Gartenkalender Oktober Das Gartenjahr im Oktober

Gartenkalender Oktober
Inhalt
  1. Ihr Garten im Oktober
  2. Gartenkalender: Der Ziergarten im Oktober
  3. Gartenkalender: Obst- & Gemüse im Oktober
  4. Gartenkalender: Bäume & Sträucher im Oktober
  5. Gartenkalender: Rasenpflege im Oktober
  6. Gartenkalender: Teichpflege im Oktober
  7. Gartenkalender: Terrasse & Balkon im Oktober
  8. Gartenkalender: Zimmerpflanzen im Oktober

Wir begleiten Sie durchs Gartenjahr: In unserem Gartenkalender finden Sie stets die passenden Tipps und Anleitungen, welche Aufgaben in diesem Monat in Ihrem Garten anstehen. Im selbst.de-Gartenkalender finden Sie die besten Tipps für das Gartenjahr im Oktober:

 

Ihr Garten im Oktober

  • Sind die Beete bereits abgeerntet oder leergejätet, ist nun die richtige Zeit für die Bodenvorbereitung: Umgraben und Gründüngung unterpflügen. Nach dem Frost des Winters sind die groben Erdschollen zu feiner Pflanzerde zerkrümelt (Frostgare).
  • Schnell noch Leimringe gegen Frostspanner um die Stämme Ihrer Bäume im Garten wickeln: Im September/Oktober klettern die flügellosen Weibchen zur Eiablage den Stamm empor.
  • Wehret den Anfängen: Langsam beginnen viele Schnecken mit ihrer Eiablage. Die weichen Kugeln werden in Gelegen von bis zu 200 Stück in feuchte Erdkuhlen gelegt. Entfernen Sie die Gelege, wenn Sie welche bei der Gartenarbeit finden. So ersparen Sie sich viel Arbeit im nächsten Frühjahr.
  • Wühlmäuse fressen sich nun für den Winter Speck an. Herbstgemüse ist besonders gefährdet. Wühlmausfallen bekämpfen die Nager.
  • In ländlichen Gegenden kommt es in Waldrandnähe schon zu Wildverbiss an Ihren Obstbäumen. Vor allem an jungen Pflanzungen nagen Wildtiere auf der Suche nach Nahrung. Dagegen helfen Kunststoff- oder Drahtmanschetten, die Sie um die Stämme wickeln.
  • Damit Sie von den ersten Frösten nicht überrascht werden, legen Sie sich rechtzeitig Fichtenzweige, Strohmatten, Vliese u. a. Schutzmaterialien bereit.
  • Damit sich Ihre Kübelpflanzen und Stecklinge im Winterquartier wohlfühlen, sollten Sie das Gewächshaus oder den Kellerraum rechtzeitig für die Wintergäste herrichten: Räumen Sie die Winterlager auf und lüften Sie die Räume kräftig. Im Gewächshaus sollten Sie zudem alle Scheiben von innen und außen putzen (Schmutz und Schattierfarbe entfernen).
  • Holzstapel, Reisig- und Steinhaufen sollten nun nicht mehr umgesetzt oder umgeschichtet werden: Sie dienen Igeln, Eidechsen und anderen Nützlingen als als Rückzugsort für den Winterschlaf. Je nach Witterung haben die Gartenbewohner sich dorthin schon zurückgezogen und sollten nicht mehr gestört werden.
  • Trockenes Herbstlaub können Sie gezielt unter Sträuchern und im Gemüsebeet als Frostschutzschicht auslegen. Der Rest wird (am besten gehäckselt) unter den Kompost gemischt. Achtung: Laub nicht einfach als Haufen liegen lassen: Igel verkriechen sich darin und ersticken oder erfrieren dort im Winter, wenn der Laubhaufen nass zusammensackt!
  • Auf Flächen, auf denen Waldstauden und Bodendecker wie Schaumblüte, Waldsteinie oder Efeu wachsen, brauchen Sie kein Laub zu fegen. Diese Pflanzen schlummern gern unter einer schützenden  Laubschicht.
  • Igel sind im Kampf gegen Schnecken hilfreiche Nützlinge: Nun suchen sie in Ihrem Garten einen Platz für den Winterschlaf. Bedanken Sie sich doch mit einem Luxusschlafplatz. So bauen Sie ein Igelhaus.
  • Laub, Heckenschnitt, Häckselgut, Rasenmulch: Im Herbst wächst der Komposthaufen durch Grünabfälle rasant an: Damit die Rotte gut in Gang kommt, mischen Sie die Zutaten möglichst abwechslungsreich – auch Küchenabfälle und reifen Kompost hinzugeben. Praxistipp: Bestehenden Komposthaufen auflösen, Humus sieben und getrennt lagern, angerotteten Kompost mit frischem Grünschnitt zu neuem Komposthaufen aufschichten.
  • Holzhäcksel fällt gerade in großen Gärten mit hohem Gehölzanteil in so großen Mengen an, dass der Komposthaufen sie nicht alle aufnehmen kann. Häckselgut können Sie aber auch als Mulchschicht unter Obst- und Ziersträuchern auslegen oder zum Decken von Gartenwegen verwenden.
  • Wasserhahn vor Frost schützen: Damit gefrorenes Wasser in den Rohren nicht zum Rohrbruch führt, sollten Sie jetzt bereits alle Außenzapfstellen trocken legen. Schrägventil (im Keller) schließen und Gartenwasserhahn leer laufen lassen (und Ventil geöffnet lassen). Um senkrechte, frei liegende Rohre zusätzlich Zeitungen, Lumpen oder Stroh wickeln.
  • Auch Wassertonnen und Regenfässer müssen geleert werden. Eine geschlossene Eisschicht von wenigen cm reicht gewöhnlich aus, um die Kunststoffbottische zum Bersten zu bringen.
  • Terrakotta-Töpfe und Pflanzgefäße aus Ton setzen über die Saison leicht Kalkränder an. Vor dem Einlagern sollten Sie die Beläge mit einer Wurzelbürste und Essigwasser entfernen. Praxistipp: Salz als Schmiergelstoff löst auch hartnäckige Ablagerungen auf.

