszeiten erheblich kürzer. Der Zusatz von Lösemitteln ist auf der Verpackung angegeben. Da es keine allgemeingültige Verarbeitungsanleitung gibt, sind entsprechende Hinweise auf den Gebinden zu beachten. Bei manchen Produkten kann man beispielsweise auf Zwischenschliff und Grundierung verzichten, bei anderen wiederum nicht
Dann folgt der Feinschliff, hier mit einem Tellerschleifgerät. Dazu am besten 120er Körnung verwenden
Trägt man Beize auf, verwendet man weiche Lappen, einen kurzflorigen Mopp oder einen Schwamm
Als Abschluss empfiehlt es sich, Dielen zu ölen. So bleibt der Dielenboden schön und strapazierfähig. Ein geölter Dielenboden lasst sich auch leichter pflegen. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie Sie einen Dielenboden ölen.
In jedem Fall ist das Motto „Viel hilft viel“ bei der Versiegelung der Dielen unangebracht – die Mittel sollten dünn und dafür lieber in mehr Schichten aufgetragen werden. Ein mindestens dreifacher Auftrag ist immer empfehlenswert. In unserem Beispiel wurde der Dielenboden nicht nur mit Öl versiegelt, sondern vorher noch mit Beize behandelt. Diese wird nach der Reinigung des Bodens mit einem Mopp oder Schwamm aufgetragen. Aber Vorsicht: Wie dunkel das Holz letztlich wird, erkennt man erst nach etwa 12 Stunden Trocknungszeit. Man probiert die Beize deshalb lieber erst an einer kleinen Stelle aus.
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