Kellerdecke selbst verkleiden und streichen

Kellerdecke verkleiden und streichen


Wir zeigen die Verkleidung einer Kellerdecke und den Anstrich der Kalksandsteine, aus denen die Kelleraußenwand gemauert ist. Allmählich nimmt der Keller wohnliche Züge an. Dafür wurden zunächst die Außenwänden aus Kalksandstein überarbeitet. Das Sichtmauerwerk war vormals mit Dispersionsfarbe gestrichen und später dann mit Wandpaneelen verkleidet worden. Teilweise musste hierbei wohl auch Kleber zum Einsatz gekommen sein, der nach Abriss der Verkleidung an den Steinen haften blieb. Stellenweise waren sogar Lackspuren an der Wand auszumachen. Ein solches Beschichtungsgemisch kann man nicht direkt überstreichen, zumal in unserem Fall herabgelaufener Mörtel unschöne Nasen bildete. Auf dem ziemlich festen Kalksandsteinmauerwerk konnten wir diese mit Hilfe eines Elektroschabers problemlos entfernen. Auf einer verputzten Wand dürfte so etwas schwieriger werden und müsste mit Vorsicht geschehen, um nicht auch den Putz zu lösen. Unterschiedliche Beschichtungen können dagegen in jedem Fall mit einer Schleifmaschine entfernt werden. Dabei ist auf ein für Mauerwerk oder Putz geeignetes Schleifblatt zu achten.

Sind überstehende und nicht tragfähige Beschichtungen so gut es geht entfernt, empfiehlt sich in den meisten Fällen eine Grundierung. Gerade bei vormals unterschiedlichem Deckmaterial sowie auf sandenden und saugenden Untergründen wird so die Haftung des Anstrichs verbessert.

Die Farbenwahl

In aller Regel wird heute Dispersionsfarbe verwendet. Das Angebot umfasst normale Wandfarben der Deckkraftklassen 1 (99,5 Prozent) bis 4 (< 95 Prozent) und der Nassabriebklassen 1 (< 5 Mikrometer bei 200 Hüben) bis 5 (70 Mikrometer bei 40 Hüben). Das heißt: In aller Regel wird heute Dispersionsfarbe verwendet. Das Angebot umfasst normale Wandfarben der Deckkraftklassen 1 (99,5 Prozent) bis 4 (< 95 Prozent) und der Nassabriebklassen 1 (< 5 Mikrometer bei 200 Hüben) bis 5 (70 Mikrometer bei 40 Hüben). Das heißt: Je niedriger die Klasse, desto besser die Farbe. Daneben gibt es spezielle Dispersionsfarben wie zum Beispiel Latexfarbe in unterschiedlichen Glanzgraden. Diese Farben sind besonders waschbeständig, sie erfüllen oft die Nassabriebklasse 1. Ebenso sind Feuchtraumfarben erhältlich, die durch ihre schimmelhemmenden Zusätze sehr gut für Feuchträume geeignet sind.

Dispersionsfarben können in der Regel auf Tapete, Glasfasergewebe, Gipskarton- und Zementfaserplatten sowie Mauerwerk, Putz und Beton aufgetragen werden. Sie lassen sich beliebig oft überstreichen. Ganz im Gegensatz zu Leimfarbe, die vor jedem neuen Anstrich entfernt werden muss. Hierfür reichen aber Wasser Klasse, desto besser die Farbe. Daneben gibt es spezielle Dispersionsfarben wie zum Beispiel Latexfarbe in unterschiedlichen Glanzgraden. Diese Farben sind besonders waschbeständig, sie erfüllen oft die Nassabriebklasse 1. Ebenso sind Feuchtraumfarben erhältlich, die durch ihre schimmelhemmenden Zusätze sehr gut für Feuchträume geeignet sind. Dispersionsfarben können in der Regel auf Tapete, Glasfasergewebe, Gipskarton- und Zementfaserplatten sowie Mauerwerk, Putz und Beton aufgetragen werden. Sie lassen sich beliebig oft überstreichen. Ganz im Gegensatz zu Leimfarbe, die vor jedem neuen Anstrich entfernt werden muss. Hierfür reichen aber Wasser und Schwamm aus. Außerdem ist Leimfarbe nur wischfest und sollte nicht in Bädern, Küchen und im Keller verarbeitet werden.

