Garten winterfest

Herbst: Den Garten winterfest machen
Laub sollte nicht auf dem Rasen liegen bleiben, darum kümmern Sie sich, wenn Sie den Garten winterfest machen.
Inhalt
  1. Der winterfeste Garten
  2. Stauden auf den Frost vorbereiten
  3. Gräser schmücken den Garten auch im Winter

Die dunklen Wintermonate sind eine Zeit, in der der Organismus die Ruhe zum Regenerieren und Erholen nutzt. Die Natur kommt nach einem fulminanten Herbstfinale zum Stillstand und sammelt während der Winterpause neue Kräfte für die kommende Gartensaison. Um im nächsten Frühling wieder einen blühenden Garten bewundern zu können, sollten Gartenbesitzer die Pflanzen vor Frost schützen. So können Sie den Garten winterfest machen.

 

Der winterfeste Garten

Wer seinen Garten winterfest machen will, sollte vor allem wissen, welche Pflanzen genügend winterhart sind, um den Winter im Freien zu verbringen. Die meisten Kübelpflanzen, die im Sommer die Terrasse bevölkern, kommen aus wärmeren Gefilden und sollten den Winter frostfrei im Haus, im Wintergarten oder im nicht zu dunklen Keller verbringen. Frostempfindliche Knollengewächse wie Dahlien oder Geranien werden bis auf den Boden zurückgeschnitten, die Knollen werden aus der Erde geholt und am besten bis zum nächsten Frühjahr trocken im Haus aufbewahrt.

Gartenpflege
 

Pflanzen überwintern

So kommen Gartengewächse und Kübelpflanzen sicher durch den Winter

Gartenpflege
 

Winterharte Kübelpflanzen

Frostschutz ist für Kübelpflanzen wichtig, denn sie schützt keine dicke Erdschicht

 

Stauden auf den Frost vorbereiten

Die meisten Stauden in Beeten und Rabatten sind winterhart und treiben unter normalen Bedingungen im Frühjahr wieder neu aus. Sie dürfen also auch in den kalten Monaten draußen bleiben. Doch auch hier stehen einige Handgriffe im Spätherbst an: Verblühte Prachtstauden sollten handbreit über dem Boden abgeschnitten werden. Einige Stauden wie zum Beispiel Sonnenhut, Kugeldistel und Herbstanemonen, die auch im Winter mit Raureif überzogen attraktiv wirken, können auch bis zum Frühjahr stehen bleiben und werden erst dann zurückgeschnitten.

Mehr zum Thema

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Boden über längere Zeit durchgefroren ist, können auch noch Stauden für die nächste Gartensaison gepflanzt werden. Die Pflanzung vor der Winterruhe hat den Vorteil, dass die Wurzeln gut anwachsen können und die Stauden im Frühjahr mit voller Kraft austreiben.

Obwohl die meisten Stauden keinen weiteren Winterschutz benötigen, empfiehlt sich vor allem bei Neupflanzungen eine Decke aus Laub oder Fichtenzweigen, die die Staudenherzen vor Kälte schützt. Praktisch am Fichtenreisig ist, dass es im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen, nach und nach Nadeln verliert. So kommen frühzeitig Luft und Licht an die Stauden und diese können wunderbar austreiben.

Gartenpflege
 

Teich winterfest machen

Jetzt sollten Sie auch Ihren Gartenteich winterfest machen – wir zeigen wie's geht

Gartenpflege
 

Überwintern im Garten

Mit einfachen Mitteln können Sie den Tieren im Garten ein artgerechtes Winterquartier schaffen

 

Gräser schmücken den Garten auch im Winter

Gräser sehen im Winter mit Raureif oder Schnee bedeckt besonders schmuck aus. Deswegen lohnt es sich, sie erst im Frühjahr bis zum Boden zurückzuschneiden. Sie treiben dann von unten aus dem Wurzelballen neu aus. Die meisten Gräser sind winterhart und brauchen daher keinen besonderen Frostschutz. Bei besonders üppig wuchernden Grasbüscheln wie zum Bespiel beim Pampasgras empfiehlt es sich jedoch, die Büschel mit einer Schnur zusammenzubinden. Dadurch schützt man einerseits das Herz der Pflanze vor starken Frösten. Andererseits verhindert man so auch zu starke Nässe, die Pampasgras überhaupt nicht mag.

Wer ganz schnell Erfolge sehen und auch im winterfesten Garten auf Blühendes nicht ganz verzichten möchte, wird jetzt im Fachhandel fündig: Winterblühende Gehölze, die im Topf oder mit Erdballen verkauft werden, können – solange der Boden nicht anhaltend gefroren ist – jederzeit gepflanzt werden. Dazu gehören unter anderem die Zaubernuss, die Scheinhasel, der Winterjasmin, der Winterschneeball, die Mahonie und die Winterkirsche. Düngen sollte man die frisch gepflanzten Gehölze allerdings nicht im Winter, sondern erst zu Beginn der Vegetationsperiode im Frühjahr.

Quelle: BGL/PdM / www.der-garten-bewegt-mich.de / www.mein-traumgarten.de

Quelle: selbst ist der Mann

Copyright 2017 selbst.de. All rights reserved.