Klapp-Arbeitstisch von Bosch

Ein mobiler Spanntisch erleichtert die Arbeit in und außerhalb der Holzwerkstatt: Auch Bosch bietet einen Klapp-Arbeitstisch an. Wir haben den Klapp-Arbeitstisch von Bosch "selbst ausprobiert": Neben cleveren Detaillösungen sehen wir auch Schwächen bei diesem Klapp-Arbeitstisch

Schnell bereit – und schnell wieder weggestellt: Der neue Klapp-Arbeitstisch PWB 600 von Bosch für rund 150 Euro (UVP) glänzt mit einer patenten Mechanik. Jedoch liegt im aufgebauten Zustand des Klapptisches eine ausziehbare Querstrebe im Fußbereich des Anwenders, was weniger schön ist. Dank des Alu-Untergestells macht sich der klappbare Spanntisch leicht beim Transport. Dennoch ist er stabil beim Arbeiten.

 

Schlechte Verarbeitungsqualität des Arbeitstisches

Allerdings lässt die Verarbeitungsqualität des Klapp-Arbeitstisches in einigen Details zu wünschen übrig. So waren bei unserem Exemplar die Spannbacken in einigen Positionen nicht nutzbar, weil das einlaminierte Lineal nicht passgenau in Position verklebt war.  Wie bei mobilen Arbeitstischen gängig, können auch beim Bosch-Arbeitstisch runde und unregelmäßig geformte Werkstücke fest fixiert werden. Allerdings fehlen die sonst bei Klapp-Arbeitstischen oft anzutreffende Sonderfunktionen, wie etwa ein Einspannen von oben oder eine variable Arbeitshöhe. Mit dem Bosch-Tisch sind also vor allem Heimwerker gut bedient, die oft an wechselnden Positionen arbeiten.

Das "selbst ausprobiert"-Fazit: Klapp-Arbeitstisch von Bosch
  • + mit ca. 12 Kilogramm geringes Gewicht für einen Klapp-Arbeitstisch
  • + leicht auf- und abzubauen, einfach zu transportieren und zu lagern
  • – relativ wenige Spannmöglichkeiten
  • – ist vergleichsweise teuer

Quelle: selbst ist der Mann 9 / 2015

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