Klee im Rasen

Klee im Rasen

Klee im Rasen gefällt nicht jedem Gartenbesitzer: Zwar sehen die weißen buschigen Blüten hübsch aus, aber Freunden des "englischen Rasens" sind Weißklee und Hornklee ein schmerzender Dorn im Auge. Auch Familien fürchten Klee im Rasen, da die nektarreichen Blüten viele Hummeln anlocken – barfuß laufen birgt so schnell die Gefahr von Insektenstichen! Dabei kann Klee im Rasen bei konsequenter Rasenpflege zuverlässig verhindert werden.

Wie bei anderen Rasen-Unkräutern auch, verbreitet sich Klee besonders schnell im Rasen, wenn dieser geschwächt ist: Eine falsche Dosierung von Wasser und Nährstoffen ist fast immer Ursache für Unkraut im Rasen. Rasen braucht vergleichsweise viel Wasser (vor allem zw. Juni und September – der Blütezeit von Klee!). Trocknet der Boden zu sehr aus, können sich vergleichsweise trockenresistenten Rasenunkräuter wie Klee ungestört ausbreiten.
Beim Rasendüngen ist darauf zu achten, dass der Boden mit Stickstoff angereichert wird. Hornspäne aus Rinderhufen zum Beispiel liefern dem Rasen viel nützlichen Stickstoff. Phosphat-Dünger hingegen fördern eher noch die Ausbreitung von Klee im Rasen.

 

Klee im Rasen entfernen

Am besten ist es, Klee frühzeitig zu bekämpfen. Haben sich kleine Nester im Rasen gebildet, sollten Sie diese samt angrenzender Grasnarbe ausstechen und die so entstandenen Löcher im Rasen neu einsäen!
Bei flächigem Befall mit Kornklee oder Weißklee hilft es, die Fläche tiefgründig zu vertikutieren. Auch hier ist eine Neuaussaat des Rasens sinnvoll. Praxistipp: Von Anfang an auf einen gesunden Nährstoffmix im Boden achten und den Rasen lieber länger wachsen lassen als ihn regelmäßig kurz zu mähen. Denn Klee braucht viel Licht zum Wachsen – in einem dicht gewachsenen Rasen hat es das Unkraut schwer!

Natürlich lässt sich Klee natürlich auch mit Chemie bekämpfen – allerdings sollte der Einsatz von Unkrautvernichtern auf dem Rasen stets sorgfältig abgewogen werden und die geltenden Pflanzenschutzgesetze eingehalten werden. Klee-Unkrautvernichter werden meist flächig ausgebracht und wirken auch gegen Giersch und Gänseblümchen. Allerdings benötigen dies Herbizide eine lange Einwirkzeit (ca. 8 h). Praxistipp: Mindestens so lange darf es nicht regnen (oder gewässert werden), damit die Pflanzen den Unkrautvernichter über die Blätter aufnehmen!

 

Alternative Methoden, Klee im Rasen zu bekämpfen

Hausmittel gegen Klee im Rasen gelten als schonende Alternative zur Chemie: Kochendes Wasser unterscheidet aber nicht zwischen Unkraut und Rasen. Auch Essig und Salz sind eher rabiate Methoden gegen Klee im Rasen.
Wirkungsvoller ist da der gezielte Ausschluss von Sonnenlicht: Da Klee ein lichthungriges Unkraut ist, verendet es schnell, wenn er in Dunkelheit gehüllt wird. Hobbygärtner decken daher von Klee befallene Rasenstücke gern mit lichtdichter Folie ab. Zwar leidet auch der Rasen unter dem mindestens 4 Wochen dauernden Lichtmangel, aber Ihr Rasen wird sich von der Strapaze wieder erholen – der Klee im Rasen hingegen nicht!

Foto: Hörnchen118/pixelio.de, Compo

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