Kompressor von Einhell

Mit dem erschwinglichen Kompressor von Einhell kann der Heimwerker viel mehr als nur Reifen aufpumpen. Ebenso ist der Kompressor für die Sport- und Freizeit-Ausrüstung sowie für Wassersport-Aktivitäten geeignet, wenn Druckluft benötigt wird. Da das Gerät preiswert ist, erleichtert es auch den Einstig in die Arbeit mit druckluft-betreibenen Werkzeugen. Wir haben den Kompressor von Einhell "selbst ausprobiert".

Mit einem 50-Liter-Kessel und einer Abgabeleistung von 127 Litern pro Minute (bei 4 bar) ist der ölgeschmierte Kompressor TE-AC 270/50/10 von Einhell ein preiswertes und vielseitiges Heimwerkermodell. Denn für nur knapp 180 Euro liefert der Kompressor bis zu 10 bar. Allerdings sinkt die Luftleistung des Verdichters bei einem Maximaldruck von deutlich unter 100 Liter pro Minute.

In der Praxis konnte das Modell uns durchaus überzeugen. Bei Anwendungen mit geringem Luftverbrauch läuft der 1800-Watt-Motor des Kompressors von Einhell nur selten an – freilich macht der Verdichter dann mächtig Radau. Die Druckluft des Verdichters kann über zwei Schnellkupplungen direkt aus dem Kessel oder über eine Regelung entnommen werden – für beide Bereiche ist ein Manometer vorhanden.

Das "selbst ausprobiert"-Fazit: Kompressor von Einhell

+ Preiswerter Kompressor von Einhell mit guter Leistung + Großes Kesselvolumen
+ Druckluft geregelt und ungeregelt entnehmbar
+ Einfache Bedienung
Recht lauter Verdichter

 

Günstigen Kompressor kaufen

Ein guter Kompressor muss nicht teuer sein! Kleine Kolbenkompressoren gibt es schon deutlich unter 100 Euro. Beim Discounter oder im Internet haben wir sogar Angebote in der Nähe der 50-Euro-Marke gesichtet. Was ist von solchen Aggregaten zu halten? Der niedrige Preis fordert in aller Regel Kompromisse für den Heimwerker. Wir haben den preiswerten Kompessor Euro 8/24 von Einhell "selbst ausprobiert".

Beworben wird dieser Kompressor von Einhell mit einer hohen Motorleistung. Der Hersteller hat jedoch beim Verdichter gespart. Durch den eingebauten ineffizienten Verdichter kann die Motorleistung des Kompressors nicht optimal genutzt werden. Die Folge ist ein zu hoher Stromverbrauch bei dem preiswerten Gerät vom Discounter.

Der Kompressor besitzt ebenso einen kleinen Kessel, so dass er den benötigten Druck nicht mehr exakt nachliefern kann. Dadurch kann es leider zu einer erzwungenen Arbeitspause kommen, wenn der Kessel nicht mehr genügend Druckluft besitzt. Bei Billigangeboten werden oft unklare Leistungsangaben über die Ansaugleistung des Motors angegeben. Es wird dabeu ein rein rechnischer Wert aus der Drehzahl und dem Volumen der Kolbenpumpe von Verbraucher an die Hand gegeben. Das tatsächlich nutzbare Druckluft-Volumen eines Kompressors wird besser mit der „Füllleistung“ beschrieben, die allerdings meist um rund 100 Liter pro Minute geringer ausfällt.

Fazit: Billig-Kompressoren wie der Einhell Euro 8/24 sind zwar sinnvoll einsetzbar für das Aufblasen von Bällen und Booten und fürs Sprühen und Ausblasen. Für alle anderen Aufgaben reichen oft weder das Kesselvolumen noch die Leistung des Verdichters aus. Achten Sie auch beim Kauf eines Kompressors auf eine lange Garantie gegen die Durchrostung des Kessels.

 

Mini-Kompressor DCC-255 von Defort

Nicht nur die Firma Einhell fertigt Kompressoren für den Heimwerker. Dieer Mini-Kompressor macht genug Druck für Autoreifen und Aufblasprodukte. Wir haben den Mini-Kompressor DCC-255 von Belfort "selbst ausprobiert".

Der 12-Volt-Autokompressor Defort DCC-255  für rund 30 Euro bei amazon.de wird mit einem erfreulich langen Druckluftschlauch geliefert. Er verfügt aber nur über einen Autosteckdosen-Anschluss und belastet dadurch die Autoelektrik mit 150 Watt Leistung nicht eben wenig.

Weiteres Manko des Autokompressors: Die Reifendruckkontrolle beim Auto verlangt zügiges Hantieren, denn das Ventil muss aufgeschraubt werden. Ein gewisser Luftverlust ist dabei nicht zu vermeiden. Für die Füllung von Pools oder Booten ist die Luftleistung von 25 Litern/Minute leider eher klein.

Das "selbst ausprobiert"-Fazit: Mini-Kompressor von Delfort
  • + Langer Druckluftschlauch des Mini-Kompressors
  • + Praktische Aufbewahrung
  • – Unpraktisches Schraubventil, kein Adapter für Fahrradventile dabei
  • – eher geringe Volumenleistung

Quelle: selbst ist der Mann 9 / 2015

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