Eine gute Möglichkeit stellen Silikat-Innenfarben dar. Im Baumarkt erhält man meist keine reinen Silikatfarben, sondern Dispersionssilikatfarben, die neben Wasserglas auch Kunstharz als Bindemittel enthalten und sich deshalb besser verarbeiten lassen als Reinsilikatfarbe. So oder so bieten sie keinen Nährboden für Pilze und Bakterien und können meist auf Kalkzement-, Zementund Silikatputz, Kalksandsteinmauerwerk, Beton, Rauhfasertapete und alten Mineral- oder Silikatfarbenanstrichen verarbeitet werden. Auf gipshaltigen Baustoffen oder Putzen sowie alten Dispersionsanstrichen halten diese Farben jedoch schlecht.

Deckenverkleidung

Eine Deckenverkleidung mit Paneelen kann nicht nur für sich genommen attraktiv aussehen, sondern auch sehr praktisch sein: Zum einen verschließen Sie so eine unverputzte oder verschandelte Decke auf einfache Weise – das Verputzen einer Decke ist recht schwer – und zum anderen können Sie elektrische Leitungen beliebig darunter verstecken und auch eine stimmungsvolle Beleuchtung mittels Halogeneinbaustrahlern verwirklichen. Achten Sie jedoch darauf, dass sich die Leuchten für den Einsatzort eignen. Das Alugehäuse unsere Strahler ist rostfrei und entsprechend für Feuchträume geeignet.

Schleifen, Spachteln, Streichen - Schritt für Schritt
Paneele montieren - Schritt für Schritt
Beleuchtung installieren - Schritt für Schritt
Papiertapeten verarbeiten - Schritt für Schritt
Vliestapete verarbeiten - Schritt für Schritt

PRAXIS-TIPP: Grundprüfung

Nehmen Sie einen Pinsel und befeuchten eine Stelle an der Wand mit Wasser. Dann reiben Sie mit einem Tuch oder Ihrem Finger darüber: Ein Dispersionsanstrich dunkelt gar nicht oder kaum nach und zeigt erst nach intensivem Reiben ein Erweichen der Oberfläche. Kalkfarben dunkeln stark nach, lassen sich jedoch nicht abreiben. Leimfarben erweichen sofort und lassen sich problemlos abreiben. Ein Lackanstrich zeigt keine Reaktion.

Welches Schleifmittel für welchen Zweck?

PRAXIS-TIPP: Schleifmittel

Oft hilft nur eine Schleifmaschine, um alte Beschichtungen von der Wand zu entfernen. Sie müssen dann genau beachten, für welchen Untergrund sich das jeweilige Schleifmittel eignet – Schleifpapier für Holz ist ungeeignet. Als Werkzeuge bieten sich z. B. Exzenter-, Dreieck- und Winkelschleifer an.

PRAXIS-TIPP: Einbaustrahler richtig montieren

Einbaustrahler montieren


Die zwei Federelemente müssen Sie so nach innen drücken, dass sie sich auf der Paneelrückseite entfalten.


PRAXIS-TIPP: Nur auf glatten, trockenen Wänden!

Möchten Sie Ihre Wände tapezieren, müssen diese nicht nur fest und trocken sein, sondern auch glatt. Sichtbares Mauerwerk ist also kein geeigneter Tapeziergrund; die Fugenverläufe würden durch die Tapete scheinen oder sich sogar deutlich abzeichnen. Haben Sie also keine glatt verputzten Kellerwände, müssen Sie sie vor dem Tapezieren verputzen. Auch hierfür muss die Wand trocken sein. Feuchtes Mauerwerk sollte mit speziellen Sanierputzen verputzt und von außen neu abgedichtet werden. Dies sollte in Abstimmung mit Fachleuten geschehen. Aufs Tapezieren sollten Sie dann erst einmal verzichten.

KONTAKTADRESSEN

Farben und Spachtelmasse:
J. D. Flügger (Schöner Wohnen), Tel.: 01805/ 35834437 (0,12 Euro/min.)
Tapetenkleister:
Metylan/Henkel, Tel.: 0211/7978272
Halogeneinbaustrahler:
Paulmann, Tel.: 05041/998389

Quelle: selbst ist der Mann

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