Rainer Sturm / pixelio.de

 

Gartenkalender: Der Ziergarten im Oktober

  • Ehe Sie verblühte Sommerblumen zurückschneiden oder ausreißen, lassen sich von vielen Sorten noch Samen für das nächste Jahr ernten: In Papiertüten füllen, beschriften und trocken lagern.
  • Denken Sie beim Rückschnitt im Schmuckbeet daran, dass viele Stauden (z. B. Purpursonnenhut und Fetthenne) und Gräser auch im Winter unter Schnee und Reif einen attraktiven Anblick bieten! Zudem leben in den Halm-Zwischenräumen viele Insekten, die dort den Winter abwarten. Einigen Stauden wie Astern schaden Sie sogar mit einem Rückschnitt im Winter: Sie werden so frostempfindlicher!
  • Schnell reagieren müssen Sie bei Dahlien: Rechtzeitig vor dem ersten Frost müssen Sie die Knollen ausgraben, abbürsten und trocken im Keller einlagern. Aber: Je länger die Dahlien im Freiland bleiben, desto mehr Nährstoffe lagern die Pflanzen in ihren Knollen ein.
  • Im Oktober ist Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen, die nun preiswert in Gärtnereien angeboten werden. Wurzelnackte Rosen sind nicht nur günstiger als Containerware, sie wachsen auch besser an und entwickeln sich auch langfristig besser.
  • Wichtig: Kaufen Sie veredelte Rosenstöcke, muss die Veredelungsstelle beim Einpflanzen unterhalb der Erde liegen. Frisch gepflanzte Rosen mit Kompost anhäufeln (Frostschutz und Depotdünger in einem!).
  • Ältere Rosen und auch Stauden und Zwiebelblumen können nun angehäufelt werden oder einen Frostschutz aus Tannenzweigen und Reisig gebrauchen. Stämmchen junger Obst- und Zierbäume werden nun zum  Schutz der Rinde mit Vlies umwickelt, ältere Stämme kriegen einen weißen Anstrich gegen Frostrisse.
  • Den Frühling pflanzen: Blumenzwiebeln von Schneeglöckchen, Krokus, Tulpe und Narzisse müssen nun in die Erde, um im Frühjahr für die ersten Blüten im Garten zu sorgen.
 

