Holz hacken

Holz hacken
Holz hacken manuell oder doch maschinell? Es kommt auf die Muskelkraft an! Foto: Stefan Körber - Fotolia

Jeder Kaminbesitzer steht irgendwann vor der Frage: Kaufe ich weiter die vergleichsweise teuren, aber bereits fertige Holzscheite zum Verfeuern – oder mache ich es selbst? Das bedeutet aber nicht, dass Sie in den Wald fahren und Bäume schlagen müssen. Allein wenn Sie die ganzen Stämme selbst hacken, sparen Sie schon eine Menge Geld. Wir erklären, wie Sie Holz hacken, ohne sich dabei völlig zu verausgaben.

Holz hacken kann wirklich jeder – sogar die mit wenig Muskelkraft. Denn entweder zerteilen Sie die Stämme manuell mit Spalthammer oder Axt, oder Sie lassen sich von einer Maschine, einem sogenannten Holzspalter, dabei aushelfen. Unsere Tipps zum Thema Holz hacken werden Ihnen die Arbeit erleichtern.

 

Holz hacken: Diese Tipps erleichtern die Arbeit

Das richtige Werkzeug ist wie bei vielen anderen Heimwerker-Arbeiten auch hier das A und O. Eine normale Axt (Fällaxt) oder ein Beil sollten Sie lieber nicht nutzen: Sie sind Fällen, Entasten oder Einkerben von Bäumen gedacht. Stattdessen sollten Sie zu einer Spaltaxt oder einem Spalthammer greifen. Eine

Spaltaxt hat im Gegensatz zu einer Fällaxt einen breiteren Kopf mit leicht gebogener und beidseitig geschliffener Schneide.
Spalthämmer spalten das Holz aufgrund ihrer breiten Kopfform stärker als eine Spaltaxt – allerdings ist die Bedienung aufgrund des höheren Gewichts kraftzehrender. Je breiter der Kopf geformt ist, desto mehr Wucht muss das Werkzeug entfalten. Bei schwer teilbaren Stämmen kann ein Spaltkeil helfen. Dieser wird mit einem Hammer durch den Stamm getrieben. Die aus Stahl bestehenden Keile teilen den Stamm dann entweder in zwei oder sogar vier Teile, je nachdem wie der Spaltkeil geform ist.

Auch der Hackklotz (auch Hackblock oder Hackstock genannt), also die Unterlage für die Stämme, ist beim Holz hacken nicht unwichtig. Der optimale Hackklotz sollte nicht zu hoch sein. Der Axtstiel sollte beim Auftreffen der Schneide auf das zu teilende Holzstück in etwa waagerecht sein. Der Klotz sollte aus festem Holz bestehen, zum Beispiel Eiche. Er sollte gerade und sicher auf dem Boden stehen.

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Brennholz

Sowohl beim Brennholzkauf als auch bei der Lagerung sollten Sie einiges beachten

So gehen Sie beim Holz hacken vor: Stellen Sie den zu teilenden Baumstamm auf den Hackklotz, am besten ein paar Zentimeter mehr auf die andere Seite des Hackklotzes, an der Sie stehen. So treffen Sie im Falle, dass Sie den Stamm verfehlen, den Hackklotz und nicht Ihre Beine. Gespaltet wird der Stamm am besten in Richtung seiner Fasern. Bei einem Baumstamm von oben nach unten, bei Ästen in Längsrichtung. Stellen Sie sich beim Hacken breitbeinig auf – so werden bei Fehlschlägen ihre Beine geschont. Halten Sie den Stiel der Axt mit beiden Händen (Handschuhe nicht vergessen!) am unteren Ende fest. Dann schwingen Sie die Axt von leicht über dem Kopf nach unten und zerteilen den Stamm.

Holz hackenWer sein Kaminholz nicht mit Muskelkraft spalten will, findet auf dem Markt viele Holzspalter zum Kauf. Sie arbeiten mit Stromantrieb oder Benzinmotor und vereinfachen den Spaltvorgang. Die Liegend-Holzspalter sind etwas sicherer und komfortabler als ihre stehend arbeitende Konkurrenz. Die Geräte sind allerdings meist langsamer als das manuelle Holzhacken und mit Preisen zwischen 200 und 700 Euro kein Schnäppchen.

Foto: Stefan Körber - Fotolia

Quelle: selbst ist der Mann

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