Gartenkalender: Das Gartenjahr im Oktober – Obst & Gemüse

Wir begleiten Sie durchs Gartenjahr: In unserem Gartenkalender finden Sie stets die passenden Tipps und Anleitungen, welche Aufgaben in diesem Monat in Ihrem Garten anstehen.

  • Nachtfröste verderben die Ernte von Tomaten, Gurken, Paprika und Kopfsalat. Kulturen unbedingt nachts mit Vlies vor Kälte schützen.
  • Die Herbstsonne gibt vielen Früchten noch die letzte Reife: Trauben, Äpfel, Quitten und anderen Obstsorten. Doch: Fallobst und Fruchtmumien sollte regelmäßig entfernt und vernichtet – oder weit entfernt vom Obstbaumbestand für Gartentiere als Futter ausgelegt werden.
  • Lagern Sie selbst geerntetes Obst und Gemüse getrennt voneinander (vor allem Äpfel!): Etwa 5 °C und hohe Luftfeuchtigkeit sind ideal. Lager zur Vermeidung von Fäulnis regelmäßig lüften.
  • Walnüsse sind reif, wenn Sie zu Boden fallen und die grüne Schale aufplatzt – also auflesen, nicht pflücken! Walnüsse lose nebeneinander auf einem mit Kaninchendraht bespannten Holzrahmen in einem warmen Raum (Heizungskeller, Dachboden) trocknen, luftig lagern.
  • Je später Sie Rote Bete ernten, desto mehr Nährstoffe stecken in der Rübe. Doch Vorsicht: Frost bekommt der Knolle gar nicht!
  • Bodenfrüchte wie Winterrettich, Rote Bete und Gelbe Rüben (Steckrüben) lagern Sie am besten in einem feuchten Sandbett (mit Folie ausgeschlage Holzkiste, idealerweise stapelbar): Das Gemüse (nur unbeschädigte Früchte einlagern!) muss allseitig von Sand (feucht halten!) umgeben sein und darf sich nicht berühren. Bei weniger als 10 °C Raumtemperatur hält sich das so gelagerte Gemüse bis zum Frühjahr.
  • Grünkohl erst nach dem Frost ernten: Bei Kälte reichert sich Zucker in den Blättern an und macht den Grünkohl schmackhafter und bekömmlicher.
  • Ob ein Kürbis erntereif ist, erkennen Sie an drei einfachen Merkmalen: Der Stiel ist trocken, der Kürbis klingt bei Klopfen hohl und die Schale ist fest. Ernten Sie Kürbisse mit Stielansatz in Schönwetterperioden, so hält er sich länger! Bei Dauerregen oder Frostgefahr: Kürbisse ernten und an einem warmen Platz nachreifen lassen.
  • Auf frische Kräuter müssen Sie auch im Winter nicht verzichten, wenn Sie Petersilie, Kerbel, Dill, Kresse, Senf und Schnittlauch nun in Töpfen oder Schalen aussäen und auf der Fensterbank kultivieren.
  • Winterharte Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Salbei, Estragon und andere holzbildende Kräutersorten, die in Töpfen wachsen, rücken Sie nun wind- und regengeschützt an eine sonnige Hauswand.
  • Rhabarber-Stauden sollten alle 8-10 Jahre geteilt werden – nun ist der richtige Zeitpunkt dafür: Verfärben sich die Blätter braun, teilen Sie den Rhabarber mit einem scharfen Spaten in Stücke mit mindestens drei gut ausgebildeten Knospen ab. Pflanzen Sie Rhabarber in nährstoffreiche Erde (z.B. neben dem Komposthaufen) und gönnen Sie den Stauden ausreichend Platz (1 qm Standfläche pro Pflanze). Achtung: Frisch geteilte Rhabarber-Pflanzen sollten erst im 2. Jahr beerntet werden!
  • Ist das Gemüsebeet abgeerntet, empfiehlt sich die Aussaht von Rot- oder Weißklee als attraktive und wirksame Gründüngung. Die kräftigen Pfahlwurzeln des Klees lockern den Boden, deren Knöllchenbakterien reichern ihn zudem mit wertvollem Stickstoff an.
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