Heimwerker-Apps

Gut geplant ist halb eingerichtet! Clevere Computerprogramme und Heimwerker-Apps leisten dabei kompetente Hilfe. Keine Beschäftigung mit komplizierter Konstruktionssoftware: Die hier vorgestellten aktuellen Planungshilfen für Heimwerker sind ohne jede Einarbeitung in 3D-Darstellung und virtuelle Konstruktion ebenso leicht bedienbar wie weitgehend intuitiv nutzbar. Die hier gezeigten Programme arbeiten zudem ohne Installation auf dem eigenen Computer: Die Planung erfolgt ausschließlich über einen Internet-Browser – freilich ist dafür ein Internetzugang zwingend erforderlich. Nur die beiden Apps für Heimwerker "Smart Tools" und die von Hilti werden aufs Handy geladen und sind dann mit einem Fingertipp aktivierbar.

Positiv überrascht hat uns die in Norwegen entwickelte Planungssoftware Roomsketcher, die anders als frühere CD-Planungssoftware ohne langwierige Einarbeitung binnen Minuten erste vorzeigbare Ergebnisse auf dem Bildschirm zeigt. Dabei sind die ersten Projekte kostenfrei, erst bei der sechsten Planung oder der Nutzung besonderer Funktionen (3D-Rund- gang) wird eine Jahreslizenz fällig (49 US- Dollar, ca. 45 Euro), die dann auch ein pro- fessionelles Bemaßen und Veröffentlichen der Planungen erlaubt. Mit Roomsketcher können die eigenen Räume als klassischer Grundriss aufgezeich- net und dann mit Möbeln bestückt werden. So ist vor dem Umzug oder beim Umräumen abschätzbar, ob Platz für alle Einrichtungsgegenstände sein wird und wie die Wohnung nach Abschluss der Arbeit aussehen könnte. Wer das Ergebnis dann auch dreidimensional ansehen möchte, kann Schnappschüsse mit einer integrierten Kamera speichern.

 

Erfreulich anschauliche Darstellung ohne langwierige Einarbeitung

Wenn Sie einen Dachausbau oder die Veränderung des Grundrisses mit Leichtbauwänden planen, sollten Sie sich den Ausbauberater von Rigips ansehen. Die Software bietet eine übersichtliche Orientierung bei der Auswahl von Baustoffen und hilft bei der Bedarfsplanung – freilich nur für die Produkte des Herstellers – das betrifft vor allem die Plattenmaße. Die Bindung an die jeweiligen Produkte des Anbieters ist auch der Pferdefuß bei den Onlineberatern von Toom und Bauhaus – da es hier aber vor allem um Farben und Bodenbeläge geht, können die Ergebnisse zumindest ungefähr übertragen werden. Vorallem der Objektplaner von Bauhaus weckt die Experimentierfreude, die eigene Wohnung einmal in ganz neuen Farbkombinationen zu gestalten. Ohne konkrete Vorstellung vom Ergebnis würde man die Wahl krasser Farbkombinationen sonst vielleicht nicht wagen. Die vorgestellten Werkzeuge von Toom sind hingegen ganz praktische Einkaufshilfen, um die benötigten Mengen bei Farben und Tapeten abzuschätzen. Erwähnenswert ist hierein zusätzlicher Planer für Küchenarbeitsplatten, der nicht nur eine genaue Maßplanung ermöglicht, sondern zu einem konkreten Kostenvoranschlag führt – freilich auch hier mit den in diesem Baumarkt angebotenen Materialien.

Quelle: selbst ist der Mann 10 / 2016

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