Gartenkalender: Obst- & Gemüse im Oktober

  • Nachtfröste verderben die Ernte von Tomaten, Gurken, Paprika und Kopfsalat. Kulturen unbedingt nachts mit Vlies vor Kälte schützen.
  • Die Herbstsonne gibt vielen Früchten noch die letzte Reife: Trauben, Äpfel, Quitten und anderen Obstsorten. Doch: Fallobst und Fruchtmumien sollte regelmäßig entfernt und vernichtet – oder weit entfernt vom Obstbaumbestand für Gartentiere als Futter ausgelegt werden.
  • Lagern Sie selbst geerntetes Obst und Gemüse getrennt voneinander (vor allem Äpfel!): Etwa 5 °C und hohe Luftfeuchtigkeit sind ideal. Lager zur Vermeidung von Fäulnis regelmäßig lüften.
  • Walnüsse sind reif, wenn Sie zu Boden fallen und die grüne Schale aufplatzt – also auflesen, nicht pflücken! Walnüsse lose nebeneinander auf einem mit Kaninchendraht bespannten Holzrahmen in einem warmen Raum (Heizungskeller, Dachboden) trocknen, luftig lagern.
  • Je später Sie Rote Bete ernten, desto mehr Nährstoffe stecken in der Rübe. Doch Vorsicht: Frost bekommt der Knolle gar nicht!
  • Bodenfrüchte wie Winterrettich, Rote Bete und Gelbe Rüben (Steckrüben) lagern Sie am besten in einem feuchten Sandbett (mit Folie ausgeschlage Holzkiste, idealerweise stapelbar): Das Gemüse (nur unbeschädigte Früchte einlagern!) muss allseitig von Sand (feucht halten!) umgeben sein und darf sich nicht berühren. Bei weniger als 10 °C Raumtemperatur hält sich das so gelagerte Gemüse bis zum Frühjahr.
  • Grünkohl erst nach dem Frost ernten: Bei Kälte reichert sich Zucker in den Blättern an und macht den Grünkohl schmackhafter und bekömmlicher.
  • Ob ein Kürbis erntereif ist, erkennen Sie an drei einfachen Merkmalen: Der Stiel ist trocken, der Kürbis klingt bei Klopfen hohl und die Schale ist fest. Ernten Sie Kürbisse mit Stielansatz in Schönwetterperioden, so hält er sich länger! Bei Dauerregen oder Frostgefahr: Kürbisse ernten und an einem warmen Platz nachreifen lassen.
  • Auf frische Kräuter müssen Sie auch im Winter nicht verzichten, wenn Sie Petersilie, Kerbel, Dill, Kresse, Senf und Schnittlauch nun in Töpfen oder Schalen aussäen und auf der Fensterbank kultivieren.
  • Winterharte Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Salbei, Estragon und andere holzbildende Kräutersorten, die in Töpfen wachsen, rücken Sie nun wind- und regengeschützt an eine sonnige Hauswand.
  • Rhabarber-Stauden sollten alle 8-10 Jahre geteilt werden – nun ist der richtige Zeitpunkt dafür: Verfärben sich die Blätter braun, teilen Sie den Rhabarber mit einem scharfen Spaten in Stücke mit mindestens drei gut ausgebildeten Knospen ab. Pflanzen Sie Rhabarber in nährstoffreiche Erde (z.B. neben dem Komposthaufen) und gönnen Sie den Stauden ausreichend Platz (1 qm Standfläche pro Pflanze). Achtung: Frisch geteilte Rhabarber-Pflanzen sollten erst im 2. Jahr beerntet werden!
  • Ist das Gemüsebeet abgeerntet, empfiehlt sich die Aussaht von Rot- oder Weißklee als attraktive und wirksame Gründüngung. Die kräftigen Pfahlwurzeln des Klees lockern den Boden, deren Knöllchenbakterien reichern ihn zudem mit wertvollem Stickstoff an.

 

