Lebermoos entfernen

Lebermoos entfernen

Wenn sich in Rasen und Fugen hartnäckige Gewächs breit machen, kann es sich um eine Art der Brunnenlebermoose handeln.

Lebermoose sind von Laubmoosen zu unterscheiden und sind ein zunehmendes Ärgernis in unseren Gärten. Sie breiten sich rasch aus, entweder auf dem Rasen, in Beeten oder den Fugen von Pflastersteinen. Lebermoos tritt gerne auf verdichteten, feuchten Böden auf. Aber es wächst auch mit Vorliebe auf Containerpflanzen, die Sie aus dem Gartencenter mitbringen – hier sollten Sie unbedingt die Erde um die Wurzeln entfernen, bevor Sie die Pflanze einsetzen!

 

Lebermoose abflämmen oder verätzen

Auf unempfindlichen Pflasterflächen kann man das unerwünschte Grün recht gut mit Hitze behandeln bzw. abflämmen oder mit Essig verätzen. Schwieriger wird es im Rasen, da Sie ja nur das Moos, nicht aber die Gräser vernichten wollen.

Doch die meisten Anti-Moos-Mittel wirken nicht gegen Lebermoos. Langfristig hilft am besten, die Bedingungen des Bodens zu verbessern, das heißt, ihn zu lüften und/oder etwas Sand in die Erde zu mischen und Rasenpflanzen und Boden zu stärken (z. B. mit dem Bodenaktivator von Neudorff).

Als für den Einsatz auf Zierrasen geeignet wurde das Mittel Mogeton Moos-Frei von Dr. Stähler mit dem Wirkstoff Quinoclamin beworben, das allerdings nicht mehr erhältlich ist, da die Zulassung abgelaufen ist.

Quelle: selbst ist der Mann 11 / 2015

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