Hecke pflanzen

Eine grüne Hecke schließt das Grundstück harmonischer und natürlicher ein als ein normaler Lattenzaun oder eine Gartenmauer. Zudem übernehmen Hecken viele Funktionen im Garten: Sie begrenzen den Garten zum Nachbargrundstück und zur Straße, sie bieten Sicht- und Windschutz und geben Vögeln und Kleinsäugetieren Lebensraum. Leider dauert es meist ein paar Jahre bis die Hecke hoch und dicht genug ist. Wir geben Tipps, die Sie beim Hecke pflanzen beachten sollten und zeigen eine Alternative zum Einpflanzen junger Heckenpflanzen.

Typische Heckenpflanzen sind Heinbuche oder echte Buche – auch der immergrüne Kirschlorbeer oder Stechpalmen (Ilex), Feuerdorn oder Liguster-Hecken sind beliebt. Manch einer schwört auch auf Nadelgehölze wie Thuja und Koniferen-Arten als Gartenhecke. Diese Heckenpflanzen kommen ohne stützendes Gerüst aus. Immergrüne Rankpflanzen wie Efeu, Knöterich oder wilder Wein ergeben zwar auch schöne grüne Wände, brauchen aber ein Rankgerüst.
Heckenpflanzen gibt es wie hier als Ballen- oder aber als Containerware im Topf. Bei letzterer muss die Erde vor dem Hecke pflanzen gewässert werden. Erst danach den Topf entfernen und die Wurzeln lockern. Sind die Hecken-Wurzeln mit einem Netz oder mit Sackleinen zusammengebunden, müssen diese entfernt werden. Hecken aus Ballenware werden im Frühjahr oder Herbst gesetzt, Containerware kann ganzjährig gepflanzt werden – vorausgesetzt der Boden ist nicht gefroren.

 

Praxistipp: Hecke pflanzen

  • In trockenen Sommern wässern Sie die junge Hecke, um das Wachstum in Gang zu halten.
  • Es empfiehlt sich, Hecken jedes Frühjahr mit Gehölzdünger oder Hornspänen zu versorgen. Den Dünger niemals direkt in die Pflanzlöcher geben. Dies kann den Wurzeln schaden und dazu führen, dass die Pflanze abstirbt.
  • Verkahlte Hecken können wieder zum Leben erweckt werden, wenn man sie bis auf eine Höhe von 20 cm über dem Boden beschneidet. Dank ihres soliden Wurzelnetzes erreichen sie innerhalb weniger Jahre wieder die volle Höhe.
  • Wollen Sie die Stämme erhalten, beschneiden Sie die Hecke in einem Jahr auf der einen Seite völlig. Die Maßnahme wiederholen Sie im nächsten Jahr auf der anderen Seite.
  • Durch regelmäßigen Schnitt bleibt die Ligusterhecke dicht und bietet den gewünschten Sicht- und Windschutz.

Meist dauert es einige Jahre, bis Hecken so groß und dicht sind, dass man sich im eigenen Garten richtig wohl und unbeobachtet fühlt. Eine gute Lösung bietet hier die Fertighecken am laufenden Meter. Lange Warte- oder Anwachszeiten gibt es bei dieser ausgewachsenen Hecke nicht, denn sie ist vom ersten Tag an blickdicht und – anders als Sichtschutzwände aus Holz – natürlich grün und lebendig. Praktisch: Die Hecken-Module wurzeln bei der Pflanzung bereits in substratgefüllten Kästen, sie können deshalb rund ums Jahr gepflanzt werden. Die Fertighecken-Elemente sind mit immergrünem Efeu, Feuerdorn und sommergrüner Buche oder Hainbuche begrünt.

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Fotos: Halm (1), GDS, Gardena, Archiv

Quelle: selbst ist der Mann

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