Gartenkalender: Das Gartenjahr im März – Bäume & Sträucher

Wir begleiten Sie durchs Gartenjahr: In unserem Gartenkalender finden Sie stets die passenden Tipps und Anleitungen, welche Aufgaben in diesem Monat in Ihrem Garten anstehen.

  • Die Wendezeit vom Winter zum Frühling kann sehr wechselhaftes Wetter mit sich bringen – dementsprechend gestalten sich die Gartenarbeiten.
  • Solange die Bäume und Sträucher noch in der Saftruhe sind, vertragen sie den Winterschnitt: Bluten die Wunden, ist die Zeit vorbei.
  • An frostfreien Tagen Obstbäume und sommer- sowie herbstblühende Ziergehölze auslichten und falls nötig zurückschneiden. Größere Eingriffe, wie etwa das Entfernen dicker Äste, sollten Sie jedoch möglichst nicht mehr durchführen.
  • Erfrorene Triebe können Sie jederzeit entfernen. Kratzen Sie vorher die Rinde leicht an: Zeigt sich darunter ein Grünton, lebt der Trieb noch; gelb- oder bräunliches Holz hingegen ist abgestorben.
  • Einige veredelte Birnen- und Apfelbäume wachsen mit den Jahren zu stattlichen Bäumen heran. Anders als ihre schwach wachsenden Verwandten erfolgt der Rückschnitt bei Hochstämmen erst spät im Frühjahr. Denn: Je später der Schnitt, desto schwächer der Neuaustrieb, desto reicher die Ernte.
  • Achtung: Heckenschnitte sind in einzelnen Bundesländern vom 1. März bis 30. September verboten, damit brütende Vögel nicht gestört werden.
  • Letzte Chance, um sommergrüne Bäume und Sträucher umzupflanzen: Wer zögert, riskiert, dass die Gehölze nicht mehr bis zum Sommer anwachsen – ein möglichst großzügig abgestochener Wurzelballen verringert das Risiko, das die Pflanze abstirbt.
  • Üppige Stauden lassen sich jetzt durch Teilung vermehren: Kürzen Sie alte Blütenstände und Blattwerk bis kurz über den Boden und graben die Staude vorsichtig aus. Stechen Sie mit dem Spaten einfach mittig durch den Wurzelballen und pflanzen die Staudenhälften erneut ein (Kompost ins Pflanzloch geben).
  • Vom regelmäßigen Teilen (ca. alle 3-5 Jahre) profitieren besonders üppig wachsende Stauden, die bereits von innen verkahlen: Herbstaster, Rittersporn, Staudenmargerite, Chrysantheme, Roten Sonnenhut und Phlox.
  • Beeteinfassungen aus Buchsbaum verkahlen unten leicht, wenn sie sehr schattig stehen – gleiches Schicksal droht Ihrem Buchs im Kübel: Beim Umtopfen des Buchsbaums setzen sie den Wurzelballen einfach eine Handbreit tiefer ein. Die kahlen Stellen vorher zurückschneiden und künftig auf den richtigen Formschnitt achten!
  • Viele Pflanzenschädlinge (Spinn- und Gallmilben, Schild-, Woll- und Blattläusen) überwintern als Ei oder Larve an Obst- und Ziergehölzen – direkt auf der Rinde oder geschützt in Rindenritzen überleben sie dort sogar lange Frostperioden. Ihr Schlüpfen verhindern Sie mit einer Austriebspritzung von Ende Februar bis Mitte März: Benetzen Sie alle Pflanzenteile einschließlich Stämmen und Blattunterseiten gleichmäßig (Pflanzenspritze verwenden). Die ölhaltigen Austriebsspritzmittel legen sich filmartig über die Schädlinge und ersticken sie. Für Bienen und Nützlinge wie Florfliegen, Raubmilben und Laufkäfer sind die Mittel ungefährlich.
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