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Grundwissen Holzschutz

Der natürliche Baustoff überzeugt durch hohe Stabilität und einfache Verarbeitbarkeit, ausgleichende klimatische Eigenschaften und vielfältige Optik. Allerdings müssen Sie das naturnahe Material vor dem natürlichen Verfall bewahren.
Nicht umsonst ist Holz der beliebteste Baustoff bei Heimwerkern, denn dieses Material ist preiswert und überall verfügbar, überaus vielseitig und leicht zu verarbeiten. Schließlich ist Holz optisch attraktiv – egal, welcher Stil- und Geschmacksrichtung man zugeneigt ist. Holz ist außerdem ein besonders umweltverträglicher Baustoff – wenngleich dieser Vorteil auch zu einem Nachteil werden kann. Denn die Naturnähe bedeutet Vergänglichkeit, die zumindest so lange nicht gewünscht ist, wie ein Möbel oder Bauteil seinen Zweck erfüllen soll.
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MIT HOLZSCHUTZ DIE ZEIT ANHALTEN
Mit verschiedenen Möglichkeiten haben Sie es jedoch in der Hand, den natürlichen Verfall von Holz zu stoppen. Dabei geht es darum, im Wesentlichen drei schädliche Einflüsse vom Baustoff fernzuhalten: UV-Strahlen, Feuchtigkeit und Schädlinge.
Der ultraviolette Anteil des Sonnenlichts (UV) zerstört allmählich die organischen Bindemittel in den Holzfasern, das Holz dunkelt nach, und sein Lignin wird abgebaut. Wasserlösliche Spaltprodukte entstehen und können leicht ausgewaschen werden. Feuchtigkeit wäscht die Holzporen jedoch nicht nur aus, dauerhafte Nässe führt auch dazu, dass Holz fault. Starke Feuchteschwankungen bewirken außerdem innere Bewegungen des Materials, da sich das Holz bei hoher Feuchtigkeit ausdehnt und bei Trockenheit schwindet.
Dabei kann es zu Rissbildung kommen – und durch diese Schadstellen können dann weitere Feinde des Holzes eindringen: Schimmel und holzzerstörende Insekten.Eine spezielle Form des Schimmels ist die sogenannte Bläue, die allerdings ausschließlich Nadelholz befällt. Zwar wird die mechanische Festigkeit des Holzes nicht gefährdet, da der Pilz die Zellwände nicht angreift. Allerdings ebnet die Bläue anderen Pilzsorten und Fäulnis den Weg – und diese führen dann zur Zerstörung.
Gefährlich könnten außerdem Holzbock, Nagekäfer und Splintholzkäfer werden – allerdings spielt diese Gefahr vor allem bei tragenden Teilen im Innenbereich eine Rolle - also etwa im Dachstuhl.
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