Küchenbau aus Porenbeton

Sie wollen eine Küche aus Porenbeton bauen? Wir zeigen, wie's geht. Das Material ist leicht und einfach zu bearbeiten: Aus Porenbeton können Sie schnell solide Küchenmöbel bauen ... wenn Sie unserer Anleitung Küche aus Porenbeton bauen folgen.

Neben dem massiven Look der Porenbeton-Küche besticht diese selbst gebaute Einbauküche vor allem mit ihrem Preis: Denn der Bau der Küchenmöbel ist vergleichsweise günstig! Zum einen ist das verwendete Material billig, zum anderen lassen sich alte Küchenschränke prima wiederverwerten. Doch dazu später mehr.

 

Küche aus Porenbeton bauen

Küchenbau aus Porenbeton

Falls Sie Mieter sind: Diese Küche aus Porenbeton können Sie auch wieder entfernen. Für den Fliesensockel haben wir dickere Steine verwendet und sie kurzerhand auf den vorhandenen PVC-Boden geklebt. Vermeiden Sie dabei Kreuzfugen! Wir haben die Sockelsteine unter den Stollen vermittelt, so dass zur Wand hin eine Fuge entsteht, die sich für Leitungen nutzen lässt. Außerdem brauchen Sie so kaum Steine zu schneiden. Einen gewöhnlichen Billig-Fuchsschwanz haben Sie dabei übrigens recht flott verbraucht. Haltbarer ist allerdings eine teurere Porenbeton-Säge. Tragen Sie den Mörtel sparsam auf. Trotzdem lassen sich mit dem Kleber auch kleine Bodenungenauigkeiten noch gut auffüllen, denn ebenso wie auf die Rechtwinkligkeit kommt es darauf an, dass der Sockel waagerecht ist.

 

Küchenschränke für die Porenbeton-Küche bauen

Korpusse oder nicht – das war eine heiß diskutierte Frage. Gebaut hat unser Tischler einen Kompromiss: Wände nur dort wo notwendig und Böden aus 5 mm hochdichter Faserplatte (HDF). Alternative: Verwenden Sie die Korpusse Ihrer alten Küche. Die verschleißen kaum und werden nie unmodern. So sparen Sie sich auch den Porenbetonsockel. Stellen Sie den Korpus auf und mauern Sie ihn links und rechts ein. Praxistipp: Greifen Sie zu fertigen 80-x-20-cm-Regalböden aus beschichteter Spanplatte, die billig im Baumarkt angeboten werden, wenn Sie sich das Kantenumleimen sparen möchten (auch bei den Schubladen und den Korpus-Teilwänden!). 

  • Der Spülenschrank hat System-32-Lochreihen, um den Boden verstellen zu können.
  • Der Herd ist in seiner Konsole 5 cm tiefer gesetzt, damit trotz des Arbeitsplattenüberstands seine Schalter gut erreichbar bleiben. Unter dem Bodenbrett haben wir zwei Sockelbretter so verschraubt, dass sie sicher auf dem schmaleren Porenbetonsockel stehen.
  • Wichtigstes Merkmal des Hochschranks: Sein Korpus ist 5 cm weniger tief, um die nötige Luftzirkulation zu gewährleisten. Für die Zuluft ist eine Öffnung von 200 cm² erforderlich, die im Sockelbereich auf beide Stollen verteilt ist.
  • Die hölzerne Abschlussleiste der Arbeitsfläche ist so von den Profilholzbrettern geschnitten, dass die Nutseite unten erhalten bleibt. Die obere Kante mit dem Viertelstabfräser runden.

Wichtig: Holz muss gegen Feuchtigkeit und Schmutz geschützt werden. Wir haben Vorder- und Rückseiten der Türen mit weißer Wohnraum-Wachslasur gestrichen – auch um seine gelbliche Farbe gegen die rötlichen Fliesen zu neutralisieren. Die Lasur lässt die Maserung sichtbar.

MATERIALLISTE

  • Spülenunterschrank: Spanplatte 16 dick, weiß beschichtet: 2 Seitenwände 745 x 600, 1 Rückwand 542 x 200, 1 Querzarge 542 x 100; HDF 5 dick, weiß beschichtet: 1 Bodenplatte 600 x 574;
  • Schubladenschrank und Schubladen: Spanplatte 16 dick, weiß beschichtet: 2 Seitenwände 745 x 600, 1 Rückwand 564 x 200, 2 Querzargen 564 x 100, 4 Schubkastenseiten 550 x 200, 4 Schubkastenwände 508 x 200; HDF 5 dick, weiß beschichtet: 1 Bodenplatte 600 x 596, 2 Schubkastenböden 550 x 540;
  • Eck-Karussell: Spanplatte 19 dick, weiß beschichtet: 2 Böden ø 700; Spanplatte 16 dick, weiß beschichtet: 4 Säulenwände 400 x 99, 4 Stege 31 hoch, Längen bei Montage anpassen; Multiplex 24 dick: 2 Führungsklötze 82 x 82; HDF 5 dick, weiß beschichtet: 1 Bodenplatte 750 x 750; Hartfaser 3,2 dick: 1 Aufnahmerahmen 150 x 150;
  • Herdkonsole: Spanplatte 16 dick, weiß beschichtet: 2 Seitenteile 745 x 200, 1 Bodenplatte 600 x 596, 1 Querzarge 564 x 55, 2 Sockelbretter 564 x 80;
  • Hochschrank: Spanplatte 16 dick, weiß beschichtet: 2 Seitenwände 2000 x 540, 3 Böden 564 x 540, 1 Rückwand 564 x 200, 2 Querzargen und 1 Steg 564 x 100, 1 Rückwand 564 x 150; HDF 5 dick, weiß beschichtet: 1 Bodenplatte 596 x 540;
  • Sonstiges: Türen: ca. 27 lfd.m Profilholz; Querverbinder: ca. 4 lfd.m Multiplex 18 x 30. 4 Teilauszüge 550 lang; 10 Topfscharniere; 1 Klappenstütze; 1 Drehbeschlag 57 x 57; 1 Alu-Rohr ø 20 x 2 x 600; 1 Alu-Rohr ø 16 x 2 x 500; Spanplatten-Schrauben; Holzleim. 

Quelle: selbst ist der Mann

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