Gartenkalender: Das Gartenjahr im März – Obst & Gemüse

Wir begleiten Sie durchs Gartenjahr: In unserem Gartenkalender finden Sie stets die passenden Tipps und Anleitungen, welche Aufgaben in diesem Monat in Ihrem Garten anstehen.

  • Wintergemüse abernten: Lauch, Grünkohl und andere winterharte Gemüsearten sollten Sie spätestens im März ernten, damit die Beete für die neue Aussaat frei werden.
  • Sobald der Boden schneefrei und abgetrocknet ist, die noch nicht belegten Gemüsebeete vorbereiten: umgraben und Kompost ausbringen, um den Boden zu verbessern.
  • Im Haus beginnt nun die Hauptsaison für alle Aussaaten. Das deutlich zunehmende Tageslicht fördert die Entwicklung von Sommerblumen- und Gemüse-Sämlingen.
  • Gemüse und Blumen jetzt säen und Jungpflanzen vereinzeln: Das rechtzeitige Vereinzeln (Pikieren) der Sämlinge in nährstoffreiche Erde fördert ein gesundes, kräftiges Wachstum!
  • Junges Gemüse abhärten: Frischluft macht stark. Das gilt besonders für junge Gemüsepflanzen, die im Haus vorkultviert wurden. Stellen Sie die Jungpflanzen an milden Frühlingstagen auf eine geschützte Terrasse oder in ein offenes Gewächshaus. Nachts wieder ins Haus holen!
  • Ab Anfang März reicht die Lichtstärke aus, um Tomatensamen in Aussaatschalen auf einer nach Süden ausgerichteten Fensterbank vorzuziehen. Binnen zwei Monaten werden die Pflanzen so kräftig, dass man sie ins Gewächshaus oder in den Garten umsetzen kann. Pflanzen unbedingt vor Regen schützen: Tomaten neigen zu Kraut- und Braunfäule!
  • Im März sind auch erste Freilandsaaten möglich: Erbsen, Kresse, Möhren, Spinat, Zwiebeln, Rettiche, Radieschen, Pflück- und Kopfsalat, Kohlrabi, Blumenkohl und Lauch ins Frühbeet  oder unter dem Folienschlauch aussäen. Dabei auf günstige Mischkulturen und Folgepflanzungen achten.
  • Statt ordentlich in Reihen, können Sie Pflücksalat auch breitwürfig im Beet aussäen. Streuen Sie die Samen einfach auf die unkrautfreie Erde und harken Sie sie anschließend leicht ein.
  • Vorgezogenen Salatpflanzen können nun ins Freiland umsiedeln. Dabei die Jungpflanzen nicht zu tief setzen, sonst droht Fäulnisbefall!
  • Beerenobststräucher jetzt auslichten: Altes und erfrorenes Holz entfernen.
  • Simulieren Sie Waldboden: Beeren brauchen humusreiche Böden. Bedecken Sie daher den Wurzelbereich von Beerensträuchern mit einem Gemisch aus gehäckseltem Strauchschnitt und Kompost abdecken – der erste Rasenschnitt kann ebenfalls untergehoben werden.
  • Solange die Beerensträucher noch unbelaubt sind, können Sie leicht ihre Stützpfähle und Spanndrähte überprüfen und ggf. reparieren oder austauschen.
  • Offene Baumscheiben fördern Wachstum und Fruchbildung von Obstbäumen: Stehen Ihre Obstgehölze auf der Wiese, sollte wenigstens der Wurzelraum rasenfrei bleiben. Das verbessert die Wasserversorgung des Obstbaums. Jetzt Baumscheibe mit Humus und Hornmehl mulchen.
  • Aststellung für reiche Ernte korrigieren: Trägt Ihr Obstbaum auch im vierten Jahr kaum Früchte, liegt es oft an der zu steilen Aststellung. Für mehr waagerechtes Fruchtholz hängen Sie mit Steinen gefüllte Netze an die Äste, binden die Äste mit einem Seil herunter oder spreizen Sie sie mit eingeklemmten Stäben. Nach der Saison werden die Hilfsmittel entfernt. Die Äste bleiben nun in ihrer waagerechten Position und fruchten.
  • Knoblauch gilt als ein natürliches Mittel gegen Grauschimmel bei Erdbeeren. Außerdem soll er auch für aromatischere Früchte und eine reichere Ernte sorgen. Dafür steckt man jetzt Knoblauchzehen in die Erde – dicht neben jede einzelne Pflanze. Bis zum Sommer wächst der Knoblauch heran und ab Juli können Sie auch ihn ernten – die Erdbeeren sind dann schon abgeerntet.
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