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Der richtige Mörtel für Pflasterfugen

Pflasterfugenmörtel schlämmt man ein wie Sand, sie bieten aber eine höhere Festigkeit als dieser. Was bieten Fugenmörtel für den Außenbereich noch?
Zur Bauanleitung
Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, Wege und Terrassen zu pflastern: Sie können die Steine oder Platten in ein verdichtetes Sand- bzw. Splittbett legen oder in Mörtel. Je dünner Platten ausfallen, desto eher müssen sie allerdings in einem Mörtelbett fest eingebunden werden.
Ansonsten hängt die Entscheidung auch von der Größe der Fläche ab. Denn in Mörtel verlegtes Pflaster bleibt vielleicht länger sauber liegen, verlangt aber ein Verfugen mit eher wasserundurchlässigem Pflasterfugenmörtel. Sowohl das Mörtelbett als auch der Fugenmörtel tragen so dazu bei, eine relativ wasserundurchlässige Fläche zu schaffen. Mancherorts wird das mit höheren Gemeindeabgaben belastet. Die Verlegung im Splittbett bleibt wasserdurchlässig.
Ob man die Verfugung aber mit wasserdurchlässigem Kunstharzmörtel vornimmt, ist eine Preisfrage: Sand bzw. Splitt spült sich zwar schneller aus und lässt Unkraut schneller hindurch, ist aber um ein Vielfaches billiger.
PRAXISTIPP: Wasser(un)durchlässige Verlegung
Niederschlagswassergebühren sind meist fällig, wenn man Flächen versiegelt, sprich: wasserundurchlässig ausführt. Erkundigen Sie sich vor den Arbeiten bei Ihrer zuständigen Behörde, welche Kosten wann auf Sie zukommen.

Wasserundurchlässige Verlegung:
1 Natursteinverlegemörtel, 2 wasserundurchlässiger Pflasterfugenmörtel,
Wasserdurchlässige Verlegung:
3 wasserdurchlässiger Pflasterverlegemörtel, 4 wasserdurchlässiger Pflasterfugenmörtel,
Detail: Drainfähige Mörtel lassen Oberflächenwasser ungehindert ins Erdreich einsickern.
















