Unser Bauplan hat's in sich: Jetzt bauen wir eine Wasser-, im ... mehr »
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Bauplan: Modellbau-Raddampfer
Raddampfer sind seit mehr als hundert Jahren im Dienst auf unseren Flüssen. Wo sie auftauchen, sorgen sie für Aufsehen und Bewunderung. Grund genug, Ihnen ein schmuckes, gut 90 Zentimeter langes, akkugetriebenes und ferngesteuertes Boot zum Modellbau zu präsentieren.
Unser Bauplan (04/2003) für das Modellboot enthält alle Einzelheiten, Teile und Maße, auch die des Kajütaufbaus, die wir in diesem Artikel "Bauplan: Modellbau-Raddampfer" nicht mehr im Detail gezeigt haben. Direkt Bauplan bestellen >>
Wichtig für die Haltbarkeit eines solchen Modellschiffs sind zwei Dinge: Die verwendeten Kleber und die Oberflächenbeschichtung. Grundsätzlich haben wir für unseren Raddampfer Holz auf Holz mit Polyurethan-(PU-)Leim verbunden. Treffen zwei unterschiedliche Materialien aufeinander, benutzen Sie einen Zweikomponentenkleber. Einen speziellen Kleber dieser Gattung hatten wir zur Befestigung der Flügel: Er wirkt fugenfüllend und spaltüberbrückend. Für kleinere Klebeflächen bei der Dekoration genügt einfacher Modellbahn Bastelkleber. Für die Oberflächen haben wir uns beim Yachtbau umgesehen. Dort gibt’s ein Epoxydharz-Versiegelungssystem und die dazu passenden Farben und Lacke. Die sogenannte Wasserlinienfarbe wird in der Regel nur oberhalb der Wasserlinie eingesetzt; das spielt jedoch keine Rolle beim Modellbau, in dem ein Rumpf ja nie mehr als einige Stunden an einem Stück im Wasser ist.
Raddampfer beplanken
Bis zum Beplanken ist der Nachbau des Modellboots relativ einfach. Kleben und pressen Sie jede Leiste einzeln. Die ersten vier auf jeder Seite lassen sich bis zum Aushärten des Klebers noch mit Klammern, Klemmen und Zwingen auf die Spanten und aneinander pressen; die beiden Klemmen unter dem Auflagebrett verhindern dabei, dass der ganze Bau sich verwindet. Klemmen haben den Vorteil, dass sie wegen ihrer korkbeschichteten Auflagen an schrägen Stellen weniger leicht abrutschen als Zwingen. Danach arbeiten Sie mit kleinen Nägeln weiter, die Sie in die Spanten schlagen. Trotz sorgfältigster Arbeit lässt sich nicht verhindern, dass Ritzen und Lücken klaffen. Das aber braucht nicht zu irritieren, da noch alles gründlich gespachtelt wird. Auch oben, am Ende der Beplankung, werden die Spanten wegen Materialungenauigkeiten recht unterschiedlich überstehen.
Den Modellboot-Rumpf spachteln
Wichtig für den Spaß auf dem Wasser ist natürlich ein einwandfreier Geradeauslauf. Voraussetzung dafür ist, das die Radachse des Raddampfers rechtwinklig zum Rumpf liegt. Arbeiten Sie also beim Übertragen der Achslochposition auf die andere Rumpfseite mit Winkel (für Rechtwinkligkeit) und Distanzklotz. Den Zweikomponentenspachtel für den Rumpf mischen Sie nach und nach in Portionen nach Herstellerangaben auf einem Brett an. Benutzen Sie einen Kunststoffspachtel, da sich die ausgehärtete Masse später nur von diesem Werkzeug (durch Biegen) entfernen lässt. Lassen Sie den gespachtelten Rumpf über Nacht aushärten. Die Masse wird sehr hart. Das Schleifen, das Sie von Hand erledigen sollten, ist dementsprechend viel Arbeit. Das Aufbringen des Glasfaservlieses mit Epoxydharz ist nicht schwierig.
Trimmen des Schiffskörpers
Die Holzbauweise des Rumpfes erzeugt einen großen Auftrieb, dem Sie mit Gewichten im Rumpf des Raddampfers entgegenwirken müssen, die direkt auf dem Rumpfboden in Kielnähe aufgeklebt werden. Wir haben uns Stangenware 20 x 10 mm aus dem Metallhandel auf das Spanten-Zwischenmaß sägen lassen und verklebt. Damit das Eisen nicht rostet, vorher unbedingt mit Klarlack behandeln. Wieviel Gewicht Sie benötigen, hängt vom Aufbau und den technischen Einbauten ab, bei uns waren es zwei Kilogramm. Probieren Sie die genaue Gewichtsverteilung bei einem Test des vollständig ausgerüsteten Dampfers in der Badewanne aus und verkleben Sie erst dann die Gewichte.
Ferngesteuertes Boot
Mit dem Fernsteuerungs-Set werden zwei Steuerservos geliefert, nur einer wird benötigt, um über dünne Drähte das Ruder zu bewegen. Sogenanntes Stahlvorfach aus dem Anglerbedarf ermüdet dabei auch dauerhaft nicht. Der Getriebemotor wird mit einem Fahrtregler in Drehrichtung und Geschwindigkeit gesteuert, er wird anstelle des zweiten Servos am Empfänger angeschlossen. Gemeinsam mit Fahrakku und Servo haben wir beide Teile auf einem Montageträger leicht zugänglich in der Decköffnung verschraubt. Die von uns vorgeschlagene Fernsteuerung ist auf eine Spannung von 7,2 Volt ausgelegt, der Getriebemotor macht dann etwa 60 Umdrehungen pro Minute.
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Mit dem Helicopter durch einen Tunnel jagen, mit dem Sportboot über den Koikarpfenteich jumpen, abgedrehte Loopings zeigen, Verfolgungsjagd am Strand, Slalom um die nettesten Girls und Boys oder die geliebte Schwiegermutter! Liebe Modellbau-Fans zeigt uns Eure Geschicklichkeit und Kreativität mit humorigen Stunts und Action!






























































