history back
gesponsert von Trex
ANZEIGE
Das Neueste auf SELBST.de
Bauen & Renovieren
Garten & Balkon
Wohnen & Deko
Hobby & Freizeit
Möbel & Holz
Test & Technik
ANZEIGE
ANZEIGE
Wir helfen bei Ihrem Umzug!
Zum UmzugsratgeberDer große Ratgeber zum Thema Umzug »

Werben Sie einen neuen Leser und erhalten Sie eine unserer attraktiven Prämien.

Zum Abo »
Werkzeuge und Zubehör im Test

Bauanleitung zum aktuellen Bauplan

Unser Bauplan hat's in sich: Jetzt bauen wir eine Wasser-, im ... mehr »


Test: Rasenmähroboter

Zehn Rasenmähroboter mussten sich im Test-Garten und auf dem T... mehr »


Test: Unkrautstecher

Jetzt geht es Löwenzahn und Disteln an den Kragen: Wir haben 1... mehr »


Alle Tests »
Zu den Kommentaren (0)

Holzterrasse aus Thermowood selber verlegen

redakteur
LupeHolzterrasse bauen

Holzdecks wirken warm und wohnlich, sind pflegeleicht und strapazierfähig – zum Spielen und Toben, zum Feiern und Relaxen. Zu zweit können versierte Heimwerker eine Holzterrasse wie diese sogar an einem einzigen Wochenende schaffen.

Unterkonstruktion verlegen – Schritt für Schritt

Beplankung montieren – Schritt für Schritt

Kaum denken Sie dran, schon sitzen Sie drauf. Von einer neuen Holzterrasse möchte man nicht erst lange träumen, man will sie einfach haben – und das am besten sofort. Ist eine solch ideale Ausgangsbasis wie hier mit der alten Betonstein-Terrasse als Fundament vorhanden, wird das Verlegen der neuen Holzdielen in der Tat zum Kinderspiel.

Betonsteine als Fundament

Der Untergrund war relativ eben und bedurfte keiner aufwendigen Korrekturen. So konnten wir die Unterkonstruktion aus 45-x-65-mm-Kanthölzern direkt auf den Betonsteinen verlegen. Ausgehend von der Hausecke werden zunächst Längs- und Querträger gelegt und mit Winkelverbindern untereinander verschraubt. Der komplette Unterbau liegt lose auf den Betonsteinen und braucht nicht mit diesen verbunden zu werden. Durch das Eigengewicht der Hölzer liegt er auch so sicher.

Wärmebehandeltes Holz - Thermowood

Als es darum ging, welches Holz verlegt werden sollte, fiel die Wahl auf Thermowood, ein wärmebehandeltes Holz. Als Alternative zu Tropenholz werden hierfür ausschließlich europäische Laub- und Nadelhölzer verwendet; in diesem Fall nordische Kiefer – sowohl für die Kanthölzer der Unterkonstruktion als auch für die Terrassendielen. Laut Herstellerangaben sind die so behandelten Hölzer langlebiger, widerstandsfähiger gegen Schimmel, Bläue und holzzerstörende Pilze, und auch das Quell- und Schwindverhalten sowie die Dimensionsstabilität sollen deutlich besser sein als bei unbehandeltem Holz. Allerdings ist Thermowood – und dies muss ausdrücklich betont werden – nicht geeignet für tragende und anderweitig statisch beanspruchte Bauteile! Und auch direkter, dauerhafter Kontakt mit Erdreich ist zu vermeiden. Was aber in diesem Fall keine Rolle spielte, weil das komplette Holzdeck auf Betonsteinen, dem ursprünglichen Terrassenbelag, aufgebaut wurde. Zum Fixieren der Unterkonstruktion haben wir beidseitig versenkte Breitwinkel sowie Verbindungsbleche mit versenkten Löchern verwendet, zum Verschrauben der Dielen nicht rostende Schrauben 3,5 x 40 und 4 x 55 mm.

Oberflächenbehandlung

Unterkonstruktion und Beplankung müssen nicht oberflächenbehandelt werden. Allerdings nimmt dann das Holz, ähnlich wie Teak, im Lauf der Zeit einen leicht silbrigen Farbton an. Wer lieber die etwas rötliche Farbe des Materials erhalten möchte, sollte es mit Holzöl behandeln. Diese Prozedur muss dann allerdings jedes Jahr wiederholt werden.

Fazit nach einem Jahr

Unsere Holzterrasse wurde bereits während der vorletzten Garten-Saison verlegt und hat auch schon zwei Winter überdauert. Dabei wurde sie vor allem während der Sommermonate heftig strapaziert, schließlich gehören zwei lebhafte Kinder mit vielen Freunden zur Familie. Dem Holz hat’s nicht geschadet. Wie am ersten Tag liegt es absolut plan, kein Brett ist gerissen, nichts hat sich verzogen. Lediglich ein vornehmer Grauschleier hat sich, wie vorauszusehen, übers Holzdeck gelegt. Den Besitzern gefällt dies ausnehmend gut. Sie möchten das neue Terrassendeck nicht mehr missen – die warme Anmutung des Holzes hat den Wohnwert deutlich gesteigert.

Produkt-Info Thermowood

ThemowoodDie Imprägnierung von Holz durch Wärmebehandlung funktioniert ohne chemische Zusätze. Dadurch muss es später nicht als Sondermüll entsorgt werden, wie zum Beispiel das sehr viel billigere kesseldruckimprägnierte Holz. Allein die Wärmebehandlung bewirkt die dunkle Färbung und die strukturelle Veränderung des Holzes, die es haltbar macht. Das Schnittholz wird zunächst zwölf Stunden lang auf die gleiche Ausgangsfeuchte getrocknet, damit der eigentliche Behandlungsprozess gleichmäßig verläuft. Dabei wird es weitere zwölf Stunden lang mit Hitze und Wasserdampf auf bis zu 240 °C erhitzt und dann abgekühlt.

 

 

 


 
×
Warum möchten Sie diesen Beitrag melden?
Danke für Ihre Nachricht. Wir werden den Beitrag prüfen und ggf. löschen.
Schließen
Kommentare
Kommentar hinzufügen
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben.