history back
ANZEIGE
Mehr zum Thema
Saisonales
ANZEIGE
ANZEIGE
Was ist wann im Garten zu tun?
GartenkalenderAlle Tipps in unserem Gartenkalender »
« Zurück zur Übersicht
Ist die Pflanze bereits von einer Pflanzenkrankheit befallen, hilft meist nur ein beherzter Rückschnitt oder eine Behandlung mit einem Pflanzenschutzmittel. Nicht nur vor Pilzen und Parasiten brauchen Ihren Pflanzen Schutz – auch der Winter mit Frost und Schnee verlangt dringend nach einem geeignetem Pflanzenschutz.
Pflanzenpflege
Schädlinge
Unkraut
Zimmerpflanzen Pflege
Zu den Kommentaren (0)

Garten winterfest machen

redakteur
LupeHerbst: Den Garten winterfest machen
Laub sollte nicht auf dem Rasen liegen bleiben, darum kümmern Sie sich, wenn Sie den Garten winterfest machen.

Die dunklen Wintermonate sind eine Zeit, in der der Organismus die Ruhe zum Regenerieren und Erholen nutzt. Die Natur kommt nach einem fulminanten Herbstfinale zum Stillstand und sammelt während der Winterpause neue Kräfte für die kommende Gartensaison. Um im nächsten Frühling wieder einen blühenden Garten bewundern zu können, sollten Gartenbesitzer die Pflanzen vor Frost schützen. So können Sie den Garten winterfest machen.

Der winterfeste Garten

Wer seinen Garten winterfest machen will, sollte vor allem wissen, welche Pflanzen genügend winterhart sind, um den Winter im Freien zu verbringen. Die meisten Kübelpflanzen, die im Sommer die Terrasse bevölkern, kommen aus wärmeren Gefilden und sollten den Winter frostfrei im Haus, im Wintergarten oder im nicht zu dunklen Keller verbringen. Frostempfindliche Knollengewächse wie Dahlien oder Geranien werden bis auf den Boden zurückgeschnitten, die Knollen werden aus der Erde geholt und am besten bis zum nächsten Frühjahr trocken im Haus aufbewahrt.

So kommen Gartengewächse und Kübelpflanzen sicher durch den Winter: Mit diesen Tipps überwintern Ihre Pflanzen ohne Frostschäden

mehr 

Frostschutz ist für Kübelpflanzen wichtig, denn sie schützt keine dicke Erdschicht

mehr 

Stauden auf den Frost vorbereiten

Die meisten Stauden in Beeten und Rabatten sind winterhart und treiben unter normalen Bedingungen im Frühjahr wieder neu aus. Sie dürfen also auch in den kalten Monaten draußen bleiben. Doch auch hier stehen einige Handgriffe im Spätherbst an: Verblühte Prachtstauden sollten handbreit über dem Boden abgeschnitten werden. Einige Stauden wie zum Beispiel Sonnenhut, Kugeldistel und Herbstanemonen, die auch im Winter mit Raureif überzogen attraktiv wirken, können auch bis zum Frühjahr stehen bleiben und werden erst dann zurückgeschnitten.

Mehr zum Thema

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Boden über längere Zeit durchgefroren ist, können auch noch Stauden für die nächste Gartensaison gepflanzt werden. Die Pflanzung vor der Winterruhe hat den Vorteil, dass die Wurzeln gut anwachsen können und die Stauden im Frühjahr mit voller Kraft austreiben.

Obwohl die meisten Stauden keinen weiteren Winterschutz benötigen, empfiehlt sich vor allem bei Neupflanzungen eine Decke aus Laub oder Fichtenzweigen, die die Staudenherzen vor Kälte schützt. Praktisch am Fichtenreisig ist, dass es im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen, nach und nach Nadeln verliert. So kommen frühzeitig Luft und Licht an die Stauden und diese können wunderbar austreiben.

Jetzt sollten Sie auch Ihren Gartenteich winterfest machen – wir zeigen wie Teichpflanzen und Fische den Winter überleben

mehr 

Mit einfachen Mitteln können Sie den Tieren im Garten ein artgerechtes Winterquartier schaffen

mehr 

Gräser schmücken den Garten auch im Winter

Gräser sehen im Winter mit Raureif oder Schnee bedeckt besonders schmuck aus. Deswegen lohnt es sich, sie erst im Frühjahr bis zum Boden zurückzuschneiden. Sie treiben dann von unten aus dem Wurzelballen neu aus. Die meisten Gräser sind winterhart und brauchen daher keinen besonderen Frostschutz. Bei besonders üppig wuchernden Grasbüscheln wie zum Bespiel beim Pampasgras empfiehlt es sich jedoch, die Büschel mit einer Schnur zusammenzubinden. Dadurch schützt man einerseits das Herz der Pflanze vor starken Frösten. Andererseits verhindert man so auch zu starke Nässe, die Pampasgras überhaupt nicht mag.

Wer ganz schnell Erfolge sehen und auch im winterfesten Garten auf Blühendes nicht ganz verzichten möchte, wird jetzt im Fachhandel fündig: Winterblühende Gehölze, die im Topf oder mit Erdballen verkauft werden, können – solange der Boden nicht anhaltend gefroren ist – jederzeit gepflanzt werden. Dazu gehören unter anderem die Zaubernuss, die Scheinhasel, der Winterjasmin, der Winterschneeball, die Mahonie und die Winterkirsche. Düngen sollte man die frisch gepflanzten Gehölze allerdings nicht im Winter, sondern erst zu Beginn der Vegetationsperiode im Frühjahr.

Blühen im Winter: Christrosen oder Schneeglöckchen halten tiefen Temperaturen stand

mehr 

Quelle: BGL/PdM / www.der-garten-bewegt-mich.de / www.mein-traumgarten.de

 


 
×
Warum möchten Sie diesen Beitrag melden?
Danke für Ihre Nachricht. Wir werden den Beitrag prüfen und ggf. löschen.
Schließen
Kommentare
Kommentar hinzufügen
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben.