GS-Zeichen

Ein Produkt, unzählige Siegel – das kennt fast jeder. Wenn man ein neues Produkt kauft, befinden sich darauf oftmals viele verschiedenen Prüfsiegel, die alle etwas anderes bedeuten. Wir erklären, was das GS-Zeichen bedeutet und den Unterschied zum CE-Zeichen.

Das GS-Zeichen ist derzeit das einzige gesetzlich geregelte Prüfzeichen für Produktsicherheit in Europa. Bescheinigt wird, dass ein Produkt den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes entspricht. Dessen Paragraf 21 regelt die Pflichten der ausstellenden GS-Stelle. Die Einhaltung einschlägiger DIN-Normen, europäischer Normen und der allgemeinen Regeln der Technik wird dabei durch ein unabhängiges, entsprechend befugtes Prüfinstitut beurkundet. Entsprechende Zertifikate gelten für begrenzte Dauer.

 

GS-Zeichen: Produkte müssen auch mal nachgebessert werden

Jedes Jahr werden in Deutschland für rund 50.000 Produkte GS-Zeichen beantragt, wobei die Hälfte der Produkte erst in Sachen Sicherheit nachgebessert werden muss, bevor das Zeichen dann tatsächlich erteilt werden kann (Quelle: TÜV Rheinland). Anders als beim CE-Zeichen, das meist lediglich eine Selbstverpflichtung des Herstellers kennzeichnet, gehören zu einer GS-Zeichenvergabe Baumusterprüfungen und meist auch Kontrollen der Fertigungsstätte. Seit 2008 zählt auch ein Test auf die Schadstoffgruppe PAK zum Prüfumfang. Damit ist das GS-Zeichen für den Verbraucher vergleichsweise belastbar und daher erheblich aussagekräftiger als das CE-Zeichen.

Quelle: selbst ist der Mann 2 / 2016

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