Kein Übel mit dem Dübel

Befestigungsexperte Dieter Lindt, Leiter der fischer AKADEMIE, beantwortet Fragen.

Wie erfahre ich, welcher Baustoff sich hinter einer verputzten Wand befindet?
"Eine Probebohrung mit einem kleinen Durchmesser hilft immer. Stößt der Bohrer ruckartig durch den Baustoff, handelt es sich in der Regel um Hohllochsteine."

Was tun, wenn der Bohrer auf der Fliesen- Oberfläche abrutscht?
"Klebeband auf die Fliese kleben, das Bohrloch markieren und langsam ohne Schlag bohren. Oder einen speziellen Fliesenbohrer verwenden."

Was hilft, wenn das Bohrloch zu groß oder ausgeschlagen ist?
"Ein mit Spezialgips gestärktes, feuchtes Vliesgewebe um den Dübel wickeln und den Dübel ins Bohrloch eindrehen. Dübel, die mit FIX.it von fischer umwickelt worden sind, halten ähnlich gut wie Dübel in einem exakt gearbeiteten Bohrloch."


Wie wird eine Latten-Unterkonstruktion auf einer unebenen Wand ausgerichtet und befestigt?
"Der Justierdübel wird mit einem Hammer eingeschlagen, bis der Dübelrand auf der Lattung aufliegt. Nach dem bündigen Eindrehen der Schraube kann der Abstand der Holzlatte zur Wand durch das Linksdrehen der Schraube millimetergenau (0 bis 30 mm) justiert werden. Die Lattenkonstruktion ist ohne Keil und Klötze fixiert."


Was ist zu tun, damit der Oberschrank sicher in der Gipskartonplatte hält?
"Durch die Gipskarton-Beplankung in das Mauerwerk bohren und eine Schiene aus Holz oder Metall mit einem Langschaftdübel FUR befestigen. An dieser Schiene wird der Hängeschrank eingehängt – so ist die Last besser verteilt."

Quelle: selbst ist der Mann

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