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Garten- & Rasenpflege
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Richtig gießen

sonderheft

Verwöhnen Sie Ihre Pflanzen nicht ständig mit kleinen Schlückchen, die nur ein paar Zentimeter in den Boden eindringen. So haben die Pflanzen überhaupt keine Lust, ihre Wurzeln tiefer in den Boden zu schicken und machen dann bei Trockenheit erst recht schlapp.

Gießen Sie lieber seltener, dafür aber gründlich. Graben Sie einmalig ein Stück Boden auf und merken sich, wie lange Ihr Regner braucht, um den Boden gut 15 cm tief zu durchdringen.

Gießen Sie frühmorgens, dann verdunstet wenig Wasser und die Blätter sind schnell wieder trocken. Bleiben sie über Nacht nass, haben es Pilzkrankheiten leichter. Nehmen Sie feine Gießbrausen. Denn stürzt sich das Wasser mit scharfem Strahl auf die Pflanzen, reißt es meist noch Erde mit sich.

Häufiges Grubbern oder Hacken macht nicht nur Unkräutern das Leben schwer, es spart auch viel Wasser. Denn durch Hacken kappen Sie haarfeine Röhrchen im Boden, die das Wasser aus den tieferen Bodenschichten nach oben leiten, wo es ungenutzt verdunstet.

Brennglas-Effekt bleibt bei Wassertropfen aus

Eine Dusche von oben tut im Sommer jeder Pflanze gut. Blattschäden durch wie Brenngläser wirkende Wassertropfen sind nicht zu befürchten: Die Tropfen verdunsten vorher einfach.

Gießen Sie bei großblättrigen Pflanzen direkt auf die Erde. Denn die großen Blätter wirken wie Dachziegel, die das Wasser oft einfach am Topf vorbeileiten, und die Pflanze geht leer aus.

Fotos: Thomas Heß


 
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