Gartenkalender: Das Gartenjahr im März – Ziergarten

Wir begleiten Sie durchs Gartenjahr: In unserem Gartenkalender finden Sie stets die passenden Tipps und Anleitungen, welche Aufgaben in diesem Monat in Ihrem Garten anstehen.

  • Frühjahrsblüher wie Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Krokus sind jetzt wieder in vielen Farben erhältlich – vorgezogen als Containerware. Wenn Sie blühende Topfware jetzt schon im Garten aussetzen möchten, schützen Sie die kälteempfindliche Gewächshausware vor späten Frösten!
  • Auch Primeln lassen sich jetzt auspflanzen, da sie recht unempfindlich auf Frost reagieren.
  • Anfang März im Herbst gepflanzte Zwiebelblumen düngen: Wildtulpen, Winterling, Schneeglöckchen, Blaustern und Schneestolz brauchen dafür nur mit einer dünnen Schicht reifem Kompost (ca. 1 cm, am besten gesiebt) bedeckt werden.
  • Narzissen, Tulpen und Hyazinthen (und andere Starkzehrer) düngt man mit einer Hand voll Blaudünger, sobald die ersten Blätter aus dem Boden sprießen. Unbedingt verhindern, dass Dünger in die Blattkelche fällt – sonst bleibt die Blüte aus!
  • Alte Zwiebelblumen zu neuem Blütenreichtum anregen: Narzissen-Zwiebeln, die schon seit mehreren Jahren im Boden liegen, bilden immer weniger Blüten aus. Graben Sie die Blumezwiebeln aus und teilen Sie die Horste auf. Separieren Sie die Mutter- und Tochterzwiebeln vorsichtig in Bündel von vier bis sechs Zwiebeln und setzen Sie diese in einem Abstand von mindestens 25 cm wieder ein.
  • Gegen Ende März, sobald die stärksten Fröste vorbei sind, ist Pflanzzeit für Stauden, Ziersträucher und Rosen: Reisigabdeckung von bereits gepflanzten öfterblühenden Beet- und Edelrosen entfernen, abhäufeln und Vertrocknetes bzw. Erfrorenes herausschneiden, damit sie in der kommenden Saison üppig blühen. Mit Neupflanzungen bis April warten. Faustregel: Beginnen Sie mit dem Rosenschnitt, wenn die Forsythien ihre Blütenknospen öffnen.
  • Strauch- und Kletterrosen werden in der Regel nur etwas ausgedünnt. Nach dem Rückschnitt sollten Sie Ihr Rosenbeet mit einem Gemisch aus Hornmehl und reifem Kompost düngen.
  • Ziersträucher, die im Herbst gepflanzt wurden, sollten Sie jetzt bis auf Kniehöhe zurückschneiden. Dadurch treiben sie kräftig und kompakt aus. Frühjahrsblühende Gehölze wie Forsythien erst nach dem Flor schneiden!
  • Ziersträucher wie Forsythie, Schmetterlingsflieder und Spiräe lassen sich jetzt durch Steckhölzer vermehren.
  • Geranien, die in kühlen, hellen Räumen überwintert haben, müssen jetzt gestutzt werden. Schneiden Sie die laublosen Triebe so weit zurück, dass je zwei bis vier Augen (Blattansätze oder Knospen) übrig bleiben. Topfen Sie die Pflanzen gleich auch in größere Töpfe mit frischer Erde um.
  • Lavendel will von Natur aus zu großen Sträuchern wachsen – mit kahlen, verholztem Inneren. Der Gärtner wünscht sich eher kompakte, bis zur Basis belaubte Büsche. Schneiden Sie Lavendel daher nun um ein Drittel zurück.
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