history back
ANZEIGE

Beliebteste Artikel

Bauen & Renovieren
Garten & Balkon
Wohnen & Deko
Hobby & Freizeit
Möbel & Holz
Test & Technik
ANZEIGE
ANZEIGE
Abo-Bestellung

HEIMWERKER-ABO!

Leser werben, Prämie kassieren. Alles über Techniken, Werkzeuge und Materialien!
Zum Abo

Bauen Sie Ihr Traumhaus

selbst.Haus

Werkzeuge und Zubehör im Test

Spalthämmer & -äxte

Spalthämmer & -äxte gibt es schon ab 50 Euro in guter Qualität... mehr 


Test: Kapp- & Gehrungssägen

An den Profimaschinen kommt keine Kapp- und Gehrungssäge aus d... mehr 


Wandfarbe-Test

Neun Dispersionsfarben haben wir in Praxis und Labor einem kri... mehr 


Alle Tests

Lexikon

Die Phasen einer Verklebung Folgende Arbeitsgänge sind bei ei... mehr 


Die Heißklebepistole ist ein elektrisches Gerät, durch das die... mehr 


Aufbringen einer Wärmedämmung an einer Außenwand von der Raumi... mehr 


Zum Lexikon

Voraussetzungen für gute Verklebungen

Die Phasen einer Verklebung

Folgende Arbeitsgänge sind bei einer Verklebung durchzuführen:

Vorrichten der Fügeteile

Die Fügeteile müssen eben sein, um die Klebeschicht dünn halten zu

können. Grate, die aus der spanenden oder spanlosen Formung stammen, müssen vollständig beseitigt werden. Bauteile, die eine Eigenspannung aufweisen, müssen entspannt werden, um die Festigkeit der Verklebung nicht zu beeinträchtigen.

Vorbehandlung der Klebefläche

Die Vorbehandlung der Klebeflächen kann mit mechanischen Verfahren

(Schmirgeln, Schleifen, Sandstrahlen, Bürsten) oder chemischen

Verfahren (Entfetten, Reinigen, Beizen) erfolgen. Bei geringen

Anforderungen an die Festigkeit der Verklebung genügt eine einfache

Reinigung der Klebeflächen. Die mechanischen Verfahren bewirken -

insbesondere bei Metallen - eine genügend saubere Klebefläche und

verbessern außerdem die Verzahnung des Klebstoffs mit der Oberfläche,

weil die für die Haftung nutzbare Fläche vergrößert wird. Zu grobe Körnung des Bearbeitungsgerätes verschlechtert jedoch wieder die Adhäsion durch Rillen und Riefen.

Entfetten der Fügeteile

Dieser Arbeitsgang empfiehlt sich für alle metallischen Teile, unabhängig

von ihrer bisherigen Vorbehandlung. Reinigungsmittel sind bei hoher

Konzentration gesundheitsschädlich und erfordern deshalb eine gute

Entlüftung des Arbeitsraumes.

Der Klebstoffauftrag

Die aufgetragene Klebstoffschicht soll so dünn wie möglich sein und 0,3

mm nicht überschreiten. Bei zu dicken Klebstoffschichten nimmt die

Bindefestigkeit ab. Wenn für einen Klebstoff keine Angaben vorliegen, ist

eine Schichtdicke von ca. 0,1 mm anzustreben. Die Klebeschicht muß

gleichmäßig aufgetragen werden.

« zurück zur Übersicht