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Begehbarer Schiebetürenschrank
Zusammenbau der Tür-Alurahmen
- Wenn die erste Schiebetür einmal richtig verklebt und verschraubt ist, sind die weiteren Türen wirklich einfach
Als erstes sorgte ich für einen provisorischen Arbeitstisch. Auf diesen Tisch legte ich die Füllungsplatten. Wir hatten uns im Vorfeld der Planungen auf buchebeschichtete Spanplatten geeignet. Damit die Türen auch im oberen Schiebetürenschrank leicht zu montieren sind, sollten es 8 mm dicke Platten sein. Diese Materialstärke und die ausreichende Auswahl an Farbtönen gibt es nur im örtlichen Holzfachhandel. Allerdings muss man bei nicht geläufigen Platten die ganze Größe (200 x 300 cm) abnehmen, was bei mir ein Problem war, da der kleine Schiebetürenschrank auch aus den Bucheplatten gebaut werden sollte.
Die seitlichen Schienen für den unteren Schrank musste ich leider alle um 4 cm kürzen, da ich bei der Planung die Leiste über der Deckenschiene bei der Bausatzbestellung nicht abgezogen hatte.
Alle Teile habe ich zuerst lose zusammengesteckt und probeweise verschraubt.
Da die Nut im Rahmen 10 mm breit ist, die Platte aber nur eine Dicke von 8 mm hat, brauchte ich noch eine Lösung gegen mögliche Wackelgeräusche durch die Türfüllung.
Zum Verkleben von Schienen und Spanplatte benutzte ich Silikon. Es reichte ein dünner Silikonstreifen aus.
Der 2-mm-Spalt sollte von außen natürlich nicht sichtbar sein. Deshalb benutzte ich Fugenkeile, deren Spitze ich bis zur Dicke von 2 mm mit dem Seitenschneider kürzte. Diese stumpfen Keile drückte ich alle 30 cm auf der Rückseite zwischen Füllung und Schiene.
Beim Anziehen der vier Blechschrauben bemerkte ich eine Spannung in den langen Seitenschienen. Diese leichte Spannung löste die Schiene ein paar Milimeter von der Füllung. Deshalb habe ich zusätzlich die beiden Alu-Seitenschienen mit Gewebeklebeband gegen die Füllung gespannt und fixiert. Am nächsten Tag entfernte ich alle Keile und das Gewebeklebeband wieder.
Dieser Schiebetüren-Bausatz von Raumteiler24.de ist wirklich einfach zu montieren. Pro Tür gibt es 2 Seitenprofile, ein Bodenquerprofil, ein Kopfprofil, vier Blechschrauben, 4 Abstandhülsen, zwei Führungsrollen, die oben zur Blechschraube gesteckt werden, zwei Laufrollen, die untern mit Gewindeschrauben an das Seitenprofil geschraubt werden. Vier Silikon-Abdeckungen verdecken zum Schluss die Löcher der Seitenprofile. Eine Bürstendichtung dichtet gegen Staub ab.
Die beiden Führungsrollen für den oberen Kantenbereich werden mit der Blechschraube mit festgeschraubt. Zum Teil brachte dies aber nicht den nötigen festen Halt. Alle lockeren Rollen wurden mit Zweikomponentenkleber dauerhaft fixiert. Gewebeklebeband diente kurzzeitig zum Fixieren.
Die Silikon-Abdeckungen haben eine starke Klebefläche, kaschieren sehr gut die Löcher der Aluleiste und halten gut.
Zum Schluss wird die Tür zuerst oben in die Führungsschiene eingelassen. ich hatte hier 2 cm Abstand (oberer Alurahmen bis zur Schiene) berücksichtigt.
Unten werden die gefederten Laufrollen im Alubodenprofil hochgedrückt. und in Richtung Bodenschiene gedrückt, bis das Rad in die Laufnut der Schiene einrastet.
Die Gewindeschraube der Laufrolle dient abschliessend zur Feinjustierung, um eine genau im Lot stehende Schiebetür einweihen zu können.
So baute ich auch die fünf weiteren Türen.
Für die Konstruktionen im Schrank entfernte ich alle Türen wieder, um genügend Platz zum Arbeiten zu haben.
























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