Handbeile 15 Outdoor- / Haushalts-Beile im Test

Handbeile Test
© sidm / KEH
Inhalt
  1. Outdoor-Beile sind für die Vorbereitung des Lagerfeuers nur bedingt brauchbar
  2. Wie wurde getestet?
  3. Aktuellen Handbeil-Test herunterladen

Mit einhändig bedienbaren Handbeilen können Sie Spanholz für die Entzündung eines Kamins direkt an der Feuerstelle spalten, kleinere Beile sind darüber hinaus für die Mitnahme bei Camping- und Trekkingtouren geeignet. Wir haben 15 Beile getestet. Der neueste Trend der Handbeil-Hersteller: Kunststoff-Beile mit vergossenem Schneidkopf! Wie die Handbeile im Test abgeschnitten haben, erfahren Sie hier.

Diese Produkte haben wir getestet:

Auf den Anschliff und die Klingenform kommt es an – so könnte man die Erfahrungen aus unserem Praxistest zusammenfassen: Wir haben insgesamt 15 Beile verschiedener Hersteller (Fishbull, Fiskars, Freund Victoria, Fuxtec, Gardena, Gerber, Halder, Herbertz, Hultafors, Ochsenkopf, Picard, Ruthe, Stihl) gegeneinander unter Praxisbedingungen verglichen und im Labor der VPA Remscheid geprüft. Nur zwei Handbeile erhielten die Bestnote "sehr gut". Im Mittelfeld konnten 7 Beile ein "gut", ein weiteres ein "begriedigend" erstreiten. Mit viermal "ausreichend" und einem "mangelhaft" getesteten Beil, legte der Handbeil-Test auch die Schwächen dieser Produktgattung offen!

  • Mit dem Kopf vergossene Stiele sind unverwüstlich
  • Ausgestellte Griffenden können in der Hand drücken
  • Einige Hersteller liefern einen stabilen Klingenschutz mit
  • Schliff und Steigung der Klinge entscheiden über Spaltwirkung
 

Outdoor-Beile sind für die Vorbereitung des Lagerfeuers nur bedingt brauchbar

Die kompakten Outdoor-Beile sind meist mit einer zwar scharfen, aber auch schmalen Klinge ausgestattet. Mit dieser Geometrie können zwar kleinere Späne für Anzündholz abgetrennt werden, ein Spalten größerer Ast- und Stammteile scheitert allerdings an der zu geringen Spaltkraft: Das Beil bleibt stecken und kann das Holz nicht teilen. Anders die etwas größeren Haushaltsbeile: Ihre Klinge ist etwas dicker geformt und trennt die Holzfasern
damit deutlich besser. Obwohl die Schneide meist kürzer ist als bei den Outdoor-Beilen, sind diese Werkzeuge vielseitiger nutzbar, zumal ein längerer Griffbereich meist auch eine beidhändige Nutzung zulässt.

 

Wie wurde getestet?

  • Beil-TestVerarbeitung: Einige der Handbeile waren unsauber eingestielt, wiesen raue Oberflächen und Grate auf oder zeigten bereits vor der ersten Nutzung Korrosion.
  • Ergonomie: Rutschsicher soll der Griff in der Hand liegen – und dabei nicht zu rau sein. Oft störten zu stark ausgestellte Bereiche am Stielende, die bei der Arbeit in den Handballen drücken.
  • Spalten: Das größte Gewicht in der Bewertung erhielt der Praxistest. Dabei wurden frisches und abgelagertes Holz in feinere Streifen gespalten („Anmachholz“), außerdem haben wir auch kleinere Scheite mit den Handwerkzeugen bearbeitet. Bei den Outdoorbeilen haben wir das Spalten von Scheiten mit geringerer Gewichtung in die Endnote einbezogen.
  • Konstruktions-Check: Überprüft wurde, ob Stiel und Axtkopf solide genug miteinander verbunden sind, außerdem wurden Materialqualität und Anschliff überprüft und bewertet.
  • Kennzeichnung: Der Hersteller muss auf dem Werkzeug vermerkt sein – die Norm fordert eine Angabe mit der postalischen Adresse.
  • Sicherheitshinweise: Piktogramme verweisen auf wesentliche Anwendungsgefahren, diese müssen dauerhaft auf der Axt befestigt sein.
 

Aktuellen Handbeil-Test herunterladen

Handbeil-Test
Umfang: 6 Seiten
1,99€

Die Tabelle mit allen detaillierten Prüf-Ergebnissen zum aktuellen Handbeil-Test 06/2018 finden Sie hier als Download >>

Quelle: selbst ist der Mann 6 / 2018

Beliebte Inhalte & Beiträge
Copyright 2018 selbst.de. All rights reserved.