Gartentreppe bauen

Nicht nur steile Gärten am Hang benötigen eine Gartentreppe. Oftmals lockert ein gezielter Geländeversprung mit ein paar Ausgleichsstufen oder einer quer liegenden Treppe den Garten besser auf als ein sanft abfallendes Gelände ohne Höhenstaffelung. Keine Angst vorm Treppe bauen: So einfach können Sie selbst eine Gartentreppe anlegen.

 

Gartentreppe anlegen

Das Video zeigt, wie Sie eine Gartentreppe aus Betonsteiplatten bauen: Die Steine werden geschnitten und dank eines einfachen Tricks erhalten die Stufen stets die gleiche Höhe – wichtig, damit niemand stolpert!

So bauen Sie eine Gartentreppe Schritt für Schritt: 

  • Als Trittstufe verwendeten wir die Betonplatten, der Treppenstoß wurde mit den Natursteinen ausgeführt, aus denen auch die Mauer besteht.
  • Die alte Betontreppe wurde entfernt. Die Steine für den Stoß werden auf die Trittstufe gesetzt. Man überträgt deshalb die Breite der Natursteine auf die Betonplatten.
  • Dann legt man eine Holzlatte als Schalung auf und trägt daneben Mörtel auf, in den die Natursteine gesetzt werden.
  • Im dicken Mörtelbett können die Steine gut ausgerichtet werden. Für den letzten Stein benötigen Sie ggf. wieder einen Winkelschleifer für den passenden Zuschnitt.
  • Beim Ausrichten nicht nur auf ein einheitliches Höhenniveau achten, sondern auch auf einheitlich tiefe Trittstufen.
  • Ist der Stoß ausgerichtet, wird der Hohlraum dahinter mit Mörtel angefüllt, in den die nächsten Platten gelegt werden können.
  • Hier waren noch Reste der alten Betontreppe vorhanden. Um die Platten darauf zu verlegen, legt man auch hier ein dickes Mörtelbett an.
  • Darin können die Platten wieder ausgerichtet werden. Achten Sie auch auf einheitliche Überstände und Höhen der Trittstufen.
  • Dabei helfen Wasserwaage und Zollstock weiter.
  • In unserem Fall ist die gartentreppe in die Mauer unterhalb der Terrasse eingebunden.
 

Stufentiefe berechnen

Gartenweg & Gartentreppe
Schematische Zeichnung einer Gartentreppe samt Unterbau

Das menschliche Schrittmaß (Länge des Schrittes von Zehenspitze zu Hacke gemessen) bestimmt, ob das Steigungsverhältnis (Auftritt zu Steigung) als bequem und sicher empfunden wird. Da nicht jeder Mensch gleich groß ist, empfindet niemand ein und dieselbe Treppe gleich. Für eine objektive Bemessung der Treppenstufen haben sich folgende Regeln etabliert:

  • Schrittmaßregel: 60 cm ≤ A + 2×S ≤ 66 cm (d.h. im Mittel 63 cm)
  • Sicherheitsregel: A + S = 46 cm
  • Bequemlichkeitsregel: A − S = 12

Quelle: selbst ist der Mann

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