Gartenkalender: Bäume & Sträucher im Oktober

  • Nach dem Laubabwurf können Sie sommergrüne Sträucher umsetzen, die zu dicht beieinanderstehen. Den Boden am neuen Standort reichern Sie mit Komposterde an. Gerade ältere Bäume müssen mit einem großen Wurzelballen umgepflanzt werden.
  • Noch besser ist Umpflanzen von Bäumen in 2 Schritten: Jetzt im Herbst einen Graben um den Baum ausheben (Radius 60-100 cm) und dabei die Wurzeln durchstechen. Ring mit Mulch auffüllen. Bis zum Frühjahr bildet der Baum viele feine Wurzeln im verbleibenden Ballen, was das Anwachsen im Frühling am neuen Standort erleichtert.
  • Achtung: Immergrüne Gehölze dürfen Sie erst im Frühling wieder umpflanzen. Sie hätten jetzt keine Zeit mehr ausreichend Wurzeln zu bilden, um auch über den Winter ausreichend Wasser aufnehmen zu können.
  • Braune Blätter an Immergrünen im Winter sind ein deutliches Zeichen für Wassermangel: Daher Buchs (vor allem als Kübelpflanze) und Kirschlorbeer auch im Winter gießen (an frostfreien Tagen).
  • Kalium und Magnesium verhindert Frostschäden an Nadelgehölzen: Die Salze lassen die Äste von Tannen, Fichten, Thuja und Koniferen schneller verholzen, senken den Wassergehalt des Holzes und machen die Pflanzen so widerstandsfähiger gegen Frost (Winterhärte).
  • Ohne regelmäßigen Rückschnitt werden Hecken mit der Zeit zu breit, und verkahlen im Inneren und in Bodennähe. Ein Verjüngungsschnitt im Oktober regt Hainbuche, Rotbuche, Feldahorn, Liguster, Stechpalme oder Eibe im nächsten Frühjahr wieder zu dichtem Wachstum an: Schneiden Sie die Hecke radikal auf den Mitteltrieb mit wenigen Seitentrieben zurück. Spätestens in der übernächsten Saison ist die Hecke wieder dicht und grün.
  • Der anfallende Grünschnitt wird gehäckselt und dient als Unterstreu bei Sträuchern oder als Kompostzugabe. Achtung: Kranke Triebe (mit Pilzbefall o. ä.) sofort getrennt entsorgen (Hausmüll oder verbrennen).
 

Gartenkalender: Rasenpflege im Oktober

  • Zeit, den Rasen winterfest zu machen: Mähen Sie den Rasen ein letztes Mal. Wenn Sie zusätzlich vertikutieren, streuen Sie danach Bausand aus. Das mindert das Mooswachstum und hilft gegen Staunässe.
  • Haben sich dabei kahle Stellen gebildet, mischen Sie unter den Sand einfach Rasensamen, so schließen Sich die Lücken wieder bis zum Wintereinbruch.
  • Nach der pH-Bobenprobe können Sie zuverlässig entscheiden, ob der Rasen gekalkt werden muss.
  • In der feuchten, kalten Jahreszeit sollte der Rasen nicht mehr unnötig betreten werden.
  • Solange das Herbstlaub noch trocken ist, fegen Sie es unbedingt vom Rasen. Bildet sich erst eine feuchte, schwere, luftdichte Schicht, leidet der Rasen darunter schwer: Kein Licht, kein Sauerstoff führen zu Fäulnis und kalhen Stellen.
 

Gartenkalender: Teichpflege im Oktober

  • Nehmen Sie spätestens zum Monatsende Teichpumpen und Wasserspiele aus dem Teich. Gefrorenes Wasser kann sie von Innen zerstören! Am besten lagern Pumpen und Co. (nach der gründlichen Reinigung!) in einem Wasserbottich im Keller.
  • Wer jetzt verhindert, dass Laub in den Teich fällt und auf den Grund sinkt, verhindert übermäßige Faulschlammbildung und verbessert so nachhaltig die Wasserqualität im Teich (weniger Algen im nächsten Jahr!): Am einfachsten verhindert ein über den Teich gespanntes engmaschiges Fruchtschutz-Netz, dass Laub in den Gartenteich gelangt.
  • Alternativ sollten Sie Laub täglich mit dem Kescher abfischen.
  • Jetzt sollten auch Schwimmpflanzen und Seerosen zurückgeschnitten werden.
  • Die Uferbepflanzung können Sie bis zum Frühjahr stehen lassen: Sie schützt den Teich und bietet Insekten Unterschlupf im Winter. Zudem Sehen Gräser & Co. auch bei Frost und Reif gut aus.
  • Im Winter darf der Teich nicht vollständig zufrieren, damit Faulgase entweichen können und Ihre Fische mit Sauerstoff versorgt werden. Ein Bündel Stroh oder Schilfrohr in den Teich verhindert (ebenso wie Eisfrei-Halter aus dem Handel) zuverlässig eine geschlossene Eisschicht auf dem Gartenteich.
  • Ist Ihr Teich (über eine der Gesamtgröße angemessene Fläche) mindestens 80 cm tief, können Sie Ihre Fische im Teich überwintern lassen. Das Wasser am Grund wird nie kälter als 4 °C.
  • Gleiches Gilt für Seerosen: Bei Wassertiefen über 80 cm überleben Seerosen den Winter im Teich. Bei geringeren Teichtiefen oder bei exotischen Seerosen-Sorten müssen die Wasserpflanzen ins geschützte Winterquartier ausgelagert werden.

