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Praxis-Tipp: Erste Hilfe für Heimwerker
Nach einer Verletzung ist sicheres und korrektes Handeln wichtig. Schmerzen werden so gelindert und der spätere Heilungsverlauf gefördert. Wichtigste Regel: Bleiben Sie ruhig!
BEI PRELLUNGEN:
Dabei werden Blutgefäße verletzt, und es entwickeln sich sichtbare Blutergüsse unter der Haut. Auch Schwellungen sind Begleiterscheinungen einer Prellung. Kühlen Sie die betroffene Stelle etwa 20 Minuten. Dazu Umschläge mit kaltem Wasser oder Eis (nicht direkt auf die Haut!) verwenden. Lagern Sie die verletzte Stelle hoch, wenn es möglich ist. Wenn die Schwellung auch durch das Kühlen nicht verschwindet oder das betroffene Körperteil auch nach Tagen noch schmerzt, suchen Sie einen Arzt auf.
BEI SCHNITTWUNDEN:
Kleine Schnittwunden können mit Pfl astern vor Schmutz und äußeren Einfl üssen geschützt werden. Verletzt man sich an einem ver - unreinigten Gegenstand, muss die Wunde desinfi ziert werden. Starke Blutungen lassen sich mit einem Druckverband stoppen. Legen Sie dazu eine sterile Kompresse auf die Wunde und umwickeln die betroffene Stelle straff mit einer Mullbinde. Der Druck darf die Durchblutung des Körperteils nicht behindern! Schnittwunden, die breiter als 1-2 Zentimeter sind, und solche, bei denen tiefere Hautschichten, Gefäße, Nerven oder Sehnen verletzt sind, gehören in ärztliche Behandlung. Tetanus-Schutz nicht vergessen
BEI KNOCHENBRÜCHEN:
Knochenbrüche sollten Sie mit geeigne - tem, weichem Polstermaterial ruhigstellen und möglichst nicht bewegen. Beengende Kleidung öffnen. Decken Sie offene Bruchstellen mit keimfreien Verbänden ab. Zur Schmerzbekämpfung und gegen die Schwellung können bei geschlossenen Brüchen kalte Umschläge angewendet werden. Bei Knochenbruch im Bereich der unteren Extremität oder mehreren Brüchen den Rettungsdienst verständigen!

























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