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Pflanzen und Stauden: Fingerhut Digitalis
Roter Fingerhut (Digitalis purpurea) ist eine sehr beliebte Zierpflanze in romantischen Gärten. Die hochwachsende Planze mit den auffälligen Blütenkerzen macht sich gut in Kloster- und Bauergärten, aber auch in flachen Staudenbeeten ist der Fingerhut ein aufmerksamsstarker Akzent.
In der Natur kommt der giftige Fingerhut (zur Giftpflanze 2007 gekürt) vor allem auf Waldlichtungen, am Waldrand und in wechselschattigen Lagen vor. Die Blüten des Fingerhuts lieben die Sonne – frei stehende Exemplare des Digitalis purpurea richten ihre Blüten meist direkt gen Süden aus.
Der Fingerhut ist eine zweijährige Pflanze, die im ersten Jahr nach der Aussaat eine Grundblattrosette aus spitzovalen Blättern bildet, aus der im zweiten Jahr der charakteristische bis zu zwei Meter hoche Stängel wächst. An ihm bildet der Fingerhut am oberen Ende einen traubigen Blütenstand aus. Die vielen Einzelblüten des Fingerhutes blühen von unten nach oben und ziehen besonders Hummeln als natürliche Bestäuber an.
Fingerhut aussäen und pflanzen
Fingerhut sät sich selbst recht leicht aus. Orientieren Sie sich für den Aussaat-Termin an der natürlichen Samenbildung der Digitalis-Pflanze: Werden die Samen reif (während der Sommermonate), können Sie die Samen ernten und slebst an gewünschter Stelle im Garten aussäen. Die Direktaussaat ist möglich, mehr Erfolg verspricht aber die Frühkultur im Gewächshaus in steriler Erde.
Praxistipp: Mischen Sie die feinen Fingerhutsamen mit feinem Sand. Samen leicht andrücken (Lichtkeimer) und mit dem Zerstäuber konstant feucht halten.














