Leuchtturm

Leuchtturm Roter Sand / © Markus Jastroh/CC BY-SA 3.0

Leuchtturm Harbug, Leuchtturm Warnemünde oder Leuchtturm Roter Sand – viele Leuchttürme sind so beliebt, dass ihre Namen bereits zu feststehenden Begriffen geworden sind – nicht nur bei Hochsee-Kapitänen! Viele Leuchtfeuer von Ost- und Nordsee haben treue Fans, die "ihren" Leuchtturm mindestens einmal im Jahr besuchen kommen und auf Urlaubsfotos mit nach Hause nehmen. Das erklärt vielleicht auch, weshalb viele Gartenbesitzer, sich einen Leuchtturm bauen, um die Urlaubserinnerung stets vor Augen zu haben.

Die ursprüngliche Aufgabe des Leuchtturms war es, Schiffe vor Untiefen zu warnen, den sicheren Weg in den Hafen zu lotsen und die Navigation zu erleichtern. Die Wikipedia beschreibt es etwas technisch: "Als Leuchtturm wird ein Turm bezeichnet, der eine Befeuerung trägt. Leuchttürme sind insbesondere nachts weithin sichtbare Schifffahrtszeichen und dienen der Positionsbestimmung, der Warnung vor Untiefen oder der Fahrwassermarkierung."

 

Leuchttürme als Sehnsuchtsobjekt

Mit dem Leuchtturm verbindet man auch viel Seemannsgarn: Geschichten vom wilden unzähmbaren Meer, von Reise und Wiederkehr, von Wind, Brandung und Gischt. Vielleicht ist diese romantische Verklärung daran "schuld", dass viele Gartenbesitzer "ihren" Leuchtturm selber bauen: Leuchtturm Amrum, Leuchtturm Westerhever, Leuchtturm Geierswalde ...! Natürlich weist der Leuchtturm um Garten keinem Schiff (auf dem Teich) den Weg, aber ein sich drehendes Leuchtfeuer schafft attraktive Lichtreflexe im Garten. Damit ist der Leuchtturm auch eine stimmungsvolle Teich- oder Gartenbeleuchtung.

Quelle: selbst ist der Mann

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