Gartenkalender: Das Gartenjahr im November – Gartentipps

Wir begleiten Sie durchs Gartenjahr: In unserem Gartenkalender finden Sie stets die passenden Tipps und Anleitungen, welche Aufgaben in diesem Monat in Ihrem Garten anstehen.

  • Das meiste Laub werfen die Bäume erst bei Frost und Wind ab – warten Sie solange mit dem rechen.

  • Nutzen Sie das Herbstlaub zum Ansetzen von speziellem Laubkompost. der Kompost rottet zwar schwieriger (häufiger umschichten und mischen), dafür eignet sich die reife, leicht saure Erde als Moorbeetsubstrat. Praxistipp: Laub für den normalen Kompost häckseln!
  • Rasen und viele Bodendecker mögen den Winter nicht unter einer Laubdecke gefangen sein, aber in Schattenbeeten unter Bäumen und Sträuchern stört Herbstlaub nicht.
  • Achtung: Viele Tiere haben sich bereits zur Winterruhe zurückgezogen. Seien Sie beim Herbstputz im Garten vorsichtig, um die Tiere in ihren Herbergen (Reisighaufen, Holzstapel, Steinstapel nicht mehr umsetzen!) nicht zu stören.
  • Igel krabbeln unter alles, was ihnen Schutz verspricht (ideal sind Holzstapel, Reisig- oder Steinhaufen) – doch ein liegengelassener Laubhaufen wird für die stacheligen Nager zur Kältefalle! Lagern Sie Laub daher in geschlossenen Gitterkästen und bauen Sie igeln lieber ein richtiges Igelhaus. Praxistipp: Den nötigen Winterspeck fressen sich Igel gern mit Apfelhälften und Nassfutter für Katzen an .
  • Um schwere Lehmböden in geeignete Blumenbeete zu verwandeln, müssen Sie den Boden nun einfach tief umgraben und die Fläche dann sich selbst überlassen: Durch den Wechsel von Feuchte und Frost zerfallen die Erdschollen dank der sogenannten Frostgare zu krümeliger Blumenerde. Im Frühjahr dann vor dem Pflanzen Kompost unterheben.
  • Haben Sie Gründungung ausgesät, müssen die Beete nun umgepflügt werden, damit die Flächenkompostierung in Gang kommt und der Bewuchs bis zum Frühjahr verrottet.
  • Achtung: Wer nun schon Futter für seine Gartenvögel auslegt, schadet ihnen eher. Noch finden Vögel in unseren Gärten ausreichend Nahrung: Sanddorn, Beeren und Hagebutten sind kostenloses Vogelfutter, das auch noch gut aussieht. Füttern Sie erst, wenn der Boden lange gefroren war oder eine geschlossene Schneedecke die Landschaft verhüllt.
  • Stattdessen nutzen Sie die Zeit, um selbst Meisenglocke herzustellen: In kleine Tontöpfe oder Kokosnuss-Schalen füllen Sie ein Gemisch aus geschmolzenem Rindertalg, Weizenkleien, Rosinen und Sonnenblumenkernen. Praxistipp: Ein Esslöffel Pflanzenöll verhindert, dass der Talg bei Frost zu hart wird. Meisenglocke bei Dauerfrost kopfüber in den Baum hängen.
  • Reinigen Sie rechtzeitig verwaiste Nistkästen: Milben und Parasiten aus altem Nistmaterial können sonst die Brut im nächsten Jahr schwächen. Achtung: Manchmal nutzen Vögel die Kästen als Schutzhaus gegen extreme Kälte oder die leeren Vogelhäuser werden von Eichhörnchen als Untermieter bewohnt!
  • Nutzen Sie die Tage, an denen im Garten nichts zu tun ist, dazu, Tontöpfe und Pflanzgefäße aus Terrakotta von weißen Kalkausblühungen zu befreien, die durch kalkhaltiges Gießwasser entstanden sind. Legen Sie die Töpfe über Nacht in eine fünfprozentige Lösung aus Wasser und Essigessenz oder Zitronensäure. Danach Verkrustungen mit einer harten Bürste entfernen.
  • Große wassergefüllte Fässer im unbeheizten Gewächshaus (Kalthaus) speichern Wärme und gleichen so Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht aus. So überwintern dort auch empfindlichere Kübelpflanzen.
  • Gartengeräte, die noch mit Nickel-Cadmium-Akkus betrieben werden, sollten Sie vor der Winterpause noch einmal leerfahren und komplett neu laden, um Schäden durch die schleichende Selbstentladung zu vermeiden. Moderne Li-Ion-Akkus brauchen keine spezielle Pflege, frostfrei müssen sie aber auch gelagert werden.
  • Desinfizieren Sie alle Scheren, Sägen und Gartenwerkzeuge mit Spiritus – vor allem, wenn Sie damit kranke Pflanzen zurückgeschnitten haben! Anderfalls überleben Sporen und andere Krankheitserreger in Kerben der Werkzeuge und werden im nächsten Jahr auf gesunde Pflanzen übertragen.
  • Praxistipp: Harzflecken entfernen Sie mit etwas Universalöl von Garten- und Astscheren. Auch allen anderen Klingen und Sägeblättern schützt ein Film aus Maschinenöl im Winterlager vor Rost.

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