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Voraussetzungen für gute Verklebungen
Die Phasen einer Verklebung
Folgende Arbeitsgänge sind bei einer Verklebung durchzuführen:
Vorrichten der Fügeteile
Die Fügeteile müssen eben sein, um die Klebeschicht dünn halten zu
können. Grate, die aus der spanenden oder spanlosen Formung stammen, müssen vollständig beseitigt werden. Bauteile, die eine Eigenspannung aufweisen, müssen entspannt werden, um die Festigkeit der Verklebung nicht zu beeinträchtigen.
Vorbehandlung der Klebefläche
Die Vorbehandlung der Klebeflächen kann mit mechanischen Verfahren
(Schmirgeln, Schleifen, Sandstrahlen, Bürsten) oder chemischen
Verfahren (Entfetten, Reinigen, Beizen) erfolgen. Bei geringen
Anforderungen an die Festigkeit der Verklebung genügt eine einfache
Reinigung der Klebeflächen. Die mechanischen Verfahren bewirken -
insbesondere bei Metallen - eine genügend saubere Klebefläche und
verbessern außerdem die Verzahnung des Klebstoffs mit der Oberfläche,
weil die für die Haftung nutzbare Fläche vergrößert wird. Zu grobe Körnung des Bearbeitungsgerätes verschlechtert jedoch wieder die Adhäsion durch Rillen und Riefen.
Entfetten der Fügeteile
Dieser Arbeitsgang empfiehlt sich für alle metallischen Teile, unabhängig
von ihrer bisherigen Vorbehandlung. Reinigungsmittel sind bei hoher
Konzentration gesundheitsschädlich und erfordern deshalb eine gute
Entlüftung des Arbeitsraumes.
Der Klebstoffauftrag
Die aufgetragene Klebstoffschicht soll so dünn wie möglich sein und 0,3
mm nicht überschreiten. Bei zu dicken Klebstoffschichten nimmt die
Bindefestigkeit ab. Wenn für einen Klebstoff keine Angaben vorliegen, ist
eine Schichtdicke von ca. 0,1 mm anzustreben. Die Klebeschicht muß
gleichmäßig aufgetragen werden.























