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Fontäne

redakteur
Fontäne

 

Viele Meter hoch spritzt die Fontäne im kreisrunden Wasserbecken im Schloss-Park: So ein imposantes Wasserspiel braucht den richtigen Rahmen, damit es wirken kann. Zuhause im kleinen Gartenteich, würde solch ein mächtiger Wasserstrahl nicht nur fehl am Platz wirken, Wassermenge im Teich, Stromverbrauch und Verdunstung sind alles Faktoren, die nüchtern betrachtet gegen eine Haushohe Teichfontäne sprechen. Aber ganz muss man auf dem Traum der Wasserkaskade nicht verzichten!

Eine kleine Teich-Fontäne kann das Bild des Teichs nicht nur optisch aufwerten auch in Bezug auf die Wasserwerte wirkt die Fontäne positiv auf das kleine Biotop im Garten – die Fontäne bewegt das Wasser (gut gegen Mücken) und reichert es mit Sauerstoff an (gut für Fische). Der Funktionsaufbau ist bei der Teichfontäne immer derselbe: Eine Teichpumpe saugt Teichwasser an und presst es durch ein Pumpenrohr über die Wasseroberfläche. Je nach Fontänen-Aufsatz zeigt tritt das Wasser dort in vielfältigen Formen aus dem Düsenkopf aus.

Die bekanntesten Arten der Fontäne sind der Schaumstrahl, der Springbrunnenstrahl oder die Wasserglocke. Direkt am Düsenkopf können Höhe und Weite der Fontäne justiert werden. Beim Teichsprudler – einem vergleichsweise schmalen Schaumstrahl – saugt das transportierte Teichwasser Umgebungsluft an. Dadurch entsteht dieset typisch weißlich-kompakte Fontänen-Strahl, der besonders geeignet ist, das Teichwasser mit Sauerstoff anzureichern. Die klassische Brunnen-Fontäne (aus mehreren feinen Wasserstrahlen) zielt stärker auf die optische Wirkung der Fontäne denn auf ihren biologischen Nutzen für den Teich.

Teich-Fontäne kaufen

Beim Kauf einer Teich-Fontäne ist darauf zu achten, dass der Düsenaufsatz fest auf der Pumpe sitzt. Nur so lässt sich die Pumpe bequem zum Reinigen aus dem Wasser heben. Stromsparend sind solche Wasserspiele, die den Strom aus Solarzellen bekommen. Alle Pumpen kann man stufenlos regulieren, je nach gewünschter Höhe der Fontäne. Das ist besonders bei kleinen Teichen wichtig, damit der Wind das Wasser nicht über den Teichrand pusten kann. Auf der sicheren Seite ist man, wenn die Entfernung vom Ufer zur Fontäne größer ist als die Fontänenhöhe. Praxistipp: Besonders bei den hohen Fontänen trifft das Wasser mit einem angenehmen Plätschern wieder auf die Oberfläche auf. Bei Wasserglocken besteht kaum Gefahr, dass sie vom Wind verweht werden. Das macht sie ideal für kleine Wassergärten und sogar für Miniteiche.

Auf der Pumpe steht, wieviel Wasser (Q) sie fördern kann und bis zu welcher Höhe (H). Aber Vorsicht: das sind Maximalwerte, keine Auswahlkriterien! Eine mehr als 1 m hohe Fontäne darf man daher nicht erwarten, auch wenn das Wasser angeblich 2 m hoch steigen soll: In der Praxis sinkt die Fördermenge mit steigender Höhendifferenz (s. Kennlinie). Bei maximaler Förderhöhe kommt oben aus dem Schlauch kaum Wasser heraus. Also lieber eine stärkere Pumpe kaufen und diese herunterregeln. Praxistipp: Teichfontänen-Pumpen stehen im Wasser am besten auf einem flachen Stein und nicht direkt auf dem schlammigen Boden. So verstopft der Filter nicht so rasch, die Reinigungsintervalle verlängern sich deutlich. Noch besser: Steht die Pumpe auf einem umgedrehten Plastikeimer, verringert sich die erforderliche Förderhöhe – und damit auch der Stromverbrauch!


 
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