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Gartenplanung: Pflegeleichten Garten anlegen

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LupeGartenplanung: Pflegeleichten Garten anlegen

Wer seinen Garten lieber genießt, als darin zu arbeiten, sollte bereits beim Garten anlegen die Weichen dafür stellen. Mit Hilfe unserer Tipps und Tricks für Ihre Gartengestaltung sparen Sie Zeit und Mühe beim Gärtnern.

Bereits zu dem Zeitpunkt, an dem Sie den Garten anlegen, entscheiden Sie mit der Auswahl der Pflanzen über den Pflegeaufwand Ihrer Gartenanlage. Er lässt sich auf beinahe Null reduzieren, wenn beispielsweise Gehölze wie in einem Waldstück wachsen können. Dies setzt allerdings eine größere Fläche voraus und wird auch nicht in jedem Wohngebiet geduldet. Etwa dann nicht, wenn der Schatten die Nachbarn stört. Das gilt auch für Wildgärten, in denen nahezu alles bunt durcheinander wachsen darf. Wildkräuter, die nicht an den Grenzen Halt machen, sind in gepflegten Gartensiedlungen tabu.

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Wo Wald und Wildnis pur nicht in Frage kommen, können eventuell Gehölzstreifen am Grundstückrand gepfl anzt werden. Lockere Hecken aus Blütensträuchern und Wildgehölzen brauchen nach dem Setzen nur noch gelegentlich einen Auslichtungsschnitt. Sie bilden dennoch schöne, dichte Grüngürtel, die jahrelang erhalten bleiben. In den ersten Jahren nach der Pflanzung hält eine dicke Mulchschicht aus Rindenmaterial Disteln und andere störende Wildkräuter zurück.

Die Fläche im Garten kann ebenfalls attraktiv und dennoch pflegeleicht gestaltet werden, wenn ausdauernde und genügsame Gewächse wie (Wild-)Stauden, Gräser und Farne zum Einsatz kommen. Oder auch, wenn pflegeleichte Gestaltungselemente wie Trockenmauern, Steingärten oder Teiche angelegt werden. Dagegen bleibt Liebhabern von Edelrosen, Sommerblumen oder Kübelpflanzen stete Versorgung nicht erspart.

Langlebige und mehrjährige Pflanzen ersparen viel Arbeit

Die pflegeintensivsten Gärten sind solche, die jede Menge kurzlebiger Kulturpflanzen beherbergen. Dazu gehören insbesondere Gemüsegärten, die ständig Pflege brauchen. Mischkulturen erleichtern diese zwar, ersparen aber die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen nicht. Dennoch kann man sich auch hier mit pflegeleichten Arten die Arbeit erleichtern. So bedeuten Küchenkräuter oder Kürbisse weniger Aufwand als pflegebedürftige Arten wie Gurken, Tomaten oder Kohlgewächse.

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Arbeitserleichterungen sind auch durch spezielle Kulturmethoden und Techniken möglich, beispielsweise eine vollautomatische Bewässerungsanlage oder Mulchen des Bodens. Letzteres reduziert nicht nur das Gießen, sondern erspart auch das Hacken. Eine dicke Schicht Rasenschnitt hält den Boden feucht und unterdrückt störende Wildkräuter. Bewährt hat sich auch das Einsäen von Freiflächen mit Gründüngerpflanzen. Gelbsenf, Bienenfreund und Sonnenblumen gehen in wenigen Tagen auf und bilden bald einen dichten Teppich, der zur Blütezeit das Gesamtbild prägt.

Mit diesem Tricks ist Rasenmähen ganz einfach und mühelos

Wer noch nicht so recht weiß, wie er mit der Gartenpflege zurecht kommt, sollte zunächst mit einfachen Pflanzen oder Kulturen beginnen. Dazu zählt nach wie vor der Rasen. Er ist schnell angelegt und braucht den Sommer über nur etwa drei- bis viermal im Monat einen Schnitt. Allerdings macht das saubere Stutzen der Rasenkanten Arbeit. Setzen Sie deshalb Rasenkantensteine, über die sich der Mäher bequem führen lässt. Wer will, kann sich die Rasenpflege erleichtern, indem beispielsweise nur die zentral liegenden Flächen einen regelmäßigen Schnitt bekommen. In Randbereichen oder abgelegenen Gartenecken dürfen auch Kräuter und Blumen wachsen.

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In einem pflegeleichten Garten sollten möglichst nur verrottungsfeste Baustoffe zum Einsatz kommen. Natursteine, Pflasterklinker und verzinkte Metallbauteile sind auch nach vielen Jahren noch schön und beständig. Holz hingegen ist nur begrenzt haltbar. Selbst an widerstandsfähigen Arten und imprägnierten Hölzern nagt früher oder später der Zahn der Zeit. Elemente, die lange halten müssen, wie Bodenbeläge, Treppen und Wege sollten auf jeden Fall aus witterungsbeständigen Materialien gebaut werden.

Neben Wildstrauchhecken als Einfriedung der Grundstücksgrenzen haben sich kleine Sträucher auch für die dichte Bepflanzung pflegeleichter Beete bewährt. Beispielsweise für Vorgärten, Terrassenbeete, an Steilhängen oder schwer zugänglichen Stellen. Nach dem Bepflanzen erhält das Beet eine dicke Decke aus Rindenmulch, die Unkrautwuchs unterdrückt, bis die Sträucher einen dichten Bewuchs bilden. Mulchen, das Abdecken des Bodens mit organischem Material (Rindenmulch), mineralischen Stoffen (Kies, Splitt) oder Folie (Unkrautschutzvlies) macht wenig Arbeit, und das Material ist preiswert, teils sogar kostenlos zu bekommen.

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