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Esstisch im Schrank selbst bauen
Trauen Sie sich ruhig zu unseren Esstisch im Schrank selbst zu bauen. Schritt für Schritt erklären wir den Nachbau:
Den Zuschnitt der drei Böden und der vier Seitenwände fertigen Sie nach den Angaben unseres Einkaufszettels. Dabei empfiehlt es sich, die vier schrägen Seiten der Böden vorzuritzen, damit nichts splittert, wenn Sie sie mit der Stichsäge schneiden. Sind die Senkrechten erledigt, schneiden Sie die Rahmenbretter und Füllungen der übrigen Flächen zu.
Schritt für Schritt im Bild erklärt: So gelingt der Nachbau

Die unteren Frontblenden erhalten Gehrungsschnitte von 45°, mit denen sie an die Seitenwände anstoßen. Die Schlitze für die Flachdübelverbindungen können Sie mit einem Winkelschleifer mit entsprechendem Vorsatz fräsen, falls Sie keine Flachdübelfräse besitzen. Danach setzen Sie den Unterbau zusammen: Stecken Sie die Seitenwände ohne Leim auf den Boden, um die Frontblenden daran zu leimen. Das Ganze mit sogenannten Gehrungsspannklammern pressen, bis der Leim getrocknet ist. Geben Sie nun oben Leim an, setzen Sie den mittleren Boden auf und verschrauben Sie ihn von oben. Bevor Sie das Ganze drehen und den Vorgang für den unteren Boden wiederholen, müssen Sie die Füße unter diesen schrauben. Da die beiden hinteren Füße nicht zu sehen sind, können Sie sich hier das Geld für gedrechselte sparen und Kanthölzer verwenden.
Weiter geht’s mit dem Zuschnitt der Frontblenden des Schrankoberteils. Anders als beim Unterteil liegen dort die äußeren Frontblendenkanten vorn und werden daher um 22,5° angewinkelt. Die Rahmenbretter, die Sie für die Türen, die Rückwände und die Seitenwände benötigen, sind mit dem 5-mm-Scheibenfräser durchgehend für die Federn und die Füllungen aus Sperrholz genutet.
Fräsen Sie nun die Schlitze für die Flachdübelverbindungen. Stecken Sie die Teile des Oberschrankes auf der mittleren Bodenplatte zusammen. An den seitlichen Verbindungen geben Sie obendrein Leim an, nach unten zur Bodenplatte hin nicht. Auf dieser wird der Aufbau zum Schluss mit dem Unterteil verschraubt, damit man das sperrige Möbel für Transporte auseinander nehmen kann.
Schritt für Schritt im Bild erklärt: So gelingt der Nachbau

Alle zum Nachbau erforderlichen Maße und Materialstärken finden Sie in unserem Bauplan: Bauplan nachbestellen
Befestigen Sie die Rückwände oben und unten. Damit ist der Schrankkorpus fertig, und Sie können sich an die Montage der Einbohrbänder machen. Eine Bohrlehre ist dabei hilfreich. Bei der Montage der Klappen- Einbohrbänder zu beachten: Zuerst die Oberteile in die Platte schrauben, dann die Unterteile aufsetzen und zugleich in die Bohrungen im Boden einschlagen. Die Bänderunterteile der Tischplatte sollten Sie zusätzlich gegen Verdrehen bei stärkerer Belastung sichern. Das könnte nämlich zur Behinderung der unteren Tür führen. Dazu haben die Einschlagbolzen Bohrungen, in die Sie von oben durch die Bodenplatte dünne Schräubchen eindrehen. Diese besitzen gegenüber den üblichen Einschlagbolzen den Vorteil, dass man Sie wieder demontieren kann.
Damit der Klapprahmen bei geschlossener Tür anliegt, haben wir Einbohrmagnete (Beschlagfachhandel) darin eingelassen. Die Gegenstücke bilden flache Plättchen, die Sie mit dem Forstner-Bohrer in die Platte einlassen. Gehalten wird die Platte oben von einem Überwurfriegel. Während Fronten und Rückwände der Schubladen bündig in Falzen liegen, werden die Böden von hinten in Nuten eingeschoben. Bevor Sie die Frontblenden mit Schrauben von hinten an den Fronten befestigen, sollten Sie zunächst die Knöpfe an die Blenden schrauben.
Um das massige Möbel möglichst unauffällig unterzubringen, haben wir für die Oberfläche weiße Lacklasur gewählt, die die Maserung durchscheinen lässt. Die Lasur verarbeiten Sie wie Lack: vorstreichen, zwischenschleifen und nochmals streichen. Je nach Geschmack können Sie auch eine dritte Farbschicht auftragen.
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