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Mülltonnen clever verstecken

Mülltonnen clever verstecken

Wertstoffe sammeln heißt die Devise. Originelle Verkleidungen helfen, die zwar notwendigen, aber unattraktiven Mülltonnen zu kaschieren.

Ex und hopp – es ist kaum vorstellbar, dass Abfälle vor nicht allzu langer Zeit einfach wahllos in die Abfalltonne und danach auf die Deponie gekippt wurden. Heute gibt es für Metall, Glas, Papier, Kunststoffe und Biomüll spezielle Sammelsysteme. Nur der Restmüll landet in der Mülltonne.

Jede Mülltonne braucht ihren Platz – möglichst in Hausnähe, sodass sie jederzeit erreichbar und für die Müllabfuhr griffbereit ist. Andererseits sollten die – je nach Stadt oder Landkreis – grauen, grünen, blauen oder gelben Abfalltonnen nicht „den Anblick verschandeln“.

Oft verschwinden sie in Betonkästen, die jedoch auch nicht gerade ansehnlich sind. Dekorativer wirken individuelle Verkleidungen, wie sie unsere gezeichneten Beispiele zeigen. Aus Baustahlgewebe, Dachlatten, Palisaden, Weidenruten etc. lassen sie sich recht einfach nachbauen.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Einhausungen sicher auf dem Untergrund fixiert werden. Je nach Größe – sie richtet sich natürlich nach der Zahl der unterzubringenden Mülltonnen – bieten die Verkleidungen eine nicht unerhebliche Angriffsfläche für den Wind. Bei betonierten Flächen ist die Lösung einfach. Hier können die Konstruktionen direkt verschraubt werden.

Bei Rasenflächen empfiehlt es sich, Punkt- oder Streifenfundamente zu betonieren und – je nach Konstruktion – Balkenschuhe einzulassen. Diese verhindern, dass das Holz direkten Kontakt zum Erdreich hat und rasch verwittert (konstruktiver Holzschutz). Wie bei allen Holzteilen, die der Witterung ausgesetzt sind, empfiehlt sich ein wetterfester Anstrich.

Farbige Motive (wie das Beispiel oben zeigt) lassen sich einfach mit Hilfe eines Diaprojektors auf die Fläche übertragen. Dann braucht man die Konturen nur noch nachzuziehen.

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