 

Gartenkalender: Terrasse & Balkon im Oktober

  • Macht der "goldene Oktober" seinem Namen alle Ehre, blühen viele Balkonblumen (wie Sommerheide und Chrysanthemen) unbeirrt weiter. Behalten Sie dann auch Ihren üblichen Pflegerhythmus von Gießen und Düngen bei.
  • Mit den ersten Nachtfrösten geht für Geranien die Saison auf Balkon und Terrasse zu Ende. Schwache Pflanzen aus dem Gartenmarkt überleben auch ein Winterquartier selten. Aber im Wintergarten oder auf einer sonnigen Fensterbank blühen die Geranien vom Balkon noch bis Weihnachten.
  • Um Geranien in die nächste Saison zu retten, sind Stecklinge das rechte Mittel: Schneiden Sie kräftige Triebe ab und stecken Sie die entblätterten Enden in feuchte Anzuchterde. Stellen Sie die Töpfe unter einer Folienhaube an einen warmen, hellen Platz – nach dem Anwurzeln kühl, hell und mäßig feucht überwintern lassen.
  • Auch Fuchsien gehören mit den ersten Minusgraden ins frostfreie Winterquartier: Damit die buschigen Pflanzen im Gewächshaus nicht zuviel Platz beanspruchen, können Sie Fuchsien vor dem Einräumen kräftig um etwa ein Drittel einkürzen. Fuchsien überleben auch einen Winter im kalten (unter 8 °C) dunklen Keller problemlos.
  • Ehe Sie ihre Kübelpflanzen vom Balkon in Hausflur, Keller oder Wintergarten räumen, sollten Sie die Wurzelballen antrocknen lassen. Das erleichtert den Transport (weinger Gewicht) und entwöhnt die Pflanzen langsam von übermäßigem Wasserangebot. Praxistipp: Kübelpflanzen mögen keine "kalten Füße"! Im Winterlager unbedingt Holzkeile oder Styropor-Platten unter die Kübel legen, um Temperaturschwankungen im Fußboden abzumildern!
  • Haben Sie bei der Ernte faulige oder beschädigte Kürbisse geerntet? Schmeißen Sie die ungenießbaren Kürbisse nicht weg, sondern basteln Sie daraus tolle Kürbis-Laternen und schmücken Sie zu Halloween Terrasse oder Hauseingang mit einem Smiling Pumpkin!
  • Denken Sie auch schon ans kommende Frühjahr: Wer jetzt in Kübeln und Balkonkästen Blumenzwiebel von Krokus, Narzille und Tulpe vergräbt, erfreut sich im nächsten Jahr von Anfang an an einem bunt blühenden Balkon! Gerade bei nicht regengeschützten Balkonkästen gilt: Dränschicht aus Blähton nicht vergessen, sonst faulen die Blumenzwiebeln in der Staunässe!
 

Gartenkalender: Zimmerpflanzen im Oktober

  • Zimmerpflanzen schalten nun auf Vegetationsruhe um. Für Sie heißt das: In den Herbst- und Wintermonaten weniger gießen und nicht mehr düngen.
  • Stattdessen danken Ihnen gerade Zimmerpalmen eine regelmäßige Dusche aus der Pflanzenspritze. So reduzieren Sie den Stress, dem tropische Palmen in warmen, trockenen Räumen ausgesetzt sind.
  • Damit die Amaryllis bis Weihnachten blüht, müssen die Zwiebeln nun in die Pflanzerde. Wichtig: Die Zweibel darf nur bis zur Hälfte im mäßig feuchten Pflanzsubstrat stecken. Stellen Sie den Topf solange an einen kühlen Ort (um die 16 °C), bis sich der erste Blütenschaft zeigt. Dann holen Sie die Amaryllis zurück in die Wohnung und gießen wieder mehr.
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