Klick-Laminat verlegen

Laminat verlegen - einfach klicken
Laminat verlegen: Dank einfacher Klickverbindungen gelingt die Verlegung eines Laminatbodens an einem Tag pro Zimmer.

Laminatboden gibt es schon lange. Die Revolution besteht aus einem Klick: Seitdem die einzelnen Laminat-Elemente nur noch ineinander gesteckt und nicht mehr verleimt werden müssen, gerät die mühsame Raumverschönerung zum machbaren Tagesprojekt.

Buche-Laminat war gestern, heute breitet sich Laminatboden in Esche, Pinie, Wenge oder Nussbaum in täuschend echter Nachbildung zu Füßen aus. Laminatböden locken mit einer Vielfalt der Dekore, dazu sind sie pflegeleicht, strapazierfähig und einfach zu verlegen.

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Schwächen aus den Anfängen wie die mangelnde Trittschalldämmung oder der unschöne Klang der Laminatböden beim Darüberlaufen, der den Bodenbelag gleich als Imitat verriet, sind Vergangenheit! Die Dämmung ist perfektioniert, es gibt Böden für Feuchträume und welche, die die Holznachbildung durch eine Prägung fühlbar werden lassen.

 

Laminat ist vielschichtig

Laminat besteht in seinem Kern aus der Trägerplatte (D). Diese setzt sich entweder aus dem Holzwerkstoff MDF (mitteldichte Faser) oder HDF (hochdichte Faser) zusammen. Letztere ist weitaus robuster und stabiler als eine MDF-Platte. Auf der Unterseite der Trägerplatte ist eine spezielle Schicht aufgebracht, die meistens aus Phenolharz besteht und verhindert, dass Feuchtigkeit in das Laminat eindringt und sich die einzelnen Elemente verziehen. Oft sind die Elemente extra mit einer Trittschallfolie (E, hier aus Naturkork) ausgerüstet.

Auf der Oberseite der Trägerplatte wird das Fotopapier (B) aufgebracht (bei hochwertigem Laminat zusätzlich auf einer flexiblen Korkschicht C aufkaschiert), auf das das jeweilige Laminatdekor aufgedruckt ist. Zum Schutz dieser Folie wird sie mit einer transparenten Melaminharzschicht (A) versehen. So ist das Laminat gegen Kratzer oder Feuchtigkeit bestens geschützt.

Beim Klicklaminat besitzen die Trägerelemente jeweils an einer Stirn- und einer Längsseite eine Nut bzw. eine Feder. Die Feder ist ein kleiner Vorsprung, der in die Nut bzw. den Falz der vorher verlegten Paneele gesteckt wird. Je nach Produkt setzt man die Elemente schräg oder gerade ineinander.

 

Die Nutzungsklasse gibt Auskunft über die Laminat-Qualität

Laminat ist natürlich nicht gleich Laminat. Es gibt außer Preis- auch Qualitätsunterschiede. So sollten die Paneele mindestens sechs Millimeter stark sein, besser noch acht oder mehr. Praxistipp: Orientierung geben auch die verschiedenen Nutzungsklassen. Nach EU-Norm sind für den Privatbereich die drei Beanspruchungsklassen 21, 22 und 23 definiert. Dabei gilt: Je höher die Zahl, desto robuster der Boden.

Fotos: Fotolia, Hersteller

Quelle: Sonderheft 11 / 2011

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