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Terrasse anlegen
Der idyllische kleine Sitzplatz in der hinteren Ecke des Gartens liegt windgeschützt und bietet eine schöne Aussicht. Doch der Boden ist uneben und schon nach kurzen Regenschauern matschig. Ein aufgeständertes Holzpodest soll die Situation grundlegend ändern!
Unser Bauherr entschied sich daher ein Terrassen anlegen zu wollen, um die Niveauunterschiede auszugleichen. Die Unterkonstruktion wurde anschließend mit Terrassendielen aus heimischem Lärchenholz beplankt. Besonderer Clou der Holzterrasse. Die hintersten Holzdielen lassen sich hochklappen und geben dann ein Geheimversteck frei.
Wie Sie selber eine Terrassen anlegen und Terrassendielen verlegen zeigt diese Anleitung Schritt für Schritt.
Punkt- und Streifenfundamente
Vorne dienen einzementierte 250 x 500 mm große Gehwegplatten als Auflager für die Unterkonstruktionshölzer. Fünf 500 mm hohe vorgefertigte Betonsockel aus dem Baustoffhandel fungieren als Punktfundamente im hinteren Bereich. Deren Abstände zueinander dürfen 200 cm allerdings nicht überschreiten.
Unterkonstruktion der Holzterrasse
Zwei Querträger (45 x 145 mm) aus Bangkirai, die in der Flucht mit den einbetonierten Gehwegplatten liegen, dienen als Auflager für die acht Längsträger (45 x 90 mm) aus Douglasie. Die Querträger werden mittels Sechskant-Holzschrauben mit den L-Pfostenträgern verbunden, die Längsträger mit Hilfe von Metallwinkeln und Edelstahl-Schrauben mit den Querträgern. Nach vorne hat das Podest ein leichtes Gefälle von 1-2%, damit Regenwasser ablaufen kann und keine Staunässe entsteht.
Terrasse beplanken
Für die Beplankung haben die Besitzer Lärchenholz gewählt. Wie Douglasie lässt es sich gut bearbeiten, sollte aber vorgebohrt werden. Was für das harte Bangkirai in besonderem Maße gilt. Ein Anstrich mit einer offenporigen Holzlasur oder Holzöl schützt das Material, erhöht die Lebensdauer und sorgt dafür, dass der warme Holzton erhalten bleibt.
















