Gartensäge Test

Test: 23 Gartensägen
 

Diese Marken haben wir getestet:

  • Berger
  • Fiskars, Freund
  • Gardena, Gardol (Bauhaus)
  • Lifetime Garden, Lux Tools
  • Stihl
  • Werknorm

Gartensäge ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Arten von Sägen. Deshalb haben wir in unserem großen Gartensägen Test auch Handsägen, Astsägen und Klappsägen für den Garten getestet. Auch wenn sich die Sägetypen in der Anwendung leicht unterscheiden: Dicke Äste können Sie mit aktuellen Gartensägen sauber trennen. Allerdings ist die Arbeit mit einigen Modellen deutlich mühsamer und langwieriger als mit unseren Testsiegern.

Beim Gartensäge Test, den wir gemeinsam mit der Versuchs- und Prüfanstalt (VPA) Remscheid durchgeführt haben, stand der praktische Teil ganz klar im Vordergrund. Und so wurde mit den Modellen der Marken Berger, Fiskars, Freund, Gardena, Gardol (Bauhaus), Lux Tools, Lifetime Garden, Stihl, Werknorm gesägt, was das Zeug hält. Dank der modernen Sägezahnung zeigten die meisten Gartensägen eine hohe Sägeleistung – auch in Grünholz. Das führte zu folgendem Ergebnis bei den Gartensägen mit feststehendem Blatt: Zwei Sägen bekamen die Note "sehr gut", neun Gartensägen wurden mit der Note "gut" bewertet, zwei Modelle waren "befriedigend". In der Kategorie Klappsäge vergaben die Tester einmal die Bestnote "sehr gut", acht Sägen wurden für "gut" befunden, eine Gartensäge konnte noch ein "befriedigend" erstreiten.

  • Mit allen Sägen haben wir auch Grünholz geteilt – mit deutlich langsamerem Arbeitsfortschritt
  • Die besten Handsägen sind teuer – Sparfüchse müssen länger sägen
  • Die Gardena-Klappsäge kann in verschiedenen Griff-Winkeln genutzt werden: Mit dem Winkel des Griffs verändert sich auch die Aggressivität des Vortriebs
  • Bei einigen Klappsägen stört die Griffnut
  • Bei Stihl ist das Sägeblatt in geschlossener Stellung nicht verriegelt

Es geht auch ohne Motor: Wenn die Astschere nicht mehr weiterhilft, sind mit guten Handsägen erstaunliche Durchmesser in recht kurzer Zeit durchtrennt – so das Ergebnis unseres Praxistests. Dabei ist abgelagertes Totholz fast durchgängig kein Problem für die mit modernen Jet-Zahnungen geschliffenen Sägen. Wird direkt am Baum oder an frisch gefälltem Holz gearbeitet, so kann sich die
Zahnung allerdings durch feuchte Fasern und Pflanzensaft zusetzen – dann wird der Schnitt mit einigen der getesteten Werkzeugen mühsam und geht nur langsam voran. Hier sind grobe Zahnungen im Vorteil, eine zusätzliche Schränkung bringt aus unseren Praxiserfahrungen jedoch keinen Vorteil und ist auch nur noch selten bei preiswerten Modellen anzutreffen.

Fast alle Testwerkzeuge waren mit einer aufwendig gefrästen Zahnung versehen – dabei werden die Zähne nicht einfach geschliffen und geschränkt, sondern mehrfach einzeln gefräst und dann meist nur direkt an der Zahnung gehärtet. Wie unser Test zeigt, funktioniert diese Zahnung in Grünholz allerdings nicht immer problemlos – dann hakt sie im Schnitt oder klemmt gar, besonders bei breitem Sägeblatt. Weiterer Nachteil gefräster und gehärteter Zahnungen: Ein Nachschliff ist nicht mehr möglich. Eine stumpfe Säge hat daher ausgedient – immerhin kann bei vielen Modellen das Sägeblatt recht einfach getauscht werden.

 

Wie wurde getestet?

  • Praxis: Die Sägeleistung haben wir mit Abstand am stärksten in unserer Endnote gewertet. Sägeschnitte in Buchenholz-Rundmaterial zeigen die Schnittleistung unter Idealbedingungen. Zusätzlich haben wir Grünholz-Äste gesägt (verschiedene Durchmesser für feststehende und Klapp-Sägen), da hier Pflanzensaft und verklebte Späne zusätzliche Anforderungen bedeuten.
  • Ergonomie: Mit und ohne Handschuhe – die Handhabung kann man am besten nach längerer Arbeit mit einer Säge bewerten. Bei einigen Klappsägen störten die Verrriegelung oder die Griffnut zur Aufnahme des Sägeblatts.
  • Aufbewahrung: Die extrem scharfe Zahnung einer Gartensäge birgt ein hohes Verletzungsrisiko schon bei oberflächlichem Kontakt. Ideal ist daher ein fester Köcher aus Kunststoff, in dem das Werkzeug sicher verriegelt.
  • Falltest: Die Sägen sollten nach einem Fall aus einem Meter Höhe auf harten Untergrund noch funktionieren – das gilt auch für die Mechanik bei Klappsägen.
  • Kennzeichnung: Mindestanforderung ist eine dauerhafte Kennzeichnung mit dem Namen des Anbieters, ideal ist die Angabe mit Adresse des Anbieters.
 

Weiterer Gartensägen-Test

Schon bei unserem letzten Test von Gartensägen mit der Versuchs- und Prüfanstalt (VPA) Remscheid stand der praktische Teil ganz klar im Vordergrund. Und so wurde mit den Modellen der Marken Bahco, Berger, Conflor, Connex, Fiskars, Gardena, Max Bahr, Silky und Wolf Garten gesägt, was das Zeug hält. Dank der modernen Sägezahnung zeigten die meisten Gartensägen eine hohe Sägeleistung – auch in Grünholz. Das führte zu folgendem Ergebnis: zwei Sägen bekamen die Note "sehr gut", 13 Gartensägen wurden mit der Note "gut" bewertet, zwei Modelle waren "befriedigend", eine Säge wurde von den Testern als "ausreichend" bewertet und eine Säge war "mangelhaft".

Den kompletten Test aus 2010 finden Sie hier als Gratis-Download: sidm-Test 06/2010 >>

 

Aktuellen Gartensäge Test herunterladen

Die Tabelle mit den detaillierten Einzel-Ergebnisse zum aktuellen Gartensäge Test 06/2017 finden Sie hier als Download >>

Praxistest: 19 Gartensägen
Umfang: 6 Seiten
1,99€

Quelle: selbst ist der Mann 6 / 2017

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