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Gartenplanung: Terrasse anlegen

redakteur
LupeTerrasse anlegen

Vom Liegestuhl aus schweift der Blick durch den Garten. Für einen guten Sitzplatz braucht es neben einer schönen Aussicht vor allem eine sorgfältige Gartenplanung. Wer eine Terrasse anlegen will, sollte dafür bereits bei der Gartenplanung die Grundlagen schaffen:

In vielen Gärten ist die Terrasse direkt am Haus der einzige Freisitz. Sie erweitert die Wohnung um ein zusätzliches Gartenzimmer. Die Nähe zum Haus erhöht die Chance, dass die Fläche regelmäßig als Freiluft-Essplatz genutzt wird. Direkt vor der Küche gelegen, spart die Terrasse Umwege, erleichtert Vorbereitungen (Strom- und Wasseranschlüsse vor Ort) und das Auf- und Abräumen.

Gartenplanung: 8 Gestaltungsideen für Terrassen

Bauanleitungen für Terrassen

So berechnen Sie die Größe Ihrer Terrasse

Feste Terrassengrößen haben sich bewährt: 3 x 3 m für einen Esstisch mit vier Stühlen, 3 x 4,5 m für sechs Plätze und 3 x 7,75 m für zwölf Gedecke oder einen kleinen Tisch für vier Personen und zwei Sonnenliegen. Der Platzbedarf lässt sich auch errechnen: Multiplizieren Sie die Tischlänge (+ 1 m) mit der Summe aus Tischbreite, zwei Stuhltiefen und 2 x 50 cm als Bewegungsraum hinter den Stühlen. Liegt die Terrasse vor einer Tür, empfiehlt es sich, einen Meter als Wegfläche hinzuzuschlagen. Für die meisten Nutzungen genügt eine 12 qm große Terrasse.

 

Die komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung der kleinen Holzterrasse aus dem Video finden Sie hier >>

Entscheidend ist der Bodenbelag des Sitzplatzes

Der Bodenbelag sollte leicht zu reinigen sein, im Material zum Haus passen und eine möglichst ebene Fläche ergeben (siehe unten), damit Tisch und Stühle nicht wackeln. Wichtig ist dabei, dass der Bodenbelag anfallendes Wasser zuverlässig mit 2 % Gefälle vom Haus fortleitet. Verlegen Sie mit dem Pflaster auch gleich ein Erdkabel zur Stromversorgung: Mindestens eine Doppelsteckdose und ein Lampenanschluss sind nötig.

Sonnenschutz nicht vergessen

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Sonnenschutz ist wichtig: Ein Schirm folgt der Sonne. Markisen und Pergolen mit Stoffbahnen beschatten auch große Tische. Feste Dächer schützen zusätzlich vor sommerlichen Regenschauern. Achtung: Feste Eindeckungen verdunkeln auch angrenzende Innenräume. Oft verlangen Gemeinden hierfür auch Baugenehmigungen. Doch nicht jeder Sitzplatz im Garten muss so hohen Ansprüchen genügen. Oft reicht ein kleiner, zweiter Rückzugsort unter einem Baum, um dort beim Lesen zu entspannen.

Checkliste: Terrasse anlegen

Dieser „Garten-Steckbrief“ hilft Ihnen, den besten Standort für Ihren Gartensitzplatz zu finden:

  • Wann bescheint die Sonne den Garten?
  • Wo fällt viel Schatten?
  • Wo lassen sich frühe Morgenstrahlen und späte Abendsonne genießen?
  • Tipp: Planen Sie zwei Sitzplätze – einen im Osten fürs Frühstück, einen westwärts gerichteten für den Feierabend.

Häufig vernachlässigt: Wohin mit schweren Gartenmöbeln? Im Geräteschrank oder einer Kissentruhe lagern Auflagen, Grill und Kohlevorräte trocken und griffbereit. Ein Schuppen nahe dem Sitzplatz erspart mühsames Möbelschleppen.

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MATERIALKUNDE: TERRASSENBELAG

Natursteine wie Basalt, Granit, oder Porphyr sind dauerhaft und frostbeständig. Lieferbar sind sie meist als Plattenware oder Pflastersteine. Kleinteiliges Pflaster lässt sich leichter ausbessern, auf großformatigen, fugenarmen Flächen stehen Tische stabiler. Der Preis schwankt – abhängig von der Steinsorte (ab ca. 55 Euro/qm).

Klinker ist ein langlebiger „natürlicher Kunststein“, gebrannt aus gepressten Tonerden. Gesinterte Steine (mit glasartiger Oberfläche) sind bei Nässe glatt (ab 35 Euro/qm).

Betonsteine gibt es in allen Formaten, Farben und Oberflächenstrukturen zu günstigen Preisen (ab 20 Euro/qm). Achtung: Teilweise weicht die Steinfarbe bei Nässe stark von der in trockenem Zustand ab.

Holzbeläge aus imprägniertem Nadelholz, Hart- oder Tropenholz müssen konstruktiv gegen Staunässe geschützt werden. Kann die Feuchtigkeit abtrocknen, ist Holz ein langlebiges Material (ab 35 Euro/qm).

Streumaterial ist deutlich billiger (Rindenmulch ab 5 Euro/qm, Kies ab ca. 10 Euro/qm), schafft aber keine harte, stabile Fläche. Zuweilen kann vor allem im Sommer die Staubentwicklung sehr hoch sein.


 
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