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Bauplan: Advents-Pyramide

redakteur
Bauplan: Advents-Pyramide

Der Winter kann eine Menge Spaß und Freude bringen: Rodeln, Weihnachtsmärkte und Waldspaziergänge im Schnee ... Um all diese romantischen Winterthemen dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes diese von zwölf Kerzen angetriebene Weihnachtspyramide unseres Bauplan-Themas (11/2003, Bauplan nicht mehr lieferbar). In dieser Bauanleitung zeigen wir Schritt für Schritt den Bau der Weihnachtspyramide.

Wichtige Info:

Einer stimmungsvoll beleuchteten Bühne ähnelt unsere etwa 100 cm hohe Pyramide. Die beiden untersten Ebenen sind mit einer Lichterkette höchst effektvoll beleuchtet, und auf der zweiten Ebene ist genügend Platz für kleine Szenen mit den Laternenkindern, hübsch lackierten Figuren aus dem Erzgebirge. Darüber in der dritten Ebene laufen Sternsinger auf einer Drehplatte durch den laubgesägten Tannenwald, angetrieben von dem prächtigen Propeller ganz oben.
Alle Figuren, Spanbäumchen, viele Einzelteile für die Weihnachtspyramide wie zum Beispiel die Kerzenhalter oder gar komplette Bausätze können Sie bestellen, siehe Kontakte. Das gilt auch für unseren Bauplan mit allen Motiv- und Formschablonen.

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Wenn Sie den Bauplan mehrfach nutzen möchten, sollten Sie die einzelnen Formschablonen zuerst kopieren und dann ausschneiden. Kleben Sie das Papier auf die bessere Seite des Holzes. Das Papier schützt es vor Fingerabdrücken und sonstigen Arbeitsspuren. Kleberreste lassen sich mit einem feuchten Lappen abreiben. Beim Schleifen mit dem Dreieckschleifer verschwinden letzte Spuren. Sollten Sie keine solche Schleifmaschine besitzen, arbeiten Sie vorsichtig von Hand.

Das Lager: eine Glasschale

Dafür, dass sich in der Pyramide alles reibungslos dreht, sorgt unter anderem die Spitze am unteren Ende der Propellerwelle. Wir haben dafür eine Kugelschreibermine benutzt. Diese muss jedoch leer sein. Ein passender Nagel, dessen Kopf Sie abknipsen, tuts ebenso. Die Spitze ist in einem Glasschälchen gelagert, das auf dem untersten Boden in einer der hölzernen Kerzentüllen fixiert ist. Wichtig ist natürlich, dass Sie die 10 und 20 mm tiefen (den Bohrer entsprechend mit Klebeband markieren!) Löcher in der Welle für die beiden ohne Leim unten und oben eingesteckten Spitzen genau senkrecht bohren.

So fräsen Sie die 30°-Nuten

Für die schrägen Nuten in den Stützen schneiden Sie eine Fräshilfe mit einer um 30° geneigten Auflagefläche. Dazu benötigen Sie eine im Schnittwinkel einstellbare Kreissäge. Kommt der Nutfräser dann senkrecht von oben, fräst er die Nut im benötigten 30°-Winkel. Erledigen Sie diesen Arbeitsgang sinnvollerweise, bevor Sie die Stützen auf ihre Längen bringen. Stecken Sie vor dem Verleimen alles erst einmal zusammen, und richten Sie die Wände so auf der jeweils dazugehörigen Ebene aus. Beim Verleimen pressen Sie die Wände mit einem darum herumgelegten Bindfadenring, den Sie mit einem Gummiband verschließen. Überlegen Sie, wie Sie die Pyramide später verstauen wollen. Sie sollten nur diejenigen Teile fest verleimen, die eingelagert zusammenbleiben können. Alle anderen Verbindungen sollten Sie mit der Heißklebepistole herstellen. Sie lassen sich mit dem Cutter bei Bedarf wieder trennen.

Die Spitze der Pyramide verleimen Sie mit Expressleim. Geben Sie je einen Tropfen auf die Mittelpunkte der Schnittkanten des obersten Bodens und setzen Sie die Motivbrettchen auf. Lehnen Sie diese in der Mitte bis zum Abbinden des Leims an einen Rundstab. Dieser hält auch das nötige Loch für die Messingspitze der Welle offen. Das Innenstück des obersten Bodens dient als Lagerplatte, in die Sie mittig eine Einschraubmuffe eindrehen. In deren Öffnung rotiert später die Messingspitze der Welle, auf der die Nabe des Propellers steckt. Achten Sie bei der Montage der Böden darauf, dass die Löcher für die Welle genau übereinander liegen. Nach dem Auflegen des dritten Bodens führen Sie die Welle mit der auf den Konsolen verleimten Drehplatte ein.

Die zwölf Flügel des Propellers stecken unverleimt in der Nabe, deren Drechselschablone Sie auf dem Bauplan finden. Zur Not können Sie sich mit einem Massivholz-Möbelknopf oder -fuß aus dem Baumarkt behelfen. In den fertig gekauften Propellerhaltern, für die Sie auch einfach 10-mm-Holzdübel verwenden können, sollten Sie sie jedoch verleimen. Eine Oberflächenbehandlung ist nicht zwingend. Eine Schicht aus klarem Sprühlack schützt die Teile jedoch vor Staub und hässlichen Fingerspuren.


 
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