Kletterhaus

Ein Spielhaus mit Kletterwand – das wünschen sich viele Kinder, die gerne im Garten toben und Abenteuer erleben. Unser Bauplan-Thema Kletterhaus (06/2007) lässt diesen Traum Wirklichkeit werden.

Ganz hoch hinaus kommen Kinder, wenn sie ihr eigenes Spiel- und Kletterhaus erobern. Mit hochwertigen Materialien gebaut, garantiert das Spielhaus mit Kletterwand lange Spaß und viele Abenteuer mit Freunden. 

Bauanleitung Kletterhaus

Wovon haben Sie als Kind geträumt? Von Spiel, Abenteuer und Freiraum? Oder auch von einem Ort, der nur Ihnen gehört, an den Sie sich zurückziehen können? Wenn Sie all das mit Ja beantworten, dann hatten Sie als Kind die gleichen Wünsche und Sehnsüchte, die heute Millionen anderer Kinder antreiben. Zugegeben, der Preis erschreckt zunächst, aber denken Sie daran, was Sie dafür bekommen: ein sehr stabiles Kletterhaus für Ihre Kinder, das die Entwicklung der Motorik unterstützt, Platz für ausgelassenes Spiel und eine wichtige Rückzugsmöglichkeit bietet.
Nicht zuletzt lockt dieses Spielhaus Ihre Kinder von Fernseher oder Computer weg an die frische Luft. Es gibt also genügend gute Gründe, sich an den Bau zu wagen. Und mit unserem detaillierten Bauplan erhalten Sie alle notwendigen Informationen, um das Spielhaus im Eigenbau umzusetzen.

 

Kletterhaus: Der Stoff aus dem die Träume sind 

Bei der Materialauswahl haben wir uns auf besonders stabile und witterungsbeständige Produkte festgelegt: Die Ständerkonstruktion besteht aus 90-x-90-mm-Douglasienpfosten mit gefaster Kante. Douglasienholz ist auch ohne Behandlung mit Holzschutzmitteln besonders resistent gegen Pilzbefall und Fäulnis. Sie können natürlich alternativ auch kesseldruckimprägniertes Kiefernholz verwenden. Als Wand- und Deckenverschalung wählten wir Siebdruckplatte, die durch die werkseitige Behandlung mit Phenolharz ebenfalls extrem witterungsbeständig ist.

Damit das Kletterhaus nicht zu wuchtig wirkt, lockerten wir die Verkleidung des Obergeschosses durch Ausfachungen mit farbig gestalteten Nut-und-Feder-Hobeldielen aus Fichtenholz auf. Die Verbindungen der Pfosten stellten wir in der Regel mit verzinkten Konstruktionswinkeln her. Auch die geteilten Bodenanker bestehen aus verzinktem Stahl. Für die Herstellung der Fundamente hat sich der einfach zu verarbeitende Ruck-Zuck-Beton von quick-mix bewährt. Dieser wird schichtweise trocken in das Fundamentloch gegeben. Nach jeder Schicht wird Wasser mit der Gießkanne zugefügt. Ohne vorheriges Anmischen entstehen hierdurch solide Punktfundamente.

Für den Aufbau, aber auch für viele Zuschnitte sind Sie auf eine weitere Person angewiesen. Da ist Nachbarschaftshilfe durchaus erwünscht, denn beim Ausrichten und Montieren der schweren Siebdruckplatten ist auch eine fünfte und sechste Hand willkommen. Beim Zuschnitt halten Sie sich an die Angaben im Bauplan. Als Werkzeug für die 90er Pfosten hat sich die Kapp- und Gehrungssäge von Metabo bewährt, da sie auch Winkel über 45° bewältigt – das ist Voraussetzung um die Diagonalstützen zuzuschneiden. Wenn Sie keine solche Säge zur Verfügung haben, können Sie sich eine Sägelade mit entsprechendem Winkel selbst bauen.

Checkliste Werkzeug

Bei den Montagewinkeln sollten Sie zwei unterschiedliche Typen wählen: Zum einen verwendeten wir für alle 90°-Verbindungen gesickte Winkel, die stabiler sind. Da aber auch Verbindungen größer und kleiner 90° realisiert werden müssen, verwendeten wir einfache Montagewinkel, die wir im Schraubstock oder vor Ort mit einer Schraubzwinge auf- bzw. zusammengebogen haben.

Für die Verankerung des Unterbaus haben wir die Positionen der Punktfundamente festgelegt und diese im Format 40 x 40 cm rund 80 cm tief ausgehoben. Nach dem Zuschnitt und der Montage der Teile für das Untergestell richten Sie alles exakt auf den abgedeckten Fundamentlöchern aus. Hier empfiehlt sich, den Lochmittelpunkt mit einem Kreuz auf den Abdeckplatten und dem Boden zu kennzeichnen. Damit stellen Sie sicher, dass die Bodenanker später exakt in Fundamentmitte liegen. Überprüfen Sie, dass das Stichmaß der beiden Diagonalstrecken identisch ist und fixieren den kompletten Unterbau mit Hilfslatten. Bocken Sie das gesamte Gestell auf, ziehen die Abdeckplatten seitlich weg, verschrauben die Bodenanker und gießen Sie die Fundamente. Wenn Sie Ruck-Zuck-Beton verwendet haben, können Sie bereits am nächsten Tag das Obergeschoss montieren.

Machbar
über 1000 €
Über 4 Tage
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Quelle: selbst ist der Mann 6 / 2007

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