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Stauden winterhart

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LupeStauden winterhart

Ein gut geplanter, abwechslungsreich bepflanzter Garten kann das ganze Jahr über interessant sein. Es gibt sogar einige Stauden und Gehölze, die im Winter blühen. Diese Stauden nennt man winterhart.

Wann sind Stauden winterhart?

Stauden sind nicht verholzende, mehrjährige Pflanzen. Bei vielen Arten überstehen nur die unteren Teile der Pflanze den Winter, haben aber Überwinterungsknospen, aus denen sie im Frühjahr erneut austreiben. Winterharte Stauden sind immergrün und ziehen ihre Triebe nicht ein. Dazu gehören Gräser, Wasserpflanzen, Farne und Bodendecker.

Aber auch als winterhart geltende Stauden brauchen eine gewissen Schutz vor Bodenfrost und eisigem Wind: Damit der Wurzelballen im kalten Boden keinen Schaden nimmt, sollten Sie winterharte Stauden mit Laub, Reisig oder Stoh anhäufeln und verwelkte Blätter bis zum nächsten Frühjahr an der Staude lassen – das wirkt wie ein zusätzlicher Wintermantel! Rechtzeitig vor dem Neuaustrieb erstzen Sie den Winterschutz durch einen kleinen Haufen lockeren Kompost – der schützt vor späten Frösten und liefert die Nährstoffe für den Neuaustrieb.

Winterharte Staude: Christrose

Aber auch die Christrose gehört zu den winterharten Stauden. Die kleine Pflanze wird etwa 25 cm hoch und blüht von Dezember bis März. Die weißen, gelegentlich auch rötlich getönten Blüten der Christrose (Helleborus niger) bilden einen wirkungsvollen Kontrast zu den dunkelgrünen Blättern. Mittlerweile sind auch barock anmutende, gefüllte Christrosen-Sorten im Handel, zum Beispiel Double Ellen Picotee. Christrosen gedeihen gut im Halbschatten vor oder unter lichten Gehölzen, aber auch im Topf können Sie Christrosen pflanzen.

Christrosen trotzen der Kälte und blühen im tiefsten Winter: Daher eignen sich Christrosen auch hervorragend für Kübel und Kästen – im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon.

Foto: fotolia.de/babsi_